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Wehra-Schlucht EarthCache

Hidden : 1/19/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Wehraschlucht

Die Entstehung des Schwarzwaldes

Vor 70 Millionen Jahren, im Erdzeitalter des Tertiär, brach der Oberrheingraben ein – was folgte, war eine Ausgleichsbewegung der umliegenden Gesteinsmassen: Der Schwarzwald stieg auf, er erhob sich gewissermaßen an den Rändern des Oberrheingrabens. Diese Hebung vollzog sich jedoch bei weitem nicht gleichförmig – im Westen stieg das Gebirge stärker empor als im Osten. Im geologischen Fachjargon spricht man deshalb von einer "Putscholle". Auch im Süden (das heißt am Feldberg) stieg das Gesteinsmassiv höher auf als im Norden. Mehrere Hebungs- und Faltungsvorgänge brachten also den Süden und Westen in größere Höhen als den Osten und Norden des Schwarzwaldes. Die verschiedenen Gesteinsschichten kennzeichnen den Schwarzwald noch heute. Eine der ältesten Schichten ist dabei der Buntsandstein, der vor allem noch im Nordschwarzwald gut zu sehen ist – und dessen Vorkommen sich heute noch in der Architektur der Region wiederspiegelt: So manche Kirche wurde aus dem rötlichen Gestein gebaut, das im Schwarzwald abgetragen wurde.

Zu Beginn des Erdzeitalters des Quartär vor rund zwei Millionen Jahren verschlechterte sich das Wetter auch im Schwarzwald dramatisch. Die Eiszeit brach an. Kalt- und Warmzeiten wechselten sich ab. In den Kaltzeiten bildeten sich nicht nur auf den höchsten Stellen der Alpen, sondern auch im Schwarzwald Gletscher. Das Feldbergmassiv war von einer dichten Eiskappe bedeckt. Als vor zirka 12.000 Jahren die letzte Kaltphase endete, wurden die Gletscher durch reichliche Niederschläge zunächst immer dicker und kamen ins Rutschen. Dabei gruben sie Mulden in die Hänge: die Kare. An der Form einiger Schwarzwaldtäler lässt sich auch heute noch ablesen, wie die Gletscher sich ihren Weg ins Tal bahnten. Auch der Titisee entstand durch den Einfluß eines Gletschers. Er ist, wie der Mummelsee im Nordschwarzwald und noch einige andere kleinere Seen ein "Karsee". Diese entstanden dadurch, dass das von den Gletschern herab geschobene Geröll am unteren Rand der Kare eine Moräne, eine Art Wall bildete, hinter dem sich das tauende Gletscherwasser stauen konnte.

Die Wehra

Die Wehra ist ein Fluss im südwestlichen Südschwarzwald und ein rechter Nebenfluss des Hochrheins.



Im Berglewald – oberhalb der Wallfahrtsgemeinde Todtmoos – liegt in einer Höhe von 1100 m die Quelle der Wehra am Südwest-Hang des Schwarzen Stocks. Ihr Hauptquellast ist der Rüttebach, mit dem sich der namentliche Quellfluss, hier auch Hohwehra genannt, in Todtmoos vereint. Auf ihrem 27 km langen Weg bis zur Mündung in den Hochrhein durchquert sie eine reich gegliederte Landschaft. Ihr Lauf führt von den Höhen des Schwarzwalds in das eiszeitlich geformte Tal von Todtmoos.



Der Oberlauf ist ein für den Schwarzwald typisches Hochtal, jedoch mit 200 bis 300 Metern Tiefe deutlich reliefierter als die östlich benachbarten Hochtäler des Hotzenwaldes. Todtmoos füllt die größte Talweitung des von eiszeitlichen Gletschern auffällig überformten Tales aus.
In ihrem Mittellauf schneidet die Wehra eine bis zu mehr als 400 Meter tiefe, 9,5 km lange, Schlucht in den Südwestabfall des Schwarzwaldes. Die bewaldeten Steilhänge sind von teilweise fast 100 Meter hohen Felswänden durchsetzt. Der gefällereiche Fluss bildet hier eine überregional bekannte, extrem schwierige Wildwasserstrecke.
Im etwa 7 Kilometer langen untersten Talabschnitt ab Wehr fließt die Wehra entlang der tektonischen Bruchzone zwischen der Karstlandschaft des Dinkelbergs und dem Höhenzug des Hotzenwaldes, um sich bei Brennet in 283 m Höhe in den Hochrhein zu ergießen.

Die ohnehin beeindruckend tiefe Schlucht erscheint noch tiefer, weil sie so eng ist. Der gesamte Wehra-Verlauf ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Wasser sich auch durch Felsen einen Weg bahnt, wenn es nur lange genug darauf einwirkt. Der Mittellauf ist so gefällereich, dass es immer wieder zu Stufenbildungen und kleineren Wasserfällen kommt.



Begib Dich zur alten Ehwald-Steinbrücke über der Wehra,die ein Relikt der ersten Wehratalstraße, deren Bau 1848 begonnen wurde, ist (Informationen zu diesem Straßenprojekt findet Ihr auf der Infotafel am Parkplatz). Direkt daneben befindet sich der Parkplatz. (Von dort gibt es übrigens einen Einstieg hinauf zum Wehratal-Erlebnispfad, der den Fluss von der Quelle bis zur Mündung begleitet und in mehr als 30 Stationen die mit der Wehra verbundenen Phänomene behandelt.)

Erfülle bitte folgende Aufgaben:
  1. Miss auf der talaufwärts liegenden Seite der Brücke, wie breit das Flussbett der Wehra auf dieser Höhe ist. Runde auf den nächsten ganzen Meter auf.
  2. Blicke talaufwärts und zähle die Anzahl der Stufen der Wehra, die man bis zur nächsten Kurve sehen kann.
Die Brücke muss hierzu nicht verlassen werden!
Maile mir die Antworten und dann kannst Du einfach loggen. Auf eine Logfreigabe mußt Du nicht warten. Ich melde mich, wenn nötig dann schon. Gib unbedingt im Betreff Deinen Nickname an.
Es wäre schön, wenn Du auch Fotos loggen würdest, weil man dann die Veränderungen des Flusslaufes und die Veränderungen des Wasserstandes im Laufe der Zeit verfolgen kann.


The Black Forest consists of a cover of sandstone on top of a core of gneiss and granites. Formerly it shared tectonic evolution with the nearby Vosges Mountains. Later during the Middle Eocene a rifting period affected the area and caused formation of the Rhinegraben. During the last glacial period of the Würm glaciation, the Black Forest was covered by glaciers; several tarns (or lakes) are remains of this period.

The river Wehra’s spring lies northeast of Todtmoos. It is 27 km long and after it runs through the town Wehr it flows near Bad Säckingen into the River Rhine. The river‘s middle region lies between the town of "Todtmoos-Au" and the "Wehra" reservoir. In this section the river forms a very narrow 9,5 km long in parts up to 100 m deep, winding, gorge- like valley, partly filled with lush vegetation, partly showing barren rocks.
The gauge is an impressive proof for the powers of water, which can form a gauge like this if given enough time. The river covers so much height over a relatively short distance that it has many terraced sections.

Go to the old brigde (Ehwald-Steinbrücke), which is right next to the parking place.
Complete these tasks:
  1. Measure the width of the river Wehra on the side of the bridge that is facing uphill. Round your result to the next complete meter.
  2. Look uphill and count the number of terraces you can see from the bridge until the river vanishes around the next turn.
The bridge doesn’t have to be left to complete this task.

Mail your answers to me and log your visit. You don't have to wait for log-clearance, I'd contact you, if necessary. Please mention your nickname in the reference line.
It would be kind if you add a photo to your log so that the different appearances of the Wehra during the year can be viewed and the different amounts of water carried at various times of the year.

Additional Hints (No hints available.)