Skip to content

Bremerhavener Beamtenschlaf Mystery Cache

This cache has been archived.

Schlimmes: Da mehrere Versuche eine neue Dose zu platzieren gescheitert sind ( der Platz ist verbrannt durch die Fenstermuggel ), schiebe ich den Cache ins Archiv!
Gruß
Schlimmes

More
Hidden : 1/21/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Schlaf gut! Die Senatoren der Freien Hansestadt Bremen sahen dem Dienstag jeder Woche bislang mit gewissem Unbehagen entgegen. Dienstags hält der Senat seine Routinesitzungen ab, und an solchen Sitzungen nahm kraft Gewohnheitsrecht ein Vertreter der Stadt Bremerhaven, „gesuchte Person“, teil. „Gesuchte Person“ reiste mit dem Kraftwagen aus Bremerhaven an - es ist eine Stunde Wegs -, betrat den Sitzungssaal mit den holzgetäfelten Wänden und lederbezogenen Sesseln, warf seine Aktentasche auf den Sitzungstisch und wickelte erst einmal Stullenpakete aus, um sich gleich zu Beginn der Tagesordnung zu stärken. War „gesuchte Person“ auf diese Weise gesättigt, so faltete er die Hände, schloß bald darauf die Augen und untermalte die Sitzung mit Geräuschen, die ein unbefangener Zuhörer für Schnarchen halten mußte. „Gesuchte Person“ erweckte diesen Eindruck nicht nur in Sitzungen des Senats der Freien Hansestadt Bremen, sondern auch in der Öffentlichkeit bei Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit im größten und festlichsten Saal Bremens. Der Präsident des Bremer Senats gedachte gerade der Opfer des mitteldeutschen Freiheitskampfes, als aus dem Auditorium, und zwar aus der dritten Reihe unmittelbar hinter dem Diplomatischen Korps, vernehmlich jene Geräusche erklangen, über die sich die Bremer Senatoren schon in Sitzungen des Senats hatten wundern müssen. „Gesuchte Person“ saß wieder mit geschlossenen Augen da. Mit einem unwilligen Aufgrunzen schreckte er hoch, als ihm sein Nachbar beim dritten Ellenbogenstoß bissig ins Ohr zischte: "Schlafen Sie Ihren Rausch gefälligst zu Hause aus!" Mit hochrotem Kopf entschuldigte sich „gesuchte Person“ bei seinem Nebenmann: "Ich habe keinen Rausch, und ich habe nicht geschlafen. Ich konzentriere mich immer so." Die Feierlichkeiten gingen ohne weitere Störungen zu Ende. „Gesuchte Person“ verließ mit schnellen Schritten als erster den Saal. Einen Tag später fand er unter der Post ein Schreiben des Bremer Senatspräsidenten, der die „gesuchte Person“ wegen dieses Vorfalls rügte. Obgleich allmählich weithin bekannt war, wie sich „gesuchte Person“ bei Sitzungen und öffentlichen Anlässen benahm, wurde sein Verhalten von den Bremerhavener Kommunalpolitikern in keinem Falle öffentlich kritisiert. Das mag damit zusammenhängen, daß „gesuchte Person“, Mitglied einer Partei, unter außergewöhnlichen Umständen in sein Amt kam. Als im Jahre 19?? in Bremerhaven die Neuwahl eines Amtes anstand, nominierte die SPD nämlich nicht ihren Genossen „gesuchte Person“ als Kandidaten, sondern den heutigen Bremer Arbeitssenator, einen Mann, der sich als Stadtverordneter bereits einen Namen gemacht hatte. Sozialdemokrat „gesuchte Person“ aber ließ sich mit den Stimmen der CDU, FDP, DP und KPD in das Amt wählen. Seine Parteifreunde in Bremerhaven wollten ihn daraufhin aus der Partei ausschließen, aber dieser Ausschluß kam nicht zustande, weil der übergeordnete Bezirksverband Hamburg-Nordwest der SPD den Ausschluß nicht anerkannte. „Gesuchte Person“ hatte sich in Hamburg-Altona als Verwaltungsinspektor betätigt und dabei unter den Hamburger Genossen Freunde gewonnen, die ihn gegen alle Ausschlußbestrebungen der Bremerhavener Genossen stärkten. So fand sich schließlich die Bremer SPD damit