Altes Silberbergwerk Traditional Cache
Sabbelwasser: Leider wurde auf die Reviewer-Notiz bislang nicht geantwortet. Daher archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache wieder verfügbar ist und den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
More
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Dies ist mein erster selbstgelegter Cache in der nähe des alten Silberbergwerks in Wallenfels. Es ist ein Tradi mit viel Platz für Tauschgegenstände.
History:
Die "Carlszeche"
Mit gleich zwei Stollenanlagen und der längst verschollenen Schmelz- und Saigerhütte bildete dieser Platz das Herzstück des historischen Bergbaus am Silberberg.
Der linke, heute als "Carlszeche" bezeichnete Stollen wurde mindestens seit 1403 betrieben, zunächst wahrscheinlich unter dem Namen "St. Heinrich und Kunigunde". Später war er als "St. Anna und St. Veit" als tiefster und ergiebigster Silberstollen im Bistum Bamberg weithin bekannt. Der Name "Carlszeche" ist erst für die letzten erfolglosen Förderversuche im Ersten Weltkrieg verbürgt.
Die Anlage besteht aus mehreren, durch Schächten miteinander verbundenen Abbaustollen. Darüber wurden bis zu 70 Meter hohe Wetter- und Förderschächte bis an die Oberfläche getrieben.
Für die ausgezeichnet erhaltene rechte Stollenanlage ist weder ein sicherer Name, noch die Zeit des Betriebes bekannt. Eine seltene Besonderheit ist hier, dass es sich um eine streichende Vererzung handelt, das heißt, der Erzgang folgt der Richtung der Schichtlagerung. Der Stollen biegt daher hinter dem Mundloch um 90 Grad ab, sobald der Erz führende Gang erreicht ist.
Von der hier mehrfach angelegten Schmelz- und Saigerhütte ist nichts erhalten geblieben. In ihr wurde zunächst das sulfidische Erz (Bleiglenz, im Volksmund auch "Katzensilber" genannt) aufgeschlossen und so das Rohblei gewonnen. In einem komplizierten Verfahren, dem "Saigern", wurde danach das wertvolle Silber, dass bis zu 1,5% der Erzes ausmachen konnte, vom Blei getrennt. Auch das Blei war nicht wertlos. Es wurde für vielerlei technische Zwecke verwendet, zum Beispiel zur Anfertigung von Lettern für den Buchdruck.
Ganz spurlos ist die Schmelzhütte jedoch nicht verschwunden, denn immerhin finden sich am Unterlauf der Wilden Rodach bis heute reichlich blaue, bisweilen auch grüne oder braune Schlackengläser aus der Verhüttung. Da ihre eigentliche Herkunft längst vergessen ist, kommen sie als sogenannte "Glücksstaala" zu ganz neuen Ehren.
Der Cache befindet sich an einem Fahrradweg und Geo-Pfad, was also bei schönem Wetter eine erhöhte Muggelgefahr bedeutet. In der nähe befindet sich ein Rastplatz, wo ihr euer Cachermobil gefahrlos abstellen könnt und euch dann auf die Suche machen könnt.
Happy Caching!
Erstinhalt:
-Glücksschwein aus Glas
-Bilderrahmen
-Kartenspiel "Notruf"
-leuchtendes Quietscheentchen
-Geocoin "Marcs Reefcheckcoin"
-Kugelschreiber (verbleibt im Cache)
-Logbuch (verbleibt im Cache)
Für die 3 Erstfinder gibt es jeweils eine FTF-Urkunde
Additional Hints
(Decrypt)
Hagre rvare Jhemry
Treasures
You'll collect a digital Treasure from one of these collections when you find and log this geocache:

Loading Treasures