Ein Cache der Serie „SUEHNEKREUZE“
Nach dem Ortsausgang in Richtung Scheibenberg an der B101, Rechts an einer Bushaltestelle.
Geschichte:
Es sind noch schwach die Reste eines Schwertes erkennbar. Das Kreuz endet mit dem waagerechten Querbalken und zählt somit zu den sogenannten "Antoniuskreuzen". Andere gehen davon aus, daß das Kopfteil abgeschlagen wurde.Über das Alter des Steines gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.
Sage:
Über diesen Stein gibt es viele widersprüchliche Deutungen. Aus der Literatur ist auch nicht immer eindeutig erkennbar, ob sich die Aussagen auf dieses Kreuz oderden Kreuzstein in Schlettau beziehen. So soll er mit einem Mord in Zusammenhang stehen, über den man aber nichts genaueres weiß.Eine andere Version behauptet, hier liege ein schwedischer Hauptmann begraben; eine weitere sprichtvon einem 1813 dort gestorbenen Soldaten, dem der Stein gewidmet sei. Auch von sechs russischen Offizieren wird berichtet, zu deren Gedächtnis der Stein aufgestellt worden sei. Fest steht, daß es an diesem Ort nicht geheuersein soll, denn Wanderer haben mehrfach einen Reiter ohne Kopf gesehen und dies bezeugt. Andere behaupten, daß am Schlettauer Stein ein schwarzer Pudel umgehe. Die Spukerscheinungen deuten an, daß hier ein ruheloser Toterumgeht, der aufgrund einer ungesühnt gebliebenen Schuld keinen Frieden findet.
Quellenund Literatur:
Wiechel, H. - Alte Steinkreuze in Sachsen, in: Mitteilungen des Vereins für Sächsische Volkskunde Dresden, 1.Band(1897/99), Heft 11, 1899, S.2-6
Zum Cache:
Cachermobil an angegebener Koord. abstellen. Vorsicht bei der Straße!
Dann wird erstmal das Steinkreuz angeschaut!
Von hier Peilung: 148 meter und 190 grad
Für Familien mit Kindern: Vorsicht Straße viel befahren!
Der Weg zum Finale ist in den letzten Jahren nicht mehr benutzt worden, alles ist etwas zugewachsen.
Es muss natürlich kein Gelände betreten werden.
Viel Spaß beim suchen wünschen die Zottigs.