Sehenswürdigkeiten von Weißenkirchen:
Rathaus Weißenkirchen:
Das heutige Rathaus wurde 1424 als Bürgerspital und Armenhaus gegründet, seit 1554 dient es als Rathaus. Auffallend ist sein venezianischer Kamin. Im Jahr 2010 wurde der Hauptplatz neugestaltet, so dass das Rathaus noch besser zur Geltung kommt.
Pfarrkirche Weißenkirchen:
Die Wehrkirche Mariae Himmelfahrt gilt als eine der bedeutendsten Kirchenfestungen in Niederösterreich. Die spätmittelalterliche Befestigung wurde im 16 Jahrhundert errichtet und ist größtenteils erhalten. Sie bildet mit dem darunterliegenden Teisenhoferhof eine einheitliche Wehranlage. Die erste Kapelle gab es bereits um 1100 im Bereich des südlichen Seitenschiffes, 1258 wurde diese zu einer Kirche vergrößert, um 1330 erweitert und um den kleinen sechseckigen Turm ergänzt( „Weißenkirchen“). Der wuchtige fünfgeschossige Hauptturm wurde 1502 erbaut. Die Wehranlage wurde im 16 Jahrhundert erbaut und im 17.Jahrhundert noch einmal verstärkt. Im 18 Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert.
Teisenhoferhof:
Der Teisenhoferhof wurde im 13. Jahrhundert als gotisches Gebäude als wehrhafter Abschluss des Marktplatzes errichtet. 1439 bis 1465 war Heinrich Teisenhofer Besitzer und hat den Bau vergrößert und umgebaut. Im 16 Jahrhundert. wurde das Gebäude im Stil der Renaissance umgebaut. Sehenswert ist der mit Arkaden gesäumte Innenhof. In den Räumlichkeiten ist das Wachaumuseum beherbergt, er wird für kulturelle Anlässe genützt ebenso wie für verschiedene Feste der Gemeinde und der Pfarre.
Wehrkirche St. Michael mit Karner:
Die Kirche St. Michael ist die Urkirche des Thal Wachau und eine der ältesten Kirchen Ostösterreichs. Die erste Erwähnung der Pfarre St. Michael erfolgte 987, im 16. Jahrhundert wurde die Wehranlage errichtet. Berühmt ist St. Michael auch wegen des um 1395 gebauten sehenswerten gotischen Karners.