Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Dieser Cache ist Teil der Sightseeing-Serie „Wolfstour“.
Sie führt die Besucher der einzelnen Caches durch 500 Jahre Stadtgeschichte entlang an historischen Gebäuden, Kunstwerken und Sehenswürdigkeiten, und soll dir die Schönheit der Wolfsberger Altstadt ein klein wenig näher bringen.
Alle Stationen sind mit Hinweistafeln versehen die Auskunft über die jeweilige Sehenswürdigkeit geben.
Die Serie hat dann ihren Reiz, wenn man die einzelnen Caches nicht einfach zum Punktesammeln verwendet, sondern sich ein wenig die nähere Umgebung genauer betrachtet, und vielleicht ein wenig das besondere Flair dieser Stadt einzufangen versucht.
Es können die Caches einzeln, oder die gesamte Serie in einem Stück zu Fuß, oder dem Fahrrad absolviert werden.
Hierbei erschließt sich einem Wolfsberg am besten.
Für Unverbesserliche kann natürlich auch alles mit dem Cachemobil „erfahren“ werden. Aber in der Wolfsberger Innenstadt befinden sich fast überall nur kostenpflichtige Parkplätze, und die Parksheriffs sind für ihre rigorose Abstraffung berühmt-berüchtigt.
Solltet ihr die Serie als Ganzes absolvieren, so empfehle ich euch, die Caches in der Reihenfolge ihrer Nummerierung zu heben.
Ein Dauerparkplatz für´s Cachemobil befindet sich bei N 46° 50.500 E 014° 50.660.
Ich hoffe, diese Serie bringt euch diese wunderschöne Stadt im Herzen des Lavanttals etwas näher, und ihr lernt sie so zu schätzen, wie wir die hier leben dürfen!
------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Cache führt dich zu einem der geschichtsträchtigsten alten Häuser und dem Wahrzeichen von Wolfsberg.
Am Ende solltest du den Final der Wolfstour in deinen Händen halten können.
STAGE-1 - Paurisches Haus:
Der Überlieferung nach wurde Wolfsbergs erstes Haus nach dem Minoritenkloster, auch "oberes Schloss" genannt, im 13. Jhdt. errichtet. Es war ein Freihaus derer von Hohenwart und Gerlachstein und später der Herren vom Himmelberg. 1581 wurde es von den Bamberger Bischöfen übernommen, die es als Wohnung und Amtshaus für den Hofkanzler und den Hofkastner verwendeten.
Es ist nach wechselhafter Geschichte seit 1947 im Besitz der Wolfsberger Familie Schüßler.
Der gedrungene Bau mit den mittelalterlichen Mauerstreben, den Wehranlagen und dem Krüppelwalmdach ist beeindruckend; allerdings ist das Haus, in dem sich Wohnungen befinden, nur von außen zu besichtigen.
N 46° 50.000 + D + E + ( 3 x F )
E 14° 50.000 + B + ( 2 x C ) + ( 7 x F )
Hier findest du ein paar Plastiken aus Metall vor dem geschichtsträchtigen Haus.
Wieviele dieser Plastiken "tragen" an deren Spitze einen Würfel?
2 Stk. --> H = 352
4 Stk. --> H = 59
1 Stk. --> H = 209
FINAL - Schloss Wolsberg:
Die erste Erwähnung (als „Wolfsperch“) erfuhr die Ansiedlung 1007, als der Besitz von Kaiser Heinrich II. dem fränkischen Bistum Bamberg zum Geschenk gemacht wurde. Die Bamberger erwiesen sich der Gabe als würdig. Sie errichteten Wehrbauten und sicherten die aufstrebende Siedlung ab. Die Burg wurde erstmals 1178 in einer Urkunde des Stiftes St. Paul erwähnt. 1331 erteilte Bischof Wertho von Bamberg das Stadtrecht.
Es war eine schöne Stadt, Handel und Gewerbe brachten Arbeit und Wohlstand, ringsum blühte und gedieh alles, vor allem der Weinbau bildete eine wichtige Einnahmequelle.
