Im romantischen Pommerbachtal, zwischen Kaisersesch und Pommern gelegen, stand einst das Kloster Rosenthal. Dort lebten fast 600 Jahre Nonnen die dem Orden der Zisterzienserinnen angehörten. Das Klosterleben war nicht nur vom Beten geprägt, sie widmeten sich auch der Pflege von Kranken und behinderten Menschen. Eine nicht unerhebliche Bedeutung, in kultureller Hinsicht, war die Unterrichtung der Kinder aus den umliegenden Dörfern. Die Sonntagsschule im Konvent bot in der damaligen Zeit eine der wenigen Möglichkeiten, lesen und schreiben zu lernen.

Das Kloster Rosenthal von dem heute nur noch einige Ruinen existieren wurde vermutlich schon 1167 erbaut. Eine erste urkundliche Erwähnung des Klosters stammt aus dem Jahr 1246. Das Kloster wurde ursprünglich für Adlige Nonnen gegründet, erst ab 1587 konnten auch nicht adlige Frauen in das Kloster aufgenommen werden. Ab dem Jahr 1304 übernahm das Kloster Himmerod in dem bis heute Zisterzienser leben die Aufsicht über das Kloster Rosenthal. Das Kloster wurde in seiner Geschichte dreimal um- und ausgebaut. Im Jahre 1802 wurde in Folge der französischen Revolution, die auch das Rheintal erfasste, das Kloster aufgegeben. 1804 wurde es dann letztendlich zum Abriss verkauft, was in der Konsequenz hieß, dass ein Ersteigerer das Kloster erwarb, es als Steinbruch nutzte und scheibchenweise an die Bevölkerung verkaufte.

Heute erinnert neben den Ruinen einiger Grundmauern und einen Gewölbekeller der ehemals unter dem Hauptgebäude stand nur noch eine kleine Kapelle an das klösterliche Leben im Pommerbachtal.
Das Final ist ein ruhiger Ort an dem sich nur ab und an Wanderer einfinden. Der Cache ist kein schneller "Drive in", dafür aber ein bestimmt lohnenswerter.
