Nach unserer Meinung wird es
Zeit, diesen Mystery von Mortimer B. wieder aufleben zu
lassen.
Seine Caches sind im Kölner Raum
sehr bekannt und viele Cacher geraten bei seinen Mysteries ins
schwärmen.
Auch wir haben schon einige
Rätselstunden mit seinen Caches verbracht und freuen uns sehr, dass
wir die Lösungsanleitung „reloaden“ dürfen!
Lösungsanleitung
oder: zig
Wege um einen Mystery zu finden
Für die meisten Cacher ist aus - teilweise -
nachvollziehbaren Gründen der Cachetyp "Mystery" ein wenig
beliebter: heißt es hier doch erst einmal lange zu rätseln und zu
recherchieren, bis man endlich hinaus zum Cache kommt. Und dann ist
das meistens nur noch eine Frage des kurzen Zugriffs, um den Cache
zu bergen und einen "Found" zu machen.
Er zeigt auf, wie man so ein Rätsel elegant und
ohne viel Aufwand löst. In diesem Cache werden also ein paar
Methoden vorgestellt, wie man sich schnell ein Mystery-Icon auf die
"Found-Seite" der Statistik holt.
1. Selbst
der Owner sein:
Die einfachste Variante:
hierbei denkt man sich ein Rätsel aus, das man die anderen lösen
lässt. Man selbst braucht nichts weiter zu tun, als bei der
nächsten Cachekontrolle die Dose als "found it" zu loggen und -
schwupps - hat man ein Fragezeichen mehr auf seiner Habenseite. Da
das Loggeneines eigenen Caches allerdings
oftmals zu bissigen
Kommentaren anderer Cacher führt, ist diese Idee nur
den Hartgesottenen zu empfehlen, die sich nicht um die
unmaßgebliche Meinung anderer scheren.
2. Selbst
der Owner sein II - die clevere Variante:
Im Grunde tut man exakt
das, was schon im ersten Beispiel etabliert wurde - nur unter einem
Zweitaccount! So ein Zweitaccount ist schnell eingerichtet und er wird
ausschließlich genutzt, schwierige Mysteries zu legen um diese mit
dem "echten" Account ruckzuck zu lösen. Ein echter Knaller für
bemerkenswerte Erstfunde!
3. Den
Owner gut kennen:
Eigentlich der Klassiker! Man unterhält einfach ein gutes
Verhältnis zu dem Owner von Mystery-Caches. Ohne lange
herumzurätseln lässt man bei passender Gelegenheit einmal fallen,
wie viel Mühe man sich schon für die Lösung des Mysteries gegeben
hat. Verbinden kann man das zum Beispiel mit den Worten: "Ich würde
den Cache ja gerne besuchen, aber im Moment hänge ich ein wenig und
meine Zeit lässt weitere Versuche nicht zu. Schade, denn ich hätte
eine großartige Coin, die ich dort hineinlegen würde!" Insbesondere
die Idee mit einer - seltenen - Coin zu locken, macht sich bezahlt:
welcher Owner hätte nicht gerne eine schöne Coin als Anreiz für den
nächsten Besucher?
4. Einen
Vorfinder gut kennen:
Ebenfalls ein echter Renner! Wahrscheinlich jeder kennt
im weiteren Umfeld einen Cacher, der schon Mysteries gefunden hat,
die bei einem selbst noch auf der "To-Do-Liste" stehen. Da kleine
Aufmerksamkeiten die Freundschaft erhalten, ist bei dieser Variante
"Geiz" ein Unwort! In welche Richtung diese Gefälligkeiten gehen
sollten, ist vom Ansprechpartner abhängig. Manchmal bedarf es nicht
einmal eines finanziellen Aufwandes - da reicht es vielleicht
schon, die richtige Ansprache zu treffen. Wer mag es dann schon
tun, einem anderen diesen kleinen Gefallen
abzuschlagen?!
5. Im
Rudel cachen:
Die geselligste Idee! Alleine suchen macht
lange nicht so viel Spaß wie in einer netten Runde. Es ist nur
darauf zu achten, einen echten Rätselknacker dabei zu haben. Am
besten schlägt man eine Rudelrunde im Gebiet des betreffenden
Mysteries vor. Ganz nebenbei verteilt man dann die Aufgabe, dass
sich Cacher X ja mit der Rätsellösung befassen könne, während man
selbst die Arbeit übernimmt alle Spoilerbilder für die Tour
auszudrucken. Pfiffige Idee - allerdings ohne echte Chance auf
einen FTF!
6.
Reviewer werden:
Ein echtes Highlight, um jeden Cache zu einem
Traditional umzufunktionieren! Man kann damit sogar aufwändige
Multis zu einem kurzen Sparziergang machen und schafft mehr
"Founds" in der gleichen Zeit. In keinem anderen Fall hat man so
viele Zielkoordinaten parat, da man als Reviewer einen direkten
Zugriff auf die Datenbank von GC hat.
Achtung! Hier ist besonders darauf zu
achten, anonym zu bleiben! Wie sähe es aus, wenn man plötzlich -
nachdem man Reviewer geworden ist - jeden Cache löst, bei dem man
vorher nicht einmal die Aufgabe begriffen hat. Aber keine Angst:
ein griffiger Reviewername ist 1 - 2 - 3 erdacht. Und es gehört
auch schon fast zum guten Stil, als Reviewer unerkannt bleiben zu
wollen!
7. Den
Mystery wirklich und echt lösen:
Ohje - die wahrscheinlich
zeitraubenste Alternative! Man muss sich hierbei mit dem
Hintergrund des Rätsels beschäftigen, Google bis zum
Pupillenstillstand füttern, falsifizieren, verifizieren und
schlussendlich die Aufgabe geknackt haben. In vielen Fällen muss
man dann auch noch rechnen, um die Koordinate zu ermitteln.
Eigentlich keine wirkliche Option für den schnellen Erfolg. Wenn
allerdings die Methoden 1 - 6 versagen, bleibt nicht mehr so viel
übrig.
8. Den
Mystery-Cache ignorieren:
Eine Legende
besagt, dass man nicht jeden
Cache machen muss. In so einem Fall legt man das
Cachelisting einfach in seiner Ignore-Liste ab.
Wer
noch weitere gute Ideen für eine schnelle (allgemeingültige!)
Lösung parat hat, darf sie im Log gerne verraten.
Allerdings sind wir so gemein,
echte Spoiler für diesen Cache zu löschen. Sorry!
An den Startkoordinaten
befindet sich nicht der Cache, aber hier kann man sein Cachemobil
abstellen.
Hinweis:
Die Dose liegt im Naturschutzgebiet - direkt am Weg.
Bitte verhaltet Euch den Regeln für Naturschutzgebiete
entsprechend