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Ein Multi-Cache (in 1 Stunde bei 2,5 km bis 3,0 km Fußweg), der Dich in das Theaterleben in die Leopoldstadt entführt - von damals bis heute. Der Cache ist zu jeder Jahres- und Tageszeit machbar und öffentlich gut erreichbar. Einige Stages befinden sich in einer Fußgängerzone. Bei Anreise mit dem KFZ bitte die Kurzparkzone beachten. Bei Veranstaltungen in der Umgebung kann es zu Parkplatzmangel kommen (Praterfest, Prater-Dome, Donauinselfest, etc.).
Loserpark - Ein kurzweiliger Kultur-Cache (ca. 2,5 km bis 3,0 km)
Dieser Cache ist einem Freund und Schauspieler gewidmet, der dieses Grätzl seine Heimat nennt - Manuel Girisch. Der Loserpark ist ein unscheinbarer, kleiner, befestigter Park in der Leopoldstadt und befindet sich grundsätzlich auf Privatgrund - ist aber öffentlich zugänglich und auf eigene ‚Gefahr' begehbar. Den Namen ‚Loserpark' hat er von uns erhalten, da sich eben jener Schauspieler dort auf seine Stücke und Rollen vorbereitet, aber auch selbst welche zu Papier bringt. Der von ihm gegründete Verein heißt ‚Loser Kulturverein'.
Der Name des Vereins leitet sich zum einen vom Berg ‚Loser' ab, der sich im Ausseerland befindet, eine Gegend mit emotionaler Bindung des Vereinsgründers. Der Loser an sich kommt vom dialektischen Ausdruck ‚losen' und bedeutet hören bzw. horchen (früher gingen die Einheimischen auf den Berg, um zu hören, ob Feinde im Anmarsch sind). Zum Verein passt auch das ganz gut, da man dem Künstler bei einem seiner vielen, spannenden Lesungen ‚losen' kann.
Zum anderen möchte der Verein unabhängig agieren, was zu der Doppeldeutung von ‚Loser Kulturverein' führt (lose im Sinne von gelöst, ungebunden).
Das wichtigste ist aber, dem Publikum interessanten Stoff zu bieten und auch viele Male Freude zu bereiten. Ein Theaterbesuch soll ja auch Spaß machen.
Apropos ‚Spaß': da kommen wir ja gleich zu unserer ersten Stage:
Stage 1 - Fürst-Theater
N1 = 48° 13.050
E1 = 16° 23.787
1862 eröffnete Johann Fürst an dieser Stelle (heutiger Riesenradplatz, ganz genauer Standort ist nicht mehr bekannt) das Fürst-Theater. 1892 wurde es von einem anderen Herrn übernommen und im Volksmund auch nach eben jenem betitelt (darauf kommen wir noch bei einer anderen Stage zu sprechen). Von letzterem wurde es 1905 prunkvoll umgebaut und als Lustspieltheater bezeichnet. 1927, nach einem weiteren Besitzerwechsel und einem weiteren Umbau, wurde es zu einem der größten Kinos von Wien (1.062 Sitzplätze). Das Lustspielkino (auch Tegethoff-Kino oder Filmpalast) fiel 1981 einem Brand zum Opfer, nachdem es als einziges Praterkino den 2. Weltkrieg überstand.
Schräg über Dir kreuzt gerade eine alte Stadtbahn. Wie heißt die Gasse, die darunter verläuft? Wandle die Buchstaben (ohne ‚Gasse') in bewährter Weise in Zahlen um (A=Ä=1, B=2, C=3, Y=25, Z=26) und addiere sie. Du erhältst A.
Stage 2 - Der Zauberkünstler
N2 = N1 + 13 - A
E2 = E1 + 34 + (3 x A)
Nun stehst Du vor einer Figur, die den Namen eines Künstlers erhielt, Calafati ist sein Name. Diese Figur im Vergnügungspark stammt von Basilio Calafati, einem Zauberkünstler, der Mitte des 19. Jahrhunderts im Prater zugegen war. Nicht nur für ihn bedeuteten die Bretter (der Bühne) sein ganzes Glück.
Apropos ‚Glück': wie heißt Calafatis Künstlerkollegin? Wandle auch hier für B die Buchstaben in Zahlen um.
