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Sophienhöhe EarthCache

Hidden : 11/14/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Dieser Cache soll Euch die schöne Sophienhöhe etwas näher bringen und zum Erkunden der Wanderwege einladen. Ganz nebenbei erfahrt Ihr einiges über die Entstehung.

Der Tagebau Hambach und die Sophienhöhe sind untrennbar miteinander verbunden. Mit Einrichtung des Tagebaus Hambach im Jahre 1978 begann aus dem Abraum die Sophienhöhe zu wachsen. Auf Förderbändern wurde das über den Kohleflözen liegende Erdreich zum Gebiet der heutigen Sophienhöhe transportiert und mit Absetzern verteilt. Das war eine billigere Lösung als das Verbringen in andere alte Tagebaugebiete. Obwohl auch Teilmengen in die Tagebaue Bergheim und Fortuna transportiert wurden.
Schon kurz danach wurde mit der Rekultivierung begonnen und bereits 1982 konnten die ersten Wanderwege freigegeben werden, die damals eine Länge von etwa 18 km auswiesen.

Heute bedeckt die Sophienhöhe eine Fläche von ca 13 qkm und erreicht eine Höhe von bis zu 301 m. Sie erhebt sich mit dem Charakter eines kleinen Höhenzugs durchschnittlich 200 m über die Umgebung und prägt damit die Landschaft im sonst eher ebenen Jülicher Raum sehr deutlich.
Nach dem Gestaltungskonzept wird eine ruhige Erholungsnutzung angestrebt. Dazu gehören auch die absichtlich nicht gradlinig angelegten Wege.

Ihre höchsten Stellen sind der Steinstraßer Wall (301,8 m ü.NN), auf dem der Römerturm steht, der Jülicher Kopf (285,8 m ü. NN) und das Höller Horn (ca. 280 m ü. NN).

Sowohl der Jülicher Kopf als auch das Höller Horn haben noch Besonderheiten zu bieten, die nicht unerwähnt bleiben dürfen:
Folgt man vom Gipfelkreuz aus dem Wanderweg A , kommt man über die Schießhecke und den Obstweg zum Jülicher Kopf. Hier wurde ein riesiger sogenannter Driftblock plaziert, der im Tagebau gefunden wurde. Driftblöcke nennt man ortsfremde Gesteine, die während der Eiszeit aus anderen Regionen auf Gletschereis transportiert und z.B. in dieser Region abgelagert wurden. In den Tagebauen werden diese Art Steine öfter entdeckt. Bei dem hier gefundenen Block handelt es sich um einen verkieselten Sandstein (Quarzit), der vor etwa 700.000 Jahren während der Saale-Eiszeit den Rhein abwärts transportiert wurde und der vermutlich aus dem Gebiet Hunsrück, Westerwald, Taunus oder Eifel stammen dürfte.
Folgt man nun dem Obstweg (Wanderweg C) und dann weiter dem Kapellenweg (Wanderweg D), so erreicht man das Höller Horn (siehe auch Foto unten). Hier wurde ganz bewusst keine Bepflanzung angelegt, um den Pflanzen die Möglichkeit zu geben, sich auf natürliche Weise in der naturgegebenen Reihenfolge anzusiedeln. Diesen Vorgang nennt man Sukzession. Auf dem Höller Horn befindet sich der Nachbau eines spätmittelalterlichen Förderturms einer Erzgrube.
Dem Wanderweg D und weiter dem Weg F kann man nun folgen und kommt über den Steinstrasser Wall vorbei am Römerturm zurück zum Gipfelkreuz und von dort auf dem bekannten Weg zum Parkplatz.

Auf dem Erdboden der Bergkuppe steht man etwa 595 m über dem Grund des Tagebaus, der derzeit bei zirka 293 m unter NN liegt. Zwischen dem Steinstraßer Wall und dem nordnordöstlich gelegenen Dorf Höllen sind es 218 m Höhenunterschied.


Auf dem durch Hügel und Mulden durchzogenen Höhenrücken entstehen Feuchtgebiete und Freiflächen, die als Liegewiese oder Äsplätze für die Tiere dienen.


Inzwischen gibt es nach über 30-jähriger Rekultivierung ein umfangreiches Wegenetz für Wanderungen, Strecken für Mountainbiker und aufgrund der guten Thermik auf der nordöstlichen Seite sogar einen Startplatz für Gleitschirmflieger.
Oben auf der Sophienhöhe befindet sich seit kurzem eine Wetterstation des Forschungszentrum Jülich, die auch als Frühwarnsystem für Niederschläge und Windmessungen dient.
Schon seit vielen Jahren ist die Sophienhöhe ein beliebtes Ausflugsziel - auch für die Freunde des Geocachens. Die Wälder sind über das Stadium der Erstbepflanzung hinaus und bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum.
(Quelle: teilweise wikipedia und Schautafeln vor Ort / Fotos: privat)

Dieser Cache lässt sich hervorragend mit einigen anderen Caches auf der Sophienhöhe verbinden, wie z.B. dem Multi GC2AAC7, sowie einigen Tradis.


Damit Du den Cache loggen darfst, erfülle bitte die nachfolgenden Aufgaben und beantworte die Fragen:

1. Hier gibt es eine Informationstafel, die u.a. auf Verhaltensregeln hinweist. Welche Regel gilt in den Naturwaldzellen ?

2. Wie alt sind die Baumveteranen und wem bieten sie einen Lebensraum ?

3. Mache optional ein Foto von Dir oder alternativ von deinem GPS mit dem hinter Dir stehenden Kreuz

4. Begib Dich zum Jülicher Kopf und besuche den Driftblock, der dort platziert wurde. In welcher Zeit wanderte er in diese Region ?

5. Messe die Höhe des Driftblocks an der dem Busch zugewandten Seite (siehe Spoilerfoto).

6. Wie nennt man die natürliche Weise und naturgegebene Reihenfolge, in der ein vegetationsfreier Raum besiedelt wird ?

Du schickst mir die Antworten per Mail und kannst sofort loggen.
Sollte etwas nicht in Ordnung sein, melden wir uns.

HINWEIS: stellt bitte keine Fotos vom Driftblock ein, die es ermöglichen, die Höhe zu schätzen.

update 11.05.2023: Fragen 1 und 2 angepasst !

Additional Hints (No hints available.)