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Maschinen in der Buchbinderei
Anfang des 19. Jahrhunderts entstand durch die rasante Entwicklung des Buchdrucks großer Bedarf an geeigneten Maschinen der Buchbinderei. Zuerst in England und ab Mitte des 19. Jhds. entwickelte sich auch in Deutschland ein konkurrenzfähiger Spezialmaschinenbau.
Führend in dieser Entwicklung war Karl Krause in Leipzig mit Haupt-Produktionsstätte in Anger-Crottendorf . Dort konnte man mit dem leider nicht mehr existierenden TrauDich 33 von Ennozerus (GC25TC5) weitere Einzelheiten dazu erfahren.
Die wesentlichsten Maschinen in der Buchbinderei waren:
Falzmaschinen, Schneidemaschinen, Draht- und Fadenheftmaschinen, Pressen und Pappscheren, Prägepressen
Letztere sind Auslöser für diesen Cache.
Mit dieser Art von Pressen wurde damals das Handvergolden durch das Prägen mit Prägeplatten ersetzt. Aber erst mit den von der Firma Karl Krause in Leipzig gebauten Kniehebel-Heißprägepressen für Blinddruck und Vergoldung kamen zuverlässige Maschinen auf den Markt, die sich weit verbreiteten. Beheizt wurden sie anfangs mit glühenden Bolzen, später auch mit Gas, Dampf oder elektrisch.
Zwei dieser ca. 1860 gebauten Originale sind als quasi Open-Air-Museum mitten in Connewitz vor einer Buchbinderei zu bestaunen.
Der Besitzer des Ladens ist eingeweiht - er wird harmlose Cacher nicht als potentielle Schrott-Diebe verdächtigen. Drin ist es auch sehr interessant, da noch alte Buchbinderei-Maschinen in Betrieb sind.
DIES IST JEDOCH KEINE AUFFORDERUNG ODER ANREGUNG, DEN LADEN ZU BETRETEN!! Denn das wird dem Owner als "Werbung" ausgelegt und dem Cache wird mit Archivierung gedroht.
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