Bahnhof Rangsdorf (RSF):

Der Bahnhof Rangsdorf wurde am 17.06.1875 zeitgleich mit der Dresdener Bahn eröffnet - er gehörte zur Hauptstrecke der Dresdener Bahn.
Er erhielt auf der östlichen Seite ein Empfangsgebäude.
Im Jahr 1900 bekam der Bahnhof an der ebenfalls 1875 eröffneten Militärbahn ein zweites Empfangsgebäude auf der westlichen Seite des Bahnhofes.
Mit der Stilllegung der Militärbahn Marienfelde (Schöneberg)-Jüterbog um 1919 verlor aber auch dieses Empfangsgebäude seine Funktion, und dient seither als Wohngebäude (es wurde 2009 restauriert):

Um 1906 bekam der Bahnhof ein Überholungsgleis.
Am 06.10.1940 erreichte die elektrische S-Bahn den Bahnhof Rangsdorf. Dafür hatte man den ehemaligen Seitenbahnsteig der Militärbahn zu einem Mittelbahnsteig ausgebaut und mit einem kleinen Empfangsgebäude versehen. Das vorderste Gebäude enthielt vor und lange Zeit nach der Wende einen Imbiss, zum Schluß jedoch stand es leer. Nach einem Brand 2009 wurde es abgerissen.

Am neuen westlichen Gleis endete die S-Bahn, und am östlichen Gleis wendeten die jetzt aus Mahlow zurückgezogenen, mit Dampf betriebenen Vorortzüge nach Wünsdorf. Gleichzeitig errichtete man 1942 eine hölzerne Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen.
Kriegsbedingt wurde auch hier im April 1945 der Verkehr stillgelegt.
Am 19.08.1945 hielten hier wieder die ersten Dampfzüge vom Anhalter Bahnhof auf dem Weg nach Zossen.
Die S-Bahn nahm am 01.10.1945 wieder ihren Betrieb auf, benutzte aber reparationsbedingt das gleiche Gleis wie die Dampfzüge. Erst ab 18.05.1952 bekam die S-Bahn wieder ein eigenes Gleis auf der westlichen Seite der Trasse.

Ab dem 23.03.1953 gab es wochentags Dieseltriebwagenverbindung zwischen Baumschulenweg und Rangsdorf. Dieser wurde ab 28.04.1958 durch den "Sputnik" Schnellverkehr zwischen Baumschulenweg/Schöneweide nach Zossen/Rangsdorf ersetzt.
Nach dem Mauerbau am 13.08.1961 gab es ein nur noch einen Inselbetrieb der S-Bahn zwischen Mahlow und Rangsdorf, der bis zum 12.09.1961 lief.

Nach diesem Datum hielten alle Vorortzüge weiterhin am westlichen Bahnsteig ggü. der ehem. S-Bahn. Seit dem 26.05.1963 verkehren die Vorort-/Regionalzüge, unter Einsatz von Wendezügen, von Schönefeld nach Wünsdorf.
Im Jahr 1965 wurde die Holzfußgängerbrücke abgerissen und erst 1972 durch eine Metallbrücke ersetzt.
Da die Vorortzüge noch immer das Gegengleis kreuzen mussten, nahm man am alten Fernbahnempfangsgebäude im Mai 1979 wieder den bis 1940 genutzten seitenrichtigen Bahnsteig in Betrieb.
Aufgrund eines entsprechenden Planfeststellungsbeschlusses vom 19. März 2013 das Eisenbahn-Bundesamt den Ausbau der Bahnstrecke Berlin–Dresden auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h auszubauen, wurde im Mai 2013 ein umfangreicher Umbau des Bahnhofs Rangsdorf begonnen. Im Sommer 2013 wurden das Empfangsgebäude, die Fußgängerbrücke, der Verladesteg und die Verladerampe sowie die Pumpenstation abgerissen.
Neben den beiden durchgehenden Hauptgleisen werden je Fahrtrichtung jeweils ein Überholgleis mit Regionalverkehrsbahnsteig angeordnet sowie zusätzlich nördlich der Bahnsteige jeweils ein Überholgleis für Güterzüge. Der Bahnübergang südlich des Bahnhofs wird durch eine Eisenbahnüberführung ersetzt, der Zugang zu den Bahnsteigen erfolgt zukünftig von dort mittels Treppenanlagen und Aufzügen. Eine Erneuerung der Signal- und Oberleitungsanlagen sowie der Neubau beidseitiger Schallschutzwände auf einer Länge von rund einem Kilometer sind ebenfalls Bestandteil des Umbaus.
Zur Zeit halten in Rangsdorf die Regionalzüge RE 3 und RE 7.

Eine Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf ist beschlossen - Fertigstellung wahrscheinlich 2030. In Blankenfelde wurde in Zusammenhang mit dem Fernbahnausbau durch die Verschiebung des S-Bahnhofes nach Süden zum Regionalbahnhof eine erste Vorraussetzung dafür geschaffen werden. Geplant war eigentlich nach der Wende eine zukünftige Wiederinbetriebnahme des Streckennetzes von vor 1961. Dazu würde auch die südliche Verlängerung der S2 über Dahlewitz nach Rangsdorf gehören.
Es gibt eine Bürgerinitiative für die S-Bahn Anbindung nach Rangsdorf: www.bisar.de/
Rangsdorf gehört zum BVG-Tarifbereich C.
Nun zum Cache:
Hier sind die Aufgaben (in logischer Reihenfolge vom Parkplatz aus), die ihr lösen müsst, um die Finalkoordinaten errechnen zu können:
BAHNHOFSVORPLATZ
Wegpunkt 1: Name der Pizzeria. Anzahl der Buchstaben = B
Wegpunkt 2: Anzahl der weißen Fensterrahmen auf orangefarbenen Putz der Pizzeria, die man von beiden Straßenseiten aus sieht. Anzahl = C
Begebt Euch nun zu dem nächstgelegenen Gleis. Auf dem Weg dorthin erfüllt folgende Aufgaben:
Wegpunkt 3: Namens des griechischen Restaurants. Anzahl der Buchstaben = F
Wegpunkt 4: Name des Inhabers des Supermarktes. Anzahl der Buchstaben = G
Wegpunkt 5: Die Treppe zur Unterführung besteht aus zwei Absätzen. Die kleinere Stufenanzahl des oberen Abschnitts ist von der Stufenanzahl des unteren Abschnitt abzuziehen. Anzahl Differenz der Stufen= D
Weiter geht es zu dem betreffenden Bahnsteig
Wegpunkt 6: Auf dem Bahnsteig - Fahrtrichtung Elsterwerda/ Wünsdorf, befindet sich ein einzelner Buchstabe (schwarz auf weißem Grund) direkt unterhalb des Signalmastes für die Lokführer. Buchstabenwert = A
ALLGEMEIN
Allgemein 1 : Je Bahnsteig gibt es eine blaue Anzeigetafel: Per Laufband werden z.B. Verspätungen angezeigt. Aus wie vielen Buchstaben besteht die weiß aufgedruckte Bezeichnung dieser Anzeigetafel? Die Anzahl ist zweistellig - subtrahiert die kleinere von der großen Zahl = E
Allgemein 2, beide Bahnsteige: Wie viele typische, runde Bahnhofsuhr/en (beidseitig, nachts beleuchtet) befinden sich auf den Bahnsteigen? =H
Die finale Dose findet ihr bei
N 52° 17.AB(C+D)
E 013° 25.E(F-G)H
