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Der Cache befindet sich natürlich nicht an den oben aufgeführten Koordinaten.
Oh Du schöne Weihnachtszeit. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen in den Keller und draußen fällt a = 4 der erste Schnee. Für uns Cacher eine schöne Zeit, geht doch die Gefahr von Muggels überrascht zu werden ziemlich zurück. Mit steigender Schneedecke können sich unsere lieben Muggels auch nicht mehr so an uns heranpirschen, sodass wir sie nun schon von weiter weg kommen hören können. Der Vorteil liegt auf unserer b = 2 Seite und ich schätze den Schnee in der Hinsicht, habe ich doch vor Schreck schon mal einen gehörigen Satz in die Büsche gemacht was noch mehr Aufmerksamkeit auf mich zog.
Der Schnee hat aber auch so seine Nachteile, macht es doch das Finden der heißbegehrten Dosen um einiges schwieriger. Es sei denn, wir sind nicht als einzige auf der Jagd und können einer frischen Cacherautobahn folgen. Leider kann eine solche Autobahn auch den einen oder anderen Muggel aufmerksam machen und wie die lieben Muggels so sind, c = 2 wird erst einmal neugierig nachgeguckt. Und da Muggels vor allem gerne mit den Händen nachschauen, verschwinden unsere lieben Caches leider auch hin und wieder mal.
Aber ich schweife ab. Eigentlich d = 7 wollte ich hier eine kleine, schöne Geschichte von Tieren im Winterwald zum Besten geben. Joa…. Ehm…. Wie es halt so ist, küsst mich gerade die Muse nicht wirklich. Also erzähle ich Euch einfach mal ein wenig, wie es zu diesem Cache kam:
Die liebe Iceworm hatte mich letztes Jahr schon mal gefragt, ob ich nicht einen Beitrag zum Cachelender leisten wollen möchte. Naja wir haben im Winter immer Messesaison und da ist es nicht so einfach mal ein Wochenende frei zu haben. Da es ja schon so früh dunkel wird und ich nun wirklich keine Lust habe nachts nach einer geeigneten Stellen zu suchen, habe ich Iceworm letztes Jahr mal abgesagt.
Dieses Jahr hatte ich allerdings etwas weniger Messen und so wollte ich doch mal dabei sein. Schnell war auch eine geeignete Stelle gefunden e = 1, eine sehr gute sogar. Also schnell ein Dösle gepackt und deponiert. Die Koordinaten sahen auch gut aus
Doch dann der Kontrollgang…. Zuerst sah alles noch sehr gut aus bis… ja irgendwie fehlte der Baum in dem ich das Dösle unter Lebensgefahr deponiert hatte. Die Dose war natürlich auch weg…. Ich sage Euch, das sind diese Momente in denen ich die Faust in der Tasche balle. Wehe dem Muggel, wenn ich den erwische!!! Gott sei f = 1 Dank war keine Coin drin.
Nun ja, nun war guter Rat teuer. Die Dose sollte längst liegen, so ein Mist. Den nächsten freien Samstag ging es also wieder zurück und ein neues Versteck mußte gefunden werden. Natürlich hatte es in der Nacht davor schön geschneit, nicht gut für verdeckte g = 0 Cacheoperationen im Wald. Ich hatte mir meinen MP3-Player mitgenommen, mit Musik bin ich kreativer. Also los. Zunächst ging es dann noch einen Cache kontrollieren. Kaum hatte ich das gute Stück geöffnet hörte ich Stimmen hinter mir. Durch das Wegfallen sämtlichen Blattwuchses und da ich auch schön in grüne Kleidung „getarnt“ war entschied ich mich dazu einfach mal eine Rollen zur Seite zu machen. Da lag ich nun, die Muggels zogen vorbei und bemerkten mich nicht, dafür war ich nun voller Schnee… Das war ja nun ein guter Start und leise fluchend packte ich den Cache wieder zusammen, schlug mich durch die Büsche auf den Weg und h = 3 klopfte mir den gröbsten Schnee von den Klamotten.
So, wo ich nun ungefähr hin wollte, wußte ich ja, also schnell weiter. Vor Ort war dann ja sehr schnell ein geeigneter Platz gefunden. Wie ich aber das Dösle gerade platzieren will, höre ich wieder knischende Schrittgeräusche auf dem Schnee. Da ich mal wieder recht exponiert an der Stelle „rumlungere“ bleibt mir nur eine Wahl um nicht gesehen zu werden. Eine Rolle seitwärts in den Schnee. Da lag ich nun, mir läuft der Schnee in den Nacken, es wird kalt und ich schaue den drei Joggern zu, wie sie an mir vorbei i = 4 laufen, ohne mich zu sehen. Naja von hinten sehe ich die beim Cachen ja am liebsten. Als ich mich gerade wieder aufraffen will kommt ein vierbeiniger Freund vorbei. Da wird der Leinenmuggel wohl nicht lange auf sich warten lassen, also bleibe ich unten. Habe ich erwähnt das ich früher bei der Marine war?? Aber das Bisschen infanteristische Ausbildung was ich genossen habe scheint zu reichen. Ich werde wieder nicht gesehen… besser noch. Herrchen entschließt sich gute 5 Meter weiter in den Büschen sein Wasser abzuschlagen…. „Herzlichen Dank“, denke ich mir, „wenigstens nicht auf den Cache.“
Nach dieser unangenehmen Geschichte verharre ich noch eine kurze Weile. Inzwischen ist mir kalt, ich bin nass und frage mich warum ich mir das Ganze hier überhaupt antue… Also nichts wie los! Die Dose platziert und dann schnell nach links und rechts über den Weg geguckt. Alles frei also erst mal weg, säubern kann man sich immer noch. Ein letzter Blick zurück auf der Versteck und als ich nach vorne gucke, kommt mir ein älteres Ehepaar j = 0 entgegen. Ich sage noch schön „Moin“ doch die gucken mich an als wäre ich Mork der Ork…. Ein Blick an mir runter zeigt mir… ich sehe aus wie gerade aus der Brutgrube von Mordor gekrochen. Naja was solls, mich kennt hier sowieso keiner, also nichts wie heim.
Schön das Du bis hierhin durchgehalten hast, es blieb Dir ja auch nicht wirklich was anderes übrig. Wenn Du Dich fragst was sie Buchstaben und Zahlen sollen, setz sie einfach hier ein:
N 47.ab.cde
E 009.fg.hij
Happy Caching!
Additional Hints
(No hints available.)