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Salzburgs wehrhafte Geschichte Mystery Cache

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LSOEVE: Auf Wiedersehen! Gratulation an alle Finder und danke für die netten Logs. Weiter gehts mit Salzburgs Geschichte 2.

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Hidden : 12/13/2010
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Salzburgs lange Geschichte ist in vielen Teilen der Stadt bis heute spürbar. Besonderen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt hatten die Befestigungsanlagen, die teils heute noch erhalten sind. Erste hölzerne Palisaden rund um die Bischofsstadt gab es bereits ab der Jahrtausendwende, die erste eigentliche Befestigung ist aber erst auf dem Stadtsiegel von 1249 zu sehen. In zwei weiteren Etappen im 15. Jahrhundert (Bauernaufstand und Gefahr der Türkenbelagerung) und im 17. Jahrhundert (Dreißigjähriger Krieg) wurde die Stadt und ihre Befestigungsanlagen erweitert bis zum Stand aus der Abbildung um 1720. Das Ende vieler Teile der Stadtmauern, Bastionen und Tore bildete die Aufhebung der Stadt als Festung durch Kaiser Franz Josef I. im Jahr 1860. Einige Stadttore sind der voranschreitenden Stadterweiterung entgangen und stehen noch heute, an einige erinnern Gedenktafeln und einige weitere sind nur noch auf alten Gemälden zu finden.

Dieser Mystery Cache führt dich durch mittelalterliche Gassen, entlang längst vergessener Stadtmauern zu acht teils noch erhaltenen, teils seit Jahrhunderten verschwundenen STADTTOREN.

Alle gesuchten Tore liegen im Dreieck zwischen den Koordinaten N47 48.450, E13 03.100; N47 48.200, E13 02.240 und N47 47.810, E13 03.100. Du solltest dir zumindest 2 Stunden Zeit nehmen.

Allgemeine Hinweise zum Berechnen: Bei der Umwandlung von Buchstaben in Zahlen werden Umlaute als zwei Buchstaben gewertet (zB Ä = AE) und ß als ss.

Die Headerkoordinaten sind kein Hinweis auf das erste gesuchte Stadttor.

Dieses ehemalige Stadttor wurde um 1630 unter Erzbischof Paris Lodron fertiggestellt und war, wie zu dieser Zeit üblich, nach einem Heiligen benannt. Ebenso war der auf der stadtzugewandten Seite liegende Platz bis 1849 nach diesem Heiligen benannt. Der heutige Name des Platzes beginnt mit dem selben Buchstaben wie der frühere.

Begib dich zum ehemaligen Stadttor, wo du eine Gedenktafel findest. Im Winkel von ca. 155 Grad siehst du ein Tor. An diesem Tor ist ein Zeichen angebracht. Zähle die roten "Blätter" am Schild, dies ist die Zahl A. Wer noch an der Stadtgeschichte interessiert ist, findet im Innenhof, der sich hinter dieser Tür befindet, einen Teil der alten Stadtmauer. Restauriert und wieder zugänglich ist dort der alte Wehrgang. ACHTUNG: der Hof ist nur an Wochentagen zwischen 8:00 und 17:00 Uhr geöffnet!

Dieses Tor war im Gegensatz zum ersten lange Zeit kein eigentliches Stadttor, also nicht für den Zugang zum weiterführenden Straßennetz gedacht, sondern als Zugang zum Fluss. Durch dieses sogenannte Tränktor gelangte man zur Zeit Wolf Dietrichs auf den damaligen Fisch- und Fleischmarkt.

Auf der damaligen stadtabgewandten Seite findest du eine Hausnummer. Notiere sie als Zahl B.

Finde die lateinische Entsprechung dieser Inschrift:

Erzbischof Paris aus dem Grafengeschlecht von Lodron gebietet, dass dieses Tor, das durch scarpierten Fels, durch den eingeschnittenen Graben und den angebauten Wall geschützt und aus Finsternis und Enge aufgeführt wurde, Johannes dem Täufer, dem Vorläufer des Herrn, geweiht sei.

Am Ende der Inschrift siehst du eine römische Jahreszahl. Wandle sie in eine arabische Zahl um berechne die Summe = C

Nur noch der eine Teil dieses Doppeltores besteht heute. Früher führte eine Brücke von der linken Altstadtseite durch diesen Bogen zur rechten Stadtseite. Doch diese Brücke bestand nur vier Jahre.

Am Tor findest du eine blaue Tafel. Die obere Zahl hinter dem Komma ist D.

Das fünfte Tor war nach einer nahegelegenen Kirche benannt, die 1861 abgetragen wurde.

In der Mitte des Torbogens befindet sich ein Wappen mit dem Namen des Erbauers und dem Baujahr. Wandle die Buchstaben in der zweiten Zeile nach gewohntem Muster in Zahlen um (zB A=1, B=2 etc.) und bilde die Summe. Dies ist die gesuchte Zahl E.

Es überspannte die Hauptverkehrsroute durch die rechte Altstadt bis 1617. Danach verlor dieses Tor seine Bedeutung und wurde abgetragen. Die Zinnen der Stadtmauer links des ehemaligen Tores sind von N47 48.140, E13 02.800 noch heute zu sehen.

Gesucht ist der Name der alten, sehr engen Gasse entlang der ehemaligen Wehrmauer, die von diesem Tor bis zur Salzach führte. Wandle die Buchstaben nach gewohntem Muster in Zahlen um (zB A=1, B=2 etc.) und bilde die Summe. Dies ist die gesuchte Zahl F.

Der Grundriss dieses Tores ist aus Stein gebaut. Finde ihn in der Stadt. An der südlichen Hausfassade oben siehst du:

  1. Das Wappen Paris Lodrons = 35
  2. Einen Pferdekopf = 50
  3. Eine Sonnenuhr = 85

Die Zahl hinter dem richtigen Objekt ist G.

Kaum zu glauben, aber auch an den Koordinaten des Finals stand früher ein Stadttor:

N47 F x E x A - F x D x B + G x B + C

E13 (E x A + A) x D

Viel Spaß beim Schnüffeln in der Salzburger Geschichte!

Ob du richtig stehst, siehst du wenn das Licht an geht ;-) Geochecker.com.

Dieser Cache ist Teil einer neuen Serie zu Geschichte in Salzburg. Notiere dir die Bonusnummer im Final und löse auch die anderen Caches der Serie "Salzburgs Geschichte" GC2N9WJ.

Additional Hints (Decrypt)

Jre yvrß qvr Fgnqggber reonhra? Anab, zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)