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Lauter Wasser - Wasserunterführung Multi-Cache

Hidden : 12/20/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:



Ein wirklich kleiner Mini-Multi, bei dem ein Teil der Schwierigkeit im Erreichen des Ausgangspunktes steckt. Es empfiehlt sich, zwischen Brücke und Leitplanke den Weg zu verlassen und sich durchs Gebüsch zu schlagen. Die Autobahn muss zu keiner Zeit und in keinster Weise zum Hindernis werden!

Entlang der Lauter wurde schon seit dem Mittelalter – vielleicht sogar noch früher – die Kraft des Wassers genutzt. Eine Vielzahl von Nutzungsformen wurden hier entwickelt: Neben der Herstellung von Mehlen in Getreidemühlen waren auch Steinmühlen, Sägemühlen und Papiermühlen (Oberlenningen) von Bedeutung.

Im 19. Jahrhundert dann entstand im Zuge der Industrialisierung ein rasant wachsender Bedarf an elektrischer Energie, der in der Nähe von Fließgewässern, wie entlang der Lauter, mit zahlreichen größeren und kleineren Wasserkraftwerken befriedigt wurde.
Immer wieder wurde dazu ein Teil des Lauterwassers in parallel zum Fluss verlaufende Kanäle mit geringerem Gefälle abgezweigt, bis schließlich der Höhenunterschied so groß war, dass die Lageenergie des herabstürzenden Wassers eine technische Nutzung (Umwandlung in elektrische Energie) möglich machte.

So siedelten sich entlang der Lauter im 19. Jahrhundert mehr und mehr Handwerks- und Industriebetriebe an, die ihren Energiebedarf unmittelbar aus der Wasserkraft der Lauter deckten. So auch zwischen Dettingen und Kirchheim: Durch den Bau eines etwa 1 Kilometer langen Kanalsfür die 1859 neu gebaute Webereifabrik des schwäbischen Unternehmers Carl Faber konnte das zugehörige Turbinenwerk eine Leistung von 80 PS , später 130 PS und heute bis zu 250 PS erzielen!

Allerdings machte der Bau der Reichsautobahn ab dem Jahr 1934 eine 'Unterdükerung'des Kanals im Bereich der neuen Trasse notwendig. Diese hat wundersamerweise in etwa dasselbe Niveau wie der Kanal, so dass das Wasser durch eine technische (und auch kostenintensive) Meisterleistung südlich der Autobahn verschwindet um 30 Meter weiter nördlich wieder auf gleicher Höhe zu erscheinen, als sei nichts geschehen… (siehe Lageplan)

Aus der Zulassungsarbeit des Unterlenninger Lehrers und Schuldekans Heiner Köble habe ich erfahren, dass dieses Mysterium mit einem ganz simplen Naturgesetz zusammenhängt: Dem Prinzip der kommunizierenden Röhren. Es besagt, dass in oben offenen, aber unten miteinander verbundene Gefäßen (wie z.B. einem Kanal) eine homogene Flüssigkeit immer gleich hoch steht, weil die Schwerkraft und der Luftdruck konstant sind (Hydrostatisches Paradoxon).



Das Wehr hat eine Reihe von Zahnrädern, die das mechanische Öffnen und Schließen ermöglichen (bitte nicht ausprobieren!). Die Anzahl dieser Zahnräder sei A.

Den Cache findet ihr bei N 48° 37. 6 • A • A + 97 E 009° 26. 6 • A • A + 122

Additional Hints (Decrypt)

2 Zrgre ubpu - haq qbpu tnam fpuöa jrvg hagra...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)