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Schachtsee - Jagstfeld EarthCache

This cache has been archived.

Elwetritsches: Sodele, die Guidelines von geocaching.com wurden in den letzten Jahren immer eigenartiger und wenn man für einen Earthcache kein Beweisfoto mehr verlangen darf und jeder im Prinzip sofort loggen darf auch wenn er falsche Antworten schickt und der Owner ihm dann auch noch die richtigen Antworten erklären soll, dann läuft irgendetwas falsch oder eben amerikanisch [;)]

Ach ja, der böse böse Automailer als Logfreigabeassi hat auch nicht mehr wirklich funktioniert und ist ja auch bei gc.com "nicht erwünscht".

So weden wir in Zukunft also am besten Earthcaches im Hochgebirge einfach loggen und irgendwelche Nonsensantworten schicken ohne je dort gewesen zu sein und uns dann vom Owner die Lösung erklären lassen. Super

Wir bedanken un bei allen Besuchern die Logs mit mehr als zwei Worten geschrieben haben und machen die Location frei für Neues...

Gruß

Elwetritsches

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Hidden : 11/14/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Ein Foto ist AUSDRÜCKLICH GEWÜNSCHT !!! Man muss zwar Euch nicht sehen, aber Euer GPS an der Brücke oder am See. Wie soll man sonst sicherstellen, dass die Antworten nicht irgendwo getauscht wurden oder aus Google sind. Sonst wären ECs ja Virtuals oder?

 

 

Schachtsee Friedrichshall-Jagstfeld

Der Einbruch im Steinsalz 

  Die Landschaft in Bewegung...

 

 

DEUTSCH

 

Vor Ort erwartet Dich ein Beispiel, was passieren kann, wenn in über 100m Tiefe ein großer Hohlraum einbricht und eine wasserführende Schicht mit enormer Schüttung ihre Kraft entfaltet. Auf der Infotafel vor Ort kannst Du Dich über den genauen Aufbau der geologischen Schichten und die Hintergründe, die zu der gravierenden Landschaftsveränderung geführt haben informieren und dann sicher die weiter unten gestellten Fragen beantworten.

 

Der Schachtsee ist das heute am deutlichsten sichtbare Merkmal. Er stellt den Haupteinbruchstrichter dar und ist damit genau genommen eine riesige Doline mit nicht ganz natürlichem Ursprung.

 

An dieser Stelle hat man ursprünglich das in der Gegend in fast 14m mächtigen sehr reinen Schichten vorkommende Steinsalz abgebaut und dabei die Pfeiler zu schwach ausgelegt. Enorme Wassereinbrüche aus einer wasserführenden Schicht (deren Tiefe es zu ermitteln gilt) von bis zu 165l/s zwangen die Bergwerksbetreiber schon damals zur Abteufung eines zusätzlichen Sümpfschachts, um die Grundwassermengen abpumpen und den Schacht abdichten zu können. Diese wasserführende Schicht hat den kompletten Einsturztrichter und unterirdischen Hohlraum binnen weniger Wochen mit Wasser gefüllt und uns den heutigen Schachtsee beschert.

 

Den Einbruch konnte man in Form eines leichten Erbebens noch in den umliegenden Ortschaften bemerken und der See ist nicht die einzige Veränderung, die zurückgeblieben ist. Nachfolgende Laugungs- und Umlagerungsvorgänge führten zu erheblichen Bodenbewegungen, deren Folgen an der Tagesoberfläche bis heute sichtbar sind.