Stage 3 - Das Singspiel
N3 = N2 - 7 - A - B
E3 = E2 + 28 - A + B
Du stehst nun vor einem Restaurant mit sehr klingendem Namen. Aber keine Angst, Du befindest Dich nicht im Salzkammergut beim Wolfgangsee. Es trägt nur denselben Namen wie eben jenes Hotel in St. Wolfgang, dass auch oftmals verfilmt wurde (z.B.: 1960 mit Peter Alexander).
Welche Hausnummer hat das Restaurant? Nimm' diese Zahl als C.
Stage 4 - Leierkasten
N4 = N3 + 3 + B - C
E4 = E3 - 9 + A - B + C
Wer kennt das nicht? Als kleines Kind ist man von den kunstvollen Genüssen nicht immer so begeistert und will sich von seiner Mutter wegreißen, um andernorts mehr Spaß zu haben. Und das, obwohl der Mann an der Leier einiges von seinem Handwerk versteht. Manch einer bleibt jedoch stehen und hört gedankenverloren zu. Du könntest in der Zwischenzeit die Pfeifen seines Instrumentes zählen und als D notieren, wobei Du zu Deinem Ergebnis noch 5 hinzurechnest (V 2.0 nachdem die erste Leier dem Vandalismus zum Opfer fiel).
Und weil es gar so schön ist, verweilen wir noch einige Zeit hier und können auch noch die Farbe der Schuhe des Burschen als E sowie die Farbe der Jacke des Leierspielers als F notieren. [edit: Bursch temporär entfernt, E=3]
Blau = 1, Gelb = 2, Braun = 3, Grün/Weiß = 4, Grün = 5, Schwarz/Blau = 6
Hoffentlich gerät das Instrument bei diesem leidenschaftlichen Spiel nicht in Brand. Aber auch in diesem Fall gibt es Abhilfe von ‚Gratz&Böhm'. Notiere ‚DN' als G und ‚PN' als H.
So, bevor es aber dunkel wird, lieber weiter …
Stage 5 - Fürst-Theater Teil 2
N5 = N4 + D + (E / 3) + G
E5 = E4 + F + H
Wie in Stage 1 bereits erwähnt, wurde das Fürst-Theater 1892 übernommen, und, obwohl es der Unter- und Mittelschicht gewidmet war, in ein Prunktheater umgebaut und als Lustspieltheater bezeichnet. Wenngleich es weiterhin das Fürst-Theater war, hatte der Volksmund das Theater nach dem neuen Besitzer benannt. Wie hieß denn der neue Eigentümer?
Achja: von der großen Straße (die Zufahrtsstraße, auf der Du Dich wahrscheinlich gerade befindest), geht ein kleiner Weg ins Zentrum des Vergnügungsparks. Dieser Weg wurde nach dem Herrn benannt, den wir suchen.
Wandle wie gewohnt die Buchstaben des Familiennamens in Zahlen um und Du erhältst I.
Stage 6 - musizierender Zauberer
N6 = N5 - E + H + I
E6 = E5 - I - (H / F)
Der folgende Herr war ursprünglich Musiker und trat mit seiner Mundharmonika bereits mit 16 Jahren auf. Eine Begegnung mit dem Zauberkünstler Bellachini ‚verzauberte' ihn aber und er befasste sich fortan mit physikalischen Kunststücken und Gespenstervorführungen. 1868 kehrte er erneut nach Wien zurück und erbaute für die Weltausstellung 1873 das Theater für Zauberei, das 1.000 Menschen Platz bot. Du befindest Dich gerade auf einem Weg, der ihm zu Ehren den Namen trägt.
Nimm den ersten Teil seines Nachnamens als J und den zweiten als K.
Stage 7 - Mitten im Stuwer
N7 = N6 + (D x F) - F + J + K
E7 = E6 + A - J + K
Wir lassen das Vergnügen hinter uns und begeben uns mitten in das Stuwer-Viertel. Ganz genau zu einem Platz, der heutzutage leider aus einem anderen Grund Bekanntheit hat. Den Namen hat der Patz von einem österreichischen Reporter, der ursprünglich in Ungarn geboren wurde. Er zeichnete sich durch erstklassige Sozialreportagen aus, welche erst in den 1980er-Jahren wiederentdeckt wurden, 40-50 Jahre nach seinem Tod in den USA. Darüber hinaus hat er sich als Schriftsteller betätigt und zwei Bühnenstücke verfasst (1905: Eine g'sunde Person, 1906: Bettelleut).