ab, daß der Sozialdemokrat „gesuchte Person“ von den "Bürgerlichen" für x Jahre in das Amt gewählt worden war. Wenn nun in den Jahren seit 19?? irgendein Bremerhavener Kommunalpolitiker glaubte, an dem Auftreten der „gesuchten Person“ öffentlich Anstoß nehmen zu sollen, so sah er sich stets von Partei wegen gehandikapt: War er Sozialdemokrat, so hätte er den Genossen „gesuchte Person“ angreifen müssen, war er "Bürgerlicher", so hätte er seine Attacke gegen einen Mann richten müssen, den er selbst gewählt hatte. So konnte „gesuchte Person“, der sich selbst einen "D-Kbeamten" nennt, relativ ungestört amtieren. Er liebte es, bei allen möglichen Anlässen längere Reden zu halten, wie denn überhaupt sein Wunsch nach Kontakt mit dem Volke oft größer war, als es bei einem Kommunalbeamten sonst üblich ist. Am 12. März 19?? mußten es die Mitglieder des Bremer Senats zum Beispiel erleben, daß „gesuchte Person“ die Senatssitzung nach einer halben Stunde schon wieder verließ, obgleich für Bremerhaven wichtige Fragen der Hochseefischerei zur Beratung standen. „Gesuchte Person“ fuhr trotzdem wieder nach Bremerhaven zurück, um dort schulentlassene Kinder zu verabschieden. Die Hochseefischerei-Probleme wurden unterdes ohne „gesuchte Person“ besprochen. „Gesuchte Persons“ Angewohnheit, lieber selbst Reden zu halten, als den Reden anderer mit offenen Augen zu folgen, brachte schließlich die Karriere des D-Kbeamten jäh in Gefahr. In der vorletzten Woche hielt „gesuchte Person“ zur Einweihung eines bekannten Hotels am Platz des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland in Bremerhaven vor rund 250 Ehrengästen eine Rede, in der er dem Bremer Senat vorwarf, der Senat habe sein Versprechen gebrochen, mit staatlicher Hilfe ein großes Hotel in Bremerhaven zu errichten. Unter den Ehrengästen saß der Senator, der nach dem Willen der SPD 19?? in das Amt in Bremerhaven hätte gewählt werden sollen. In der vorletzten Woche erreichte den Magistrat der Stadt Bremerhaven daraufhin ein Schreiben des Bremer Senatspräsidenten, in dem stand, daß der Bremer Senat „gesuchte Person“ künftig nicht mehr bei seinen Beratungen zu sehen wünsche. "Der Senat nimmt diesen Vorgang, in aller Öffentlichkeit des Wortbruchs bezichtigt worden zu sein, sehr ernst. Der Senat erwartet, daß „gesuchte Person“ seine Äußerungen zurücknimmt und sich in aller Form für sein Verhalten entschuldigt." Der Bremer Senat habe niemals ein solches Versprechen in Sachen Hotel gegeben. "Ich schließe gern die Augen" Im letzten Teil des Schreibens ließ der Senatspräsident dann durchblicken, daß der Senat noch andere Gründe für seine Aversion gegen gesuchte Person hat: "Desungeachtet hat dieser Vorfall den Senat veranlaßt, die Frage der Teilnahme der „gesuchten Person“ an den Senatssitzungen erneut zu erörtern, zumal schon wiederholt Grund bestand, seine mangelnde Aufmerksamkeit während der Sitzungen zu beanstanden." Etwaigen Vermutungen, der Ausschluß sei aus politischen Gründen erfolgt, kam der Bremer Senat mit der Erklärung zuvor: "Die Krise zwischen dem Senat und der „gesuchten Person“ hat zwar durch seine Rede einen Höhepunkt erreicht, findet aber nicht in der Rede allein ihre tiefere Ursache." Der Brief schien den Bann gebrochen zu haben, der bis dahin in Sachen „gesuchte Person“ über den Kommunalpolitikern gelegen hatte. Der Magistrat der Stadt Bremerhaven teilte dem Senatspräsidenten mit: "Für den Wortlaut der Rede trägt „gesuchte Person“ allein die Verantwortung. Der Magistrat der Stadt bedauert, daß seine Rede Anlaß zu den Schritten des Senats gegeben hat." Die Bremerhavener SPD beschