Raderlinde
Die Raderlinde, zwischen Millen, Tüddern und Havert.
Hier führte einst die römische Staatsstraße vorbei. In den Äckern in der Nähe der Raderlinde wurden Spuren römischer Siedlungen gefunden.
Auf Grund der siedlungstypischen Geländeform, die bis zur Flurbereinigung noch sichtbar war, sowie das Vorhandensein eines Dorfangers, kann man davon ausgehen, dass hier Menschen gesiedelt haben. Auch die Tatsache, dass dort fünf Wege zusammenliefen, wovon einer breit genug war um zwei Pferdefuhrwerke nebeneinander Platz zu bieten sind eindeutige Hinweise für eine frühe Siedlungsstruktur. Aber das ist wohl schon lange her.


Vor der Flurbereinigung, die in den 70 er Jahren die Felder im Selfkant neu strukturierte, führten hier Feldwege direkt an den „Drei Linden“, wie sie auch in Millen genannt werden, vorbei.
Hier habe ich als Kind oft gespielt und bin die holprigen und mit Schlaglöchern übersäten Wege entlang geradelt. Unter den drei Bäumen standen ein Wegkreutz und eine Bank.
Nach der Flurbereinigung ist dieses Naturdenkmal (Denkmalverzeichnis Nr. 57) leider nicht mehr zu erreichen. Umschlossen von Feldern und abgeschirmt von einem dichtgewachsenen, jungen Wald liegen diese wunderschönen Bäume einsam im Feld.
Ich finde es sehr schade, dass man hier nicht mehr hin kann.
Nun zum Cache, wie schon gesagt, zu den Raderlinden kommt man nicht mehr, aber vom Cache aus hat man eine schöne Sicht auf das Naturdenkmal.
Es ist eine Klemmdeckeldose, die nur zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen ist. Bitte versteckt sie wieder gut, damit sie lange erhalten bleibt.
Viel Spaß
Der Cache ist von der B56 nicht zu erreichen.
Bitte nicht auf der B56 anhalten!!!!!
Lebensgefahr, da rasende Landmuggel unterwegs sind.
05.08.12 Cachegröße auf Small geändert.