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WEINHEIM 138-162 n.Chr. "ROSENBRUNNEN" Traditional Cache

This cache has been archived.

Havarius: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 1/21/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Weinheim 138-162 n.Chr. "Rosenbrunnen"


Im Rahmen der Besiedelung des unteren Neckarraumes durch die Römer wurde das Umland der Stadt Lopodunum (Ladenburg) wegen seiner fruchtbaren Böden landwirtschaftlich intensiv genutzt.
Auch die Hanglagen der Bergstrasse waren zu dieser Zeit bewirtschaftet worden.
In dieser Bürgerschaft der Neckarsueben (Civitas Ulpia Sueborum Nicrensis) legte man zu diesem Zwecke auch an der Bergstrasse Gutshöfe, so genannte Villae rusticae an, von denen aus das Land bewirtschaftet wurde.

Ein sehr schön erhaltenes Beispiel ist die Villa Rustica in Großsachsen.
Sie gibt ein beredtes Zeugnis für die Bauweise der damaligen Zeit und kann ständig besichtigt werden. Ausserdem liegt in der Nähe noch ein wirklich guter Cache GCZMF3, ein Besuch dort lohnt also alle mal.

Fünf dieser Gutshöfe oder besser gesagt, das was von ihnen übrig blieb, fand man auch auf dem Gebiet der heutigen Stadt Weinheim.
Unter anderem entdeckte man im Gewann "Steinbächer", im Gewann "Seelacker" und im Gebiet des Saukopftunnels, als dieser sich 1990 noch im Bau befand, Hinweise auf eine Besiedlung aus römischer Zeit.

Die Reste eines Kellers, der zu einer Villa rustica gehörte, wurden im Gewann Rosenbrunnen im Jahr 1836 ausgegraben. Man fand dort Gefässe und Krüge, Metallstücke und den Ziegelstempel der 22. Legion. Ausserdem konnte man auch noch eine Bronzemünze des Kaisers Antonius Pius, der von 138- 162 n.Chr. regierte, finden. Diese Fundstücke wurden nach Karlsruhe in die Großherzogliche Altertümersammlung überführt, dort allerdings mit anderen Fundstücken vermischt, so dass man sie heute nicht mehr zuordnen kann.

Der Cache liegt in der Nähe der damaligen Fundstätte, die sich wohl im Bereich zwischen der heutigen Lortzingstraße, der Rilke- und der Haydnstraße befand.
Die Dose bietet Platz für Trackables und Coins, ausserdem sollte man sich den Hinweis im Cache notieren, denn er wird später noch für einen Bonus gebraucht.

Bitte die Dose wieder sorgfältig tarnen.

Additional Hints (No hints available.)