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Die Gipsplattenfabrik Mystery Cache

This cache has been archived.

Team Null Peilung: The end.

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Hidden : 12/30/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Gebäudekomplex, der sich rund um einen zentralen Innenhof zieht, wurde 1907 von Martin Sauter als Industriegebäude für eine Gipsplattenfabrik geplant, nach Fertigstellung zog 1909 das „Konstanzer Duroplattenwerk" ein. 1914, zu Beginn des ersten Weltkrieges, kaufte die Familie Stromeyer das Gebäude auf, um es zusätzlich zu den bereits vorhandenen Industrieanlagen im „Stromeyersdorf" kriegswirtschaftlich zu nutzen. Stromeyer war in Europa führend in der Produktion von Zeltplanen und Zeltstoffen, produzierte aber zum Beispiel auch in den 60er- und 70er-Jahren die grellbunten Regenmäntel. Nach Umsatzschwierigkeiten in den 60er-, bzw. der Ölkrise in den 70er-Jahren, kam aber schließlich das Aus: Öl war für die Produktion der wasserfesten Planen und Stoffe der entscheidende Grundstoff.

Die 80er: Wilde Mieter und subversive Parties

In den großen leerstehenden Hallen siedelten sich bald die ersten Handwerker, Künstler und Bands an, Parties und Konzerte wurden veranstaltet und eine lebhafte Szene entstand - alles natürlich zunächst nicht offiziell. Mitte der 80er-Jahre wurde das Gebäude vom Bundesvermögensamt erworben, das die Räume dann offiziell günstig vemietete – mit Erfolg, denn große, helle Räume waren in Konstanz schon immer Mangelware. Das Bundesvermögensamt investierte aber nicht mehr in die Instandhaltung des Hauses, geplant war nämlich der Abriss als Ausgleichsfläche bei Baubeginn der B33. 1997 flatterten dann auch die Kündigungen des Bundesvermögensamtes ins Haus:

Der Gebäudekomplex ist absolut unübersichtlich gegliedert, die einzelnen Nutzungseinheiten, welche zum Teil durch unkontrollierte Untervermietung weitergegeben wurden, sind zum Teil nur durch Spanplatten voneinander getrennt oder durch Wand- und Deckeneinbrüche miteinander verbunden. Die wenigen vorhandenen sanitären Anlagen sind in einem völlig verwahrlosten Zustand. Es ist daher eine dringende Forderung des Brandschutzes, die derzeitige Gebäudenutzung so schnell als möglich zu beenden, das gesamte Gebäude zu leeren, auszukernen und letztendlich abzubrechen"

So das Kündigungsschreiben. Doch die 50 Mieter, die inzwischen in Eigenregie und mit mit viel Improvisation, Liebe und Mühe ihre Werkstätten, Büros und Ateliers eingerichtet und ausgebaut hatten, wollten „ihr" Gebäude natürlich nicht so einfach aufgeben, zumal sich aus vielen ursprünglichen Ein-Mann-Unternehmen mittlerweile wirtschaftlich arbeitende und ernst zu nehmende Betriebe entwickelt hatten und entsprechende Gewerbeflächen in Konstanz in dieser Form nicht zu haben waren.

Sie gründeten eine Genossenschaft mit dem Ziel, das Gebäude zu kaufen und zu sanieren.

Seit dem 1. November 2001 ist das Areal Eigentum dieser Genossenschaft. Damit war die erste entscheidende Hürde genommen, der Startschuss für die Sanierung konnte fallen. Über 9.000 qm Gesamtfläche mussten vollständig saniert werden. Dabei blieben fast nur noch die Außenwände des ehemaligen Fabrikgebäudes stehen. Die Innenwände wurden größtenteils abgerissen und erneuert, um die Raumaufteilung exakt auf die Bedürfnisse der Mieter abzustimmen. Das Dach brauchte eine neue Haut. Fenster, Türen und Tore wurden ersetzt, die gesamte Infrastruktur für Wasser, Strom und Heizung ausgetauscht, Fassaden gedämmt und verputzt. Den Innenausbau nahmen die Mieter in Eigenregie vor - das sparte der Genossenschaft Geld und ließ Freiraum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die Handwerker bereiteten alle Sanierungsarbeiten so weit wie möglich vor. Auch die „Muskelhypothek" half die Kosten zu senken: Jedes Mitglied der Genossenschaft spendete 100 Stunden Arbeitszeit. Was sie nicht selbst leisten konnten wurde extern vergeben - nach der Devise „gut und günstig".  Der Leiter der Bauhütte sorgte dafür, dass alles funktionierte und koordinierte die Eigenleistungen der Mitglieder.

Und hier ein paar Fragen zu der ehemaligen Gipsplattenfabrik: 

  1. Wie heißt das Gebäude? A = Buchstabenwortwert des Namens (zur Kontrolle: Quersumme ist 16)

  2. Welche Farbe hat das Gebäude? B = Buchstabenwortwert der Farbe (zur Kontrolle: Quersumme ist 8) 

  3. Wie heißt der Mehrzweckraum, der dort von Jugendlichen zu vergünstigten Konditionen angemietet werden kann? (zur Kontrolle: Quersumme ist 12)

Berechnung der Finalkoordinaten:

Berechne zuerst X=A*B*C

Die Finalkoordinaten sind:

N 47°40.(432251-X)

E 009°09.(X-431277)

Deine errechneten Koordinaten kannst du hier prüfen.


Viel Spaß beim Rätseln

und Happy Caching wünscht Euch

das Team Null Peilung

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu. Xyrvar Pnpure fbyygra rvara Fpurzry bqre äuayvpurf zvgsüuera. Ornpugrg qnf Fcbvyreovyq.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)