24.1.2010 Die Dose ist jetzt etwas kleiner, dafür besser
getarnt. Kleine Gegenstände können getauscht werden
Park
Der Währingerpark ist auf Gründen eines ehemaligen Friedhofes
entstanden. Zwischen 1783 und 1923 befand sich hier ein
"Nobelfriedhof", der "Währinger Allgemeine Ortsfriedhof". Auf ihm
waren Prominente wie Johann Nestroy oder Franz Grillparzer
begraben. Es war die erste Parkanlage der Ersten Republik (1918 bis
1938), die von einem Friedhof zu einem Park umgewandelt wurde.
Der Park hat zwei grosse Spielplätze und ein Kinderfreibad, dass
im Sommer sehr beliebt ist. Ein Highlight für die etwas grösseren
Kider ist der Skaterplatz.
Der Park ist umgeben von interessanten Gebäuden. Auf der
Ostseite befindet sich der Jüdische Friedhof.Schon die Anlage des
Friedhofs ist eng mit der allgemeinen Geschichte Wiens verbunden:
Die Sanitätsverordnung Kaiser Josefs II. von 1784 forderte aus
hygienischen Gründen, Friedhöfe in der Inneren Stadt aufzulassen
und außerhalb des Linienwalls, des heutigen Gürtels, anzulegen. Der
Friedhof in der Seegasse durfte also nicht mehr belegt werden. Der
neue jüdische Friedhof wurde 1784 als Teil des allgemeinen
Währinger Friedhofs, heute Währinger Park, gegründet. Er schloss in
seiner ursprünglichen Ausdehnung das Areal des
„Schnitzlerhof“ benannten Gemeindebaus, Wien 19,
Döblinger Hauptstraße 1, ein. Etwa 9500 Gräber beherbergte der
Friedhof im Laufe seiner Existenz, von prunkvollen Familiengrüften
bis zu einfachsten kleinen Grabsteinen aus Sandstein. Auch die
Grabsteingestaltung zeigt in ihrer Bandbreite von traditionellen
jüdischen Symbolen bis zu Familienwappen und Jugendstilornamenten
das weite Spektrum zwischen Tradition und Akkulturation. Die
Benützungsdauer war relativ kurz, nicht einmal hundert Jahre: 1870
plante die Wiener Gemeindeverwaltung die Errichtung eines
einheitlichen Kommunalfriedhofs, 1874 wurde der Wiener
Zentralfriedhof mit einer Israelitischen Abteilung eröffnet und der
Währinger Friedhof stillgelegt. Bis 1880 erfolgten nur noch
vereinzelte Nachbelegungen in Familiengräbern. Der christliche Teil
des Friedhofs wurde in einen Park umgewandelt, einige wenige
Grabsteine erinnern noch an dessen ursprüngliche Bestimmung.
(Quelle Initiative
Währinger Jüdischer Friedhof)
Auf der Nordseite befindet sich die ehemalige Hochschule für
Welthandel. Die Wirtschaftsuniversität Wien wurde 1898 als k.k.
Exportakademie gegründet. Nachdem das ehemalige Palais Festetics in
der Berggasse im 9. Bezirk bald zu klein wurde, wurde 1916 während
des Ersten Weltkrieges das neue Gebäude in der Franz-Klein-Gasse im
19. Bezirk, am Währinger Park, bezogen. 1919 wurde die
Exportakademie in Hochschule für Welthandel umbenannt. 1930 wurden
die akademischen Grade Diplom-Kaufmann (Dkfm.) und Doktor der
Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt. 1966 kamen die
sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen mit den
akademischen Graden Magister der Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.) und Doktor der
Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.) hinzu.
Die letzte Namensänderung in Wirtschaftsuniversität Wien erfolgte
im Rahmen des Universitätsorganisationsgesetzes 1975. (Quelle
Wikipedia Geschichte der WU)
Anreise
Der Cache ist sehr einfach mit der U6 oder mit dem Bussen 35A, 37A
oder 40A erreichbar.
Cache
Der Cache besteht aus einer klassischen Plastikbox. Am Beginn ist
folgendes drinnen:
- Logbuch
- Bleistift
- 6 Figuren zum Tauschen
Viel Spass beim Suchen und beim Endecken des Parks!!