1425 belagerte Hermann von Cilli die Stadt Wolfsberg, auf die er gerne Anspruch erhoben hätte, und verwüstete auch die Umgebung ein wenig.
1473 kamen die Türken auf einem ihrer Eroberungszüge in das Lavanttal, 1478 versuchten sie dann sogar Wolfsberg einzunehmen, scheiterten jedoch an den Befestigungsanlagen und an der Entschlossenheit des Bamberger Vizedoms Georg von Schaumburg.
Früher bestand die Festung aus zwei unregelmäßigen, miteinander verbundenen Trakten. Im 16. Jahrhundert wurde die Festung ausgebaut, um sie vor den herannahenden Türken schützen zu können. 1561 wurde ein Glockenturm errichtet. 1759 wurde Wolfsberg und somit auch das Schloss Wolfsberg von Maria Theresia gekauft.
1846 kaufte Hugo Henckel von Donnersmarck das Schloss und ließ es 1847-53 von den beiden Wiener Architekten Johann Romano von Ringe und Schwendenwein zu einem der bedeutendsten Vertreter der Windsor- oder Tudorgotik umbauen und mit weitläufiger Parklandschaft umgeben. Hierbei wurden die alten Baulinien im Wesentlichen beibehalten, die Innenräume aber der neuesten Mode angepasst. Daneben entstand 1855 eine großzügig bemessene Reithalle am gegenüberliegenden Abhang der Koralpe. Von dem einstigen Renaissancebauwerk allerdings ist fast nichts mehr zu sehen.
Im Osten und Südwesten prägen zwei mächtige, im 16. Jahrhundert ausgebaute Rundtürme das Erscheinungsbild, die anstelle der ursprünglichen Kegeldächer nun zinnenbekrönt sind. Zwischen den beiden Türmen liegt ein langgestreckter Südtrakt, der durch unregelmäßige Risalitbildung reich gegliedert ist. Ein vorgezogener Torbau aus 1542 hat ein rundbogiges, abgefastes Portal. Die übrigen, um einen unregelmäßigen fünfseitigen Hof gelagerten Trakte sind im Kern gotisch und ebenfalls von Zinnen bekrönt. Der achteckige Nordturm wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Zwischen diesem und dem Ostturm steht ein zum Torbau umgestalteter Trakt mit neugotischer Torhalle und seitlichem Treppenhaus.
Das Wahrzeichen Wolfsbergs ist heute im Besitz der Kärntner Montanindustrie GmbH.
Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten in der jüngsten Vergangenheit zeigt sich der Prachtbau in seinem alten Glanz. Die herrschaftlichen Prunkräume, die sich über eine Fläche von 1.000 m² erstrecken, stehen der Öffentlichkeit für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Es können Feste gefeiert, Bälle, Lesungen und Konzerte abgehalten, Ausstellungen präsentiert und sogar Tattoo-Conventions abgehalten werden.
Für standesamtliche und kirchliche Trauungen stehen ein Prunksaal und die Schlosskapelle zur Verfügung. [Quelle Schloss Wolfsberg]
FINAL:
N 46° 50.000 + A + B + C + D + E + F + G + H
E 14° 51.000 - D - G - H
------------------------------------------------------------------------------------------------
Hinweis:
Für das Auffinden des Finals dieser Serie („Wolfstour - Bonus“) ist auf der letzten Seite des Logbuchs ein Hinweis notiert, der dir die Berechnung dafür ermöglicht.
Vergiss nicht diesen zu notieren!
Auf Grund der Größe des Cachebehälters wird die FTF Urkunde auf dem Postweg, oder bei einem persönlichen Treffen zugestellt.
Viel Spaß beim Rätseln und suchen! Happy caching!
Ps: Vielen Dank an silverray für die tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungen zu dieser Serie!
Additional Hints
(Decrypt)
Fpuybffznhreaerfg Abeqfrvgr. Rgjnf üore Xbcs, va rvare xyrvara Znhreavfpur uvagre rvarz Fgrva. Qvr Znhre zhff avpug mreyrtg bqre orfpuäqvtg jreqra!