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Blankschmiede Neimke Traditional Cache

This cache has been archived.

Cinquecento: So, hier ist dann Schluß!
Die Dose ist mal wieder verschwunden.
So hat das hier keinen Zweck mehr - also Ende!
Vielleicht wird es demnächst mal ein kleiner Multi mit Final an nicht so muggeliger Stelle.

This entry was edited by Cinquecento on Thursday, 17 May 2012 at 08:14:29 UTC.

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Hidden : 1/17/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Historisches Technikmuseum "Blankschmiede Neimke"

Zur Blankschmiede Neimke:

Man kennt die alte Hammerschmiede in Dassel am Solling seit Ihrer Gründung im Jahre 1727 unter ihrem Namen "Blankschmiede Neimke" weithin in Südniedersachen bis zum heutigen Tag. Alte Geschäftsunterlagen belegen das. Der hohe Bekanntheitsgrad ist auch nicht verwunderlich, da die Blankschmiede unter dem Namen Neimke in über acht Generationen in direkter männlicher Geschlechtsfolge vererbt wurde.

Beinahe bis zum Tode des letzten Schmiedemeisters Heinrich Neimke im Jahr 1985 war die Blankschmiede in der Lage, effektiv und wirtschaftlich zu produzieren. Das lag insbesondere an ihrer frühindustriellen Fertigungstechnik und daran, dass man sich der Wasserkraft als Energieträger bediente, mit dessen Hilfe zwei große Eisenhämmer getrieben wurden, die den sonst übliche Einsatz von Muskelkraft beim Schmieden weitgehend ersparten.

Man konnte damit rationeller und schneller arbeiten und war in den rund 400 Jahren, seit man die Wasserkraft für die Eisenverarbeitung nutzte, den im Wortsinn rein handwerklich betriebenen Schmieden weit überlegen, welche sich durch den Konkurrenzdruck spezialisierten.

Zwar existierten Grobschmiede aller Art noch weiter, aber sie zählten schon bald zu den weniger angesehenen, da ärmeren Mitgliedern der Zunft. "Grob", d. h. unbearbeitet, ohne "Feinschliff" waren zunächst auch die Werkstücke aus der Produktion der Hammerschmieden. Diese konnten sich aber - wie auch die Blankschmiede in Dassel - dadurch weiterentwickeln, indem sie die vorhandene Wasserkraft für einen nun nötigen, zusätzlichen Arbeitsgang einsetzten.

Die Spaten, Hacken, Schaufeln, Pflugschare usw. konnten in einer Nebenanlage durch wasserbetriebene Schleifsteine blank und scharf geschliffen werden und damit zu leichter handhabbaren und qualitativ hochwertigeren Werkzeugen gefertigt werden. Daher der Name "Blankschmiede". Die Redensart, "Jemandem den letzten Schliff geben", rührt von diesem Arbeitsgang her.

Quelle: www.stadt-dassel.de

Hier gibt es auch weitere Informationen zum Historischen Technikmuseum Blankschmiede Neimke.

Zum Cache:

Das Gebäude-Ensemble "Blankschmiede Neimke" und "Museum Grafschaft Dassel" hat einfach einen Cache verdient, weil gerade die Blankschmiede etwas ganz besonderes - insbesondere für Technikinteressierte - ist.

Du suchst eine Filmdose. Gehe bei der Suche bitte umsichtig vor, da hier zeitweise ein beachtliches Aufkommen von Spaziergänger- und Hundemuggels anzutreffen ist (darum D2).

Bitte die Filmdose wieder sorgfältig verschließen und darauf achten, das er wieder richtig fest "hängt".

Happy Hunting wünscht
Cinquecento

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu nz avpug ubevmbagny ireynhsraqra Svefg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)