!! Änderung ab dem 27.04.2011 !!
Dieser Lost Place ist leider nicht mehr „Lost“. Am zu bestaunenden Objekt entsteht eine Tauchschule. Diese ist auch schon in Betrieb und wird nach und nach weiter aufgebaut. Ich habe mich mit dem Eigentümer unterhalten und wir haben uns zusammen entschlossen, dass der Cache bleiben darf, aber ein wenig umgelegt wird. Daher neue Koordinaten und eine Bitte des Eigentümers:
Bitte Parkt eure Autos an den angegebenen Parkplätzen! Wenn Ihr vor Ort gefragt werdet was Ihr da macht, könnt Ihr ruhig sagen, dass Ihr den Geocache hier sucht. Der Eigentümer weiß bescheid und hat nichts dagegen, er möchte nur wissen wer auf seinem Grundstück ist. Hier kam es in Vergangenheit wohl öfter zur unsachgemäßen Müllentsorgung und anderen unliebsamen Fällen. Also keine Scheu, Ihr seid hier als Geocacher willkommen.
!! Noch etwas vorweg !!
Die Caches dieser Serie sind Lost Places. Wie man sich hier verhält und das Taschenlampe, Klamotte die auch dreckig werden kann, sowie festes Schuhwerk zur Ausstattung gehören sollte klar sein. Jeder handelt hier auf eigene Gefahr und nach seinem eigenen Interesse.
Der Owner haftet in keinem Fall für Schäden, Verletzungen oder ähnlichem.
!! Wer etwas aus dem Behälter tauschen möchte ist hiermit angehalten wirklich FAIR zu tauschen! Es werden nur gleichwertige Gegenstände getauscht und kein Müll abgeladen! Abgelaufene Tickets, Ü-Eier Figuren und ähnliches sind KEINE Tauschgegenstände !!
VEB (K) Kalkwerke Ludwigsdorf – LP – Teil 2
Zur Geschichte:
Seit dem Mittelalter waren die bei Ludwigsdorf abgebauten Bodenschätze für den Görlitzer Raum und die gesamte östliche Oberlausitz von hoher Bedeutung. Seit dem 14. Jahrhundert wurde der Kalkstein gebrochen. Davon zeugen Belege durch eine Rechnung aus dem Jahre 1378 von Kalkbrennern an die Stadt Görlitz. Der planmäßige Abbau erfolgte von 1752 bis 1988. Der letzte Besitzer der Kalkwerke Gruschka wurde im Rahmen der Reformen in der damaligen sowjetischen Besatzungszone enteignet, und es entstanden 1946 die Vereinigten Kalkwerke Ludwigsdorf mit den Betriebsteilen Ludwigsdorf, Kunnersdorf und den an die eigene Betriebsbahn angeschlossenen Verladebahnhof Charlottenhof. Später wurden daraus die VEB (K) Kalkwerke Ludwigsdorf. Das "K" verweist auf die kommunale Verwaltung des Betriebes. Die Gütekontrolle des Baustoffes erfolgte in Ludwigsdorf. 1988 stellte das Kalkwerk in Ludwigsdorf seinen Betrieb wegen der unzureichenden Rentabilität ein. Zuvor hatte man noch versucht, den Betrieb über einige Jahre aufrecht zu erhalten, indem der Kalkstein auch im Untertagebau gewonnen wurde. Es war einzigartig, dass Kalkstein nicht im Tagebau gewonnen wurde. Immerhin hatte Ludwigsdorf durch diese Wirtschaftlichkeit in der ehemaligen DDR einen guten Namen.

Noch heute kann man die stillgelegten Teile des Werkes sehen. Die alten Schutthalden des Abraums sind inzwischen von einer interessanten Flora eingenommen worden. 1991 jedoch wurde in Kunnersdorf am ehemaligen Kalkwerk eine Mülldeponie eingerichtet, während das Abraumgebiet in Ludwigsdorf heute unter Natur- und Denkmalschutz steht. Das Industriegebäude mit der Lorenanlage und der Verladerampe existiert heute leider nicht mehr.
So, und nun zum Cache:
Es handelt sich hierbei um eine kleine Serie mit einem lohnenswerten Abschluss. Die Serie befasst sich mit den Hinterlassenschaften der VEB (K) Kalkwerke Ludwigsdorf.
Der zweite Teil befindet sich in der Nähe eines Kalkbrennofens besonderer Bauform. Auch hier befindet sich direkt angrenzend eine ehemalige Abbaugrube (siehe Bild). Seht euch auch hier in Ruhe um und versteckt alles wieder so wie Ihr es vorgefunden habt.
Viel Spaß beim erkunden, suchen und finden wünscht das Team ...derbrocke&addis!