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Naturschutz Ergolz Multi-Cache

This cache has been archived.

d'schnüffler: Vielen Dank allen Besuchern dieses Caches!

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Hidden : 11/26/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Multi welcher auch an kalten Wintertagen innert 30 Minuten machbar ist.

Wichtig: Verlasse die Wege nicht und graben ist nicht notwendig !

Fotos: Mach dem Cache mit tollen Fotos Deine Aufwartung.

Stage 1: N 47° 32.301 E 007° 42.963
Was für ein Verbot findest Du nicht auf dieser Tafel ?
Campingverbot = 29
Grillierverbot = 82
Reitverbot = 03
Benutze die richtige zweistellige Zahl als XX für Stage 2

Was für eine vierstellige Jahreszahl findest Du auf der Tafel ?
2002 = 67
2004 = 55
2010 = 83
Benutze die richtige zweistellige Zahl als YY für Stage 2

Stage 2: Ergänze die Koordinaten mit den Antworten von Stage 1
N 47° 32.3XX E 007.42.8YY

Final: Die Koordinaten findest Du bei Stage 2; bücke Dich !!!

Das Naturschutzgebiet liegt auf der rechten Seite der Ergolzmündung auf
Kaiseraugster Boden. Von 1843 bis 1909 stand in diesem Gebiet eine Saline. 1909
musste sie abgebrochen werden, weil sie im Staugebiet des neu erstellten
Flusskraftwerks Augst –Wyhlen lag. Dieser so genannte Augstersee wurde dann vom
Kraftwerk mit Schwemmgut der Ergolz aufgefüllt. Mit der Zeit eroberte die Natur
dieses Gebiet und es entstand ein Auengebiet. Die Nutzungskommission der
Gemeinde Kaiseraugst hat dann in den achtziger Jahren dieses Gebiet als
Naturschutzzone ausgewiesen.
1996 hinterliess ein Biber im Naturschutzgebiet die ersten Nagespuren an den
Bäumen. Da der Biber regelmässig die Ergolzmündung aufsuchte, beschloss der
Gemeinderat, für den Biber eine Bucht zu bauen. Im Frühling 1999 wurde ein Graben
ausgebaggert mit der Hoffnung, der Biber würde sich dort niederlassen. Leider bis
heute ohne Erfolg. Aber jeden Winter fällt er einige Bäume für seine Ernährung.
Seit einigen Jahren kann man auch die Nutria (Biberratte) an der Ergolz antreffen.
Sie ist eine aus Südamerika eingeschleppte Nagetierart. Ist etwas kleiner als der
Biber, hat aber einen runden, schuppenbedeckten, kaum behaarten Schwanz. Die
Nutria ist sowohl tag- als nachtaktiv, insbesondere dämmerungsaktiv. Unser Tier
muss vermutlich aus dem benachbarten Elsass eingewandert sein.
Die Ergolzmündung ist auch ein beliebtes Brutgebiet für einige Wasservogelarten.
Regelmässige Brüter sind Stockenten, Blässhühner, Teichhühner, Haubentaucher
und neu auch die Kolbenente. Als Wintergäste kann man Zwergtaucher,
Reiherenten, Krickenten und Tafelenten beobachten.
Viele Menschen kennen den Eisvogel von Fotos oder aus Naturfilmen, aber nur
wenige haben ihn schon „live“ gesehen. Der farbenprächtige Königsfischer führt ein
heimliches Leben. Auf einer Warte sitzend hält er Ausschau nach kleinen Fischchen
oder fliegt pfeilschnell über das Wasser und unter der Brücke durch. Aber hier an der
Ergolz kann man ihn mit etwas Geduld beobachten, denn hier hat er sein Brutgebiet.
Im oberen Teil einer Ufersteilwand graben die Eisvögel eine 40 bis 80 Zentimeter
lange, leicht ansteigende Röhre mit einem Kessel am Ende für das Nest. Die
Eiablage findet vormittags statt, pro Tag wird nur ein Ei gelegt. Mit sieben Eiern ist
das Gelege fertig. Die Brutdauer beträgt 19 bis 21 Tage, die Nestlingszeit 23 bis 27
Tage. Anschliessend werden die Jungvögel noch ca. fünf Tage vom Männchen
betreut, wohingegen das Weibchen schon wieder mit seiner zweiten Brut beginnt.
Nach Angabe der Vogelwarte Sempach gibt es in der Schweiz 300 bis 350
Brutpaare.

Additional Hints (Decrypt)

Svany: tryo

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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