Hier gab es schon mal einen Cache der im Frühjahr 2010 (vermutlich bei Bauarbeiten) abhanden gekommen ist und vom Owner leider nicht erneuert wurde. Für uns ist dieser Cache nicht irgendein Cache gewesen - es war unser zweiter gefundene Cache. So haben wir uns entschlossen den Cache neu zu legen. Da gegenwärtig auf dem Domgelände umfangreiche Baumaßnahmen stattfinden die auch noch eine Weile andauern werden gibt es hier künftig einen Tradi.

Am 11. Oktober 1165 fand die Grundsteinlegung für den heutigen Dombau statt. Der frühere Sitz des Brandenburger Bischofs befand sich in der auf Königsgebiet liegenden Altstadt Brandenburg. Bischofskirche war für kurze Zeit die St. Gotthardt-Kirche, die Hauptkirche der Altstadt. Mit dem Baubeginn siedelte der Prämonstratenser-Konvent auf die Dominsel über.
Bei der Wahl des Standortes entschied man sich für die höchstgelegene Stelle der Dominsel. Bei der Anlage der Domkirche wurde das Fundament zwar bis sieben Meter tief gegründet, erreichte aber nirgends natürlich gewachsenen Boden. Das gesamte Bauareal befindet sich auf inhomogenem Kulturboden. Insbesondere zugeschüttete Teile des vormaligen Ringgrabens und der Wallanlage der slawischen Burg unterqueren die Domfundamente, was in der Folgezeit zu erheblichen statischen Problemen führen sollte. Ein weiterer, die Baustatik beeinflussender Punkt ist die Lage auf einer von der Havel umspülten Insel mit ihrem veränderlichen Grundwasserpegel. Der Durchtränkungsgrad des Baugrundes beeinflusst seine Tragfähigkeit entscheidend.
Ursprünglich war der Dom als einschiffige Wehr- und Missionskirche mit geschlossenem Westriegel geplant, wie er heute noch am Dom zu Havelberg sichtbar ist. Nach der siegreichen Niederschlagung des Großen Slawenaufstandes erübrigte sich eine militärische Belange berücksichtigende Architektur. Nun wollte man eine zweitürmige Westfassade ausführen, da einer Kathedralkirche zwei Türme zustanden. Der Südturm kam jedoch nie über sein Stumpfniveau hinaus, welches verschiedenen Autoren zufolge finanziellen und baustatischen Gründen geschuldet war.
Der Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel ist das erste, vollständig in unverblendetem Backstein aufgeführte Bauwerk der Mark Brandenburg. Die ältesten Steinbauwerke der Mark (Fuß des Westwerkes der St. Gotthardt-Kirche der Brandenburger Altstadt und Westmauer der St. Petri-Kapelle am Brandenburger Dom) wurden noch mit Feldsteinen errichtet.
Der preußische Baumeister Schinkel nahm im 19. Jahrhundert entscheidende Rettungs- und Umbaumaßnahmen am Dom vor. Unter anderem verblendete er in neugotischem Stil den Westgiebel des Langhauses, der seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit einem riesigen Davidstern geschmückt ist. Des weiteren wurde im Langhaus der Zugang zur Krypta mit einer breiten Treppe verlegt. Letztere Arbeiten wurden in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts rückgängig gemacht und die ursprüngliche romanische Ansicht wiederhergestellt.
(aus Wikipedia)

Zum Cache: Ihr sucht nach einer Lock&Lock - Dose. Wir haben hier -trotz des gerade bei schönem Wetter vorherrschenden regen Touristenverkehrs- absichtlich keinen Micro gelegt. Bitte sorgt mit eurem Verhalten dafür das die Dose hier lange erhalten bleibt. Ach ja: sollte jemandem beim Bergen ein Missgeschick passieren - bitte sagt wenigstens Bescheid! Bitte nutzt beim Öffnen des Verstecks eure -euch als Cacher angeborenen und dann gezielt weiterentwickelten- feinmotorischen Fähigkeiten - bitte nicht wie die sprichwörtliche "Axt im Walde" vorgehen. Im Erlebnisraum braucht niemand Bäume ersteigen oder fällen und umgraben ist auch nicht notwendig.