BiGaDo Reichskleinsiedlung Mystery Cache
BiGaDo Reichskleinsiedlung
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (other)
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Die Startkoordinaten verraten nicht den Cache, sind aber in der Nähe. Und es lohnt der Weg -
Sie markieren die im Jahr 1953 eingeweihte Kriegsopfer-Gedenkstätte, auf welcher die Namen von 47 im 2. Weltkrieg 1939 - 1945 gefallenen, vermissten oder verunglückten Siedler eingraviert sind.
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ACHTUNG ab 2.5.2011 neue Finalkoordinaten!
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Ein bisschen Historie zur Siedlung die hier ursprünglich entstanden war und in Form einiger weniger Häuser auch noch erhalten ist.
1932 wurde die als "Reichskleinsiedlung" bekannte Siedlung zwischen Zamdorfer und Weltenburger Straße in Steinhausen errichtet. Ziel des Wohnungsprogramms war die Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen. Die späteren Siedler sollten bereits während der Bauphase mitarbeiten und später, durch Obst- und Gemüseanbau sowie Kleintierhaltung, einen hohen Selbstversorgungsgrad erreichen.
Das Grundstück von 85 ha wurde von der Stadt München gestellt Die rechteckigen Parzellen für 111 Siedlerstellen mit jeweils ca. 600 bis 800 qm Grundfläche liegen mit der Schmalseite an der Straße. Errichtet wurden freistehende Einheitshäuser mit einer Grundfläche von 7 x 7,70 Meter und einem Stall im Haus. Im Erdgeschoss gab es eine Wohnküche mit 13,8 qm, ein Kinderschlafzimmer mit 7,2 qm und einen Elternschlafraum mit 8,5 qm, den Stall mit 10,5 qm und einen Abort. Vom Vorraum gelangte man in die Wohnküche mit dem anschließenden Kinderzimmer und dem dahinter liegendem Elternschlafraum. Im Dachgeschoss befand sich über dem Stall ein 7qm großer Heuboden und zwei ausbaufähige Schlafräume zu 7 und 18 qm. Das Haus war auf 18 qm teilweise unterkellert, ein Bad gab es nicht.
Die Siedlung umfasste folgende Strassen: Rhön-, Jura-, Mosel-, Eifel-, Schwarzwald-, Neckar-, und Elbestraße. Die Häuser wurden in Fachwerkbauweise gebaut, d.h. es wurde ein tragendes Holzskelett aufgestellt und mit Hohlblocksteinen ausgemauert. Die Decke im Obergeschoss war eine Holzbalkendecke, die Außenseiten beim Stall bestanden aus einer Holzschalung. Die übrigen Außenwände wurden verputzt und weiß gestrichen. Die Häuser schloss man gleich an das städtisches Wasserleitungsnetz an, eine Abwasserkanalisation erfolgte erst in den Jahren 1971 bis 1975. Die Siedleranwärter setzte man zum Bau als Hilfskräfte ein. Sie wurden den Baufirmen zugeteilt und mussten ihre Mindestarbeitszeit von ca. 1600 Stunden im Wert von 500 Reichsmark ableisten. Während der Bauzeit verloste man die einzelne Häuser an die Siedler. Konnte ein Siedler seinen Verpflichtungen, wie zum Beispiel die Entrichtung des Pachtzinses, nicht nachkommen so konnte ihm gekündigt werden. Die Verwaltung der Siedlung übernahm die Gemeinnützige Reichskleinsiedlungsgenossenschaft München-Zamdorfer Straße e.G.m.b.H. Nach der Übergabe der Siedlerstelle hatten die Bewohner am 1. Werktag eines jeden Monats einen Pachtzins von 4 Reichsmark zu zahlen, ab dem Januar 1934 kam der Hypothekenzins dazu. Die Erhebung der Gebühren für Wasser und Strom lief ebenfalls über die Genossenschaft. Im August 1935 übertrug die Stadtverwaltung die Trägerschaft der Siedlung an die GWG (heute Gemeinnützige Wohnstätten- und Siedlungsgesellschaft m.b.H. München) um sich mit den Arbeiten für die Verwaltung nicht weiter zu belasten.
Von der sparsamen Bauweisen der Zamdorfer Kleinsiedlung, ohne Wirtschaftsraum mit Waschküche und im Haus eingebautem Stall, kam man bei den später geplanten Siedlungen ab. Schon im September 1936 war es nötig, nachträglich Belüftungseinrichtungen in die Häuser einzubauen. Durch falsche Behandlungsweise, "weil die Siedlerfrauen in der kleinen Wohnküche waschen, Wäsche trocknen und Futter kochen mussten", traten erste Schäden an der Fachwerkkonstruktion auf.
1942 lebten in der Siedlung 578 Personen in 130 Haushalten. Mehrere Häuser wurden bis Ende des Zweiten Weltkriegs beschädigt oder total zerstört. Bis zum Jahre 1960 gingen die Siedlerstellen in das uneingeschränkte Eigentum der Bewohner über.
Wer ein bisschen stromert findet noch das ein oder andere Haus aus dieser Zeit.
Jetzt zum Cache –
Spanne ein Seil um den Äquator – so das es fest aufliegt. Verlängere nun das Seil um 1 m – um wie viel lässt sich das Seil nun vom Äquator abheben wenn man es überall gleichweit abhebt, es also wieder einen Kreis ergibt?
Die Antwort in cm ist A
Nehme jetzt wieder ein Seil – es reicht ein kleines Stück davon, und lege es um einen Fußball (Standardgröße z.B. wie Fifa 2006) verlängere es ebenfalls um 1 m – wie weit lässt es sich hier entfernen?
Die Antwort in cm ist B
Der Cache ist bei
N 48° 08 A + 390
E 011° 37. B + 688
Cache Historie -
Dose 1 am Objekt ein Small
Dose 2 am Objekt ein Mikro
Dose 3 an den Final Koord. ein Micro
Dose 4 ebenso
jetzt Dose 5 am Finale, ein Nano
Objekt ist weg - jetzt führt die Rechnung gleich zur Dose
Hoffentlichlich bleibt sie! - Viel Erfolg!
Additional Hints
(No hints available.)
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