Nimm seinen ‚coolen' Nachnamen als L, nachdem Du diesen wieder umgewandelt hast. Und weil es im Prater gar so lustig war, vergnügen wir uns noch einmal und besteigen den im Park befindlichen Turm, um das eine (oder andere) Mal hinunter zu rutschen. Welche Farbe hat der Turm, den man auch sieht falls der Park bereits geschlossen ist? Du erhältst damit M.
Blau/Weiß = 17, Grün/Weiß = 27, Rot/Weiß = 37, Gelb/Weiß = 47
Stage 8 - Loserpark
N8 = N7 + L - K
E8 = E7 - B - C - L - M
Endlich kommen wir zum Titel gebenden Park. Unter genauerer Betrachtung (oder etwas Phantasie) entwickelt sich dieser Park in ein kleines Theater. Ein paar Stufen höher gelegen als der gepflasterte Zuschauerbereich befindet sich die Bühne, dessen Bühnenbild scheinbar von einem modernen Künstler entwickelt wurde. Symmetrisch angeordnete Bäume, der Technikraum ins Bühnenbild integriert und perfekt ausgeleuchtet. Wenn Du Glück hast und es gerade keine Vorstellung gibt, dann betritt doch einfach die Bühne und atme die Luft des Künstlers. Dabei kannst Du auch gleich die Bäume zählen (=N), die für den Künstler so wichtigen Scheinwerfer (=O) sowie die Vorrichtungen für die Videoaufzeichnung (=P) und zum besseren Hören der Schauspieler (=Q).
(Hinweis 1: Es kann natürlich immer vorkommen, dass das Bühnenbild überarbeitet wird, dann bitte die gut sichtbaren Vorkehrungen für die technischen Geräte zählen (betrifft O).
Hinweis 2: Aufgrund des vermehrten Publikumsandranges wurden die akustischen Geräte auf den doppelten Bestand aufgestockt. Zähle die Lautsprecher und nimm davon die Hälfte als Q).
Schauen wir kurz auf die Uhr. Oje, es ist schon recht spät, hoffentlich schaffen wir es noch zur Vorstellung, wo sich das Ziel unseres Kulturausfluges befindet …
Der Cache - das Theater
N9 = N8 + N + (O / Q) + P - Q
E9 = E8 + A - F + (H x N) - N + (O x Q)
Wir sind hier. Von Außen eher unscheinbar und als Theater gar nicht wirklich zu erkennen, befindet sich hier dennoch ein kleiner Mehrzwecksaal, der gerne dem Loser Kulturverein als Bühne dient. Aber vorher hole Dir die Belohnung ab und stelle Dir den verdienten Applaus vor … und vielleicht erspähen wir Dich heute oder ein andermal auch im Publikum?
Zu guter Letzt bitten wir Dich, Deinen Besuch zu Papier zu bringen und auch Dein Lieblingszitat aus Film, Fernsehen oder Theater zu notieren.
Der Cache ist eine kleine, weiße Metalldose, die nur für sehr kleine Tauschgegenstände geeignet ist. Zum Loggen einen eigenen Stift mitnehmen.
(Hinweis: unser GPS, Garmin Dakota 20, hat beim Cache Empfangsprobleme und springt teilweise. Daher im Notfall den Hint verwenden).
Für alle, die sich den Cache ausdrucken, hier zum Mitschreiben und Berechnen:
A = ……
B = ……
C = ……
D = ……
E = ……
F = ……
G = ……
H = ……
I = ……
J = ……
K = ……
L = ……
M = ……
N = ……
O = ……
P = ……
Q = ……
N1 = 48° 13.050
E1 = 16° 23.787
N2 = N1 + 13 - A
E2 = E1 + 34 + (3 x A)
N3 = N2 - 7 - A - B
E3 = E2 + 28 - A + B
N4 = N3 + 3 + B - C
E4 = E3 - 9 + A - B + C
N5 = N4 + D + (E / 3) + G
E5 = E4 + F + H
N6 = N5 - E + H + I
E6 = E5 - I - (H / F)
N7 = N6 + (D x F) - F + J + K
E7 = E6 + A - J + K
N8 = N7 + L - K
E8 = E7 - B - C - L - M
N9 = N8 + N + (O / Q) + P - Q
E9 = E8 + A - F + (H x N) - N + (O x Q)
Bitte darauf achten, dass die Dose so wieder zurückgegeben wird, dass der Magnet auf die richtige Seite zeigt und die Dose hält!
Additional Hints
(Decrypt)
[Final:] Vasbezvrer Qvpu. Zvggr hagra.