Frust Unlust Cache Ketsch
Wir schreiben das Jahr 2010, der 19. Dezember. Der Schnee der
vergangenen Tage deckt die Caches ab und macht ein Auffinden
unmöglich. Die neuen Caches der Umgebung sind dem Hochwasser vom
Rhein zum Opfer gefallen und schwimmen gerade zwischen Köln und
Koblenz. Den ganzen Tag regnet es bereits in Strömen und verwandelt
die weiße Pracht in eine vorweihnachtliche Stimmung aus Pfützen und
Schneematsch. Ich mache das Internet an und schaue betrübt auf die
Cacher-Karte. Ja da ist ja noch ein ungelöster Multi im Wald. Aber
ohne Watthosen ist der bei den schlammigen Wegen auch nicht zu
machen. Also Computer wieder runter fahren. Es ist früher
Nachmittag, es wird bereits wieder dunkel, der kürzeste Tag im Jahr
nimmt schon wieder Abschied. Eine Stunde später beschließe ich die
Regenpause zu nutzen. Ich will einen Nachtcache machen, ziehe alle
möglichen Klamotten an steige ins Auto ein, drehe den Schlüssel um
und ... außer einem kurzen Zucken vom Anlasser ist Dank der leeren
Batterie von der Blechschüssel auch nichts zu holen. Also wieder
zurück in die gute Stube. Zur Feier des Tages mache ich mir schöne
Weihnachtsmusik an. Eine Kostprobe gibt es hier. Jetzt verstehe ich warum um diese Zeit die
Selbstmordrate am höchsten ist.
Doch dann die Erlösung. Das Cacher-phon bekommt die SMS mit einem
neuen Cache, der auch noch in Ketsch liegt und auf geräumten Wegen
zu Fuß zu erreichen ist. Schnell vorbeigegangen, geloggt und
zufrieden wieder nach Hause gegangen. So ist auch dieser Tag
glücklich und zufrieden zu Ende gegangen. Der Statistikzähler wurde
um einen Punkt erhöht. Mehr ist von dem Cache nicht zu erwarten
gewesen aber das Erfolgserlebnis bleibt trotzdem.
Wenn du dich in dieser Geschichte wiedererkannt hast, dann bist
du bei diesem Cache genau richtig! Also sammelt euch und findet
ihn!
Aus aktuellem Anlass: Der Cache ist auch bei Schnee gut zu
machen.