Das Nest der Raubritter Traditional Cache
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Burgen und Schlösser - Schloss Hueth
Um den Cache zu heben, braucht das Gelände nicht betreten werden.
Den Legenden (Erzählungen meines Großvaters) nach soll die Burg zur Zeit es 30.jährign Krieges der Unterschlupf einiger Raubritter gewesen sein, welche die Umgebung und die Handelsschifffahrt auf dem Rhein unsicher gemacht haben sollen. Belege für diese Geschichte konnte ich nicht finden. Jedoch hat sie uns als Kinder so fasziniert, dass wir verbotswidrig die eine oder andere Exkursion auf, über und unter die Burganlage gemacht haben. Davon muss ich aber dringend abraten. Es besteht Einsturzgefahr. Weiterhin befindet sich die Anlage im Privatbesitz, es finden keine Besichtigungen statt und es gibt keine Gastronomie.
Geschichte:
Am 24. Juni 1361 erklärte ein Rutger von Hekeren, der Graf von Kleve habe ihm erlaubt, in der Hetter eine Burg zu bauen. Am 21. September 1364 trug Rutger seine fertige Burg dem Erzbischof von Köln als Offenhaus und Lehen an. Im 15. Jahrhundert gelangte die Burg Hueth an die Herren von Wylich und Lottum, denen es bis 1737 gehörte. 1598 wurden die Wirtschaftsgebäude im Achtzigjährigen Krieg von spanischen Truppen geplündert und niedergebrannt, die Hauptburg konnten sie jedoch nicht einnehmen. 1647 erhielt Johann Sigismundt von Wylich zu Lottum Hueth samt dem Dorf Bienen und umliegenden Bauernschaften zur Herrlichkeit. 1737 erwarb Friedrich Wilhelm von Borcke das Schloss, bis 1872 blieb es im Besitz seiner Familie. 1872 erbten es die Freiherren von Wittenhorst-Sonsfeld, denen es noch heute gehört. Bei den Kämpfen um Bienen am 26. und 27. März 1945 in der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde das Haupthaus vom Volkssturm verteidigt und schwer beschädigt. Die Vorburg ist heute privat bewohnt und kann nicht besichtigt werden.
Schloss Hueth ist von axial angelegten Wasserläufen umgeben. Ursprünglich auf zwei Inseln mit Vor- und Hauptburg angelegt, wurde der Zwischengraben wohl im 17. Jahrhundert zugeschüttet. Das zweigeschossige Haupthaus stammt noch aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber später barock umgestaltet. Unter der Familie Borcke war es reich ausgestattet. Am Osttrakt besaß das Schloss einen mächtigen, Archivturm genannten Rundturm mit 2,50 Meter dicken Mauern. Die Ruine des ausgebrannten Haupthaus wurde um 1960 abgetragen, nur die Ruine des Archivturms ist noch erhalten.
Die Vorburg ist axial zur Hauptburg ausgerichtet und bestand aus zwei langen Wirtschaftsgebäuden mit je einem Wehrturm am Ende. Ein Teil des westliche Trakts ist noch erhalten, der östliche ist Ruine. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde nördlich der Anlage ein weiterer, heute noch bestehender Wirtschaftshof errichtet.(Quelle Wikipedia)
Additional Hints
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