 

Und damit Du nicht nur auf die möglichen Folgen des Abbaus von Steinsalz fokusiert bist, noch ein kurzer Hinweis zur Entstehung des "weissen Goldes": Zur Zeit des Perms und der Trias bedeckte das Meer weite Gebiete Südeuropas und des Mittelmeerraumes. Von hier strömte das Salzwasser in Buchten und seichte Nebenmeere. Beinahe ganz Deutschland und der Alpenraum waren zeitweise von riesigen Salzseen bedeckt. Diese waren oft durch Landzungen vom übrigen Ozean abgetrennt. Damit aus diesen abgetrennten Meeresbecken Salzlager entstehen konnten, war trockenes, regenarmes Klima die Voraussetzung. Wenn mehr Wasser verdunstete, als über die Landzunge oder Bodenschwelle (Barre) nachfloss, konnte sich das im Meerwasser enthaltene Salz am Meeresboden ablagern. Diese „Barrentheorie“ von Carl Ochsenius ist heute allgemein anerkannt, obwohl es darüber hinaus weitere Theorien über die Entstehung der Salzlager gibt. Je mehr Flüssigkeit verdampfte, um so stärker nahm die Konzentration der im Meerwasser gelösten Mineralien zu – bis zur Sättigung. Nach der Auskristallisation schließlich sank das Steinsalz auf den Meeresboden und bildete dort eine Schicht aus Salzkristallen.

 

  Der Einbruchstrichter heute...

 

Und nun zur Aufgabe:

Um den Cache zu loggen, solltest Du die Infotafel an den Koordinaten studieren und die folgenden Fragen beantworten:

1.) In welcher Tiefe (in Meter) liegt die wasserführende Schicht, die den Sümpfschacht erforderlich gemacht hat? Antwort: XXX

2.) In welcher Tiefe (in Meter) beginnt das Steinsalz? Antwort: YYY

3.) Ein Foto von Dir mit GPS an der Brücke im Log würde uns freuen notfalls nur vom GPS :-)

Schicke eine Mail an XXX.YYY@elwetritsche.lekas.de um die Logfreigabe zu erhalten.

 

 

ENGLISH

 

At this location, you can see an example what can happen when a mined space in over 100m depth is collapsing and a water-bearing layer with an enourmous flooding applies its pressure. On the information board you are able to learn about the geological layers that leaded to the big changes in the landscape and the role of the former salt mining in the rock salt layer, which has a thickness of almoust 14m at this location. With this information you will be able to answer the questions at the bottom of this page.

 

Todays "Schachtsee" is the most obvious object at this place. This lake is the main sinkhole/dolina. In the first mining years the piers in the salt mine were too low constructed so that a terrible desaster occured: Some piers in the old salt mine broke in. The earthquake was noticed even in nearby villages.

 

Todays "Schachtsee" is not the only change in landscape until now. Subsequent leaching and relocating processes resulted in considerable subsidence. The consequences are significant to this day.

 

For more information about the genesis of the rocksalt and not only the results of an inbroke: During the Permian and the Triassic periods, a sea covered the areas of present-day south Europe and the Mediterranean area. From here the seawater flowed into bays and shallow beside seas. Germany and the alpine region were occasionally almost completely covered by enormous salt lakes. These were sometimes separated by promontories from the remaining ocean. A dry climate was the condition which promoded the development of salt deposits from these separated sea basins. If more waters evaporated than flowed over the promontory (Barre), the salt contained in the sea water could settle at the bottom of the sea. This „ingot theory“ of Carl Ochsenius is today generally recognized, although there are beyond that further theories about the emergence of the salt deposits. Then, all the more the minerals increased in concentration up to the saturation point in the sea water, took evaporated to more liquid. After the efflorescence the rock salt finally sank on the bottom of the sea and formed there a layer from salt crystals.

 

  The sinkhole today...

 

What you have to do:

To log the cache you should study the information board at the cache coordinates and answer the following questions:

1.) Figure out the depth (in meters) of the water-bearing layer. Answer: XXX

2.) In which depth (in meters) can you find the stone salt? Answer: YYY

3.) Attach a photo of you and your GPS or your GPS only at the bridge in your Log

Send an email to XXX.YYY@elwetritsche.lekas.de to get your log permission.

Additional Hints (No hints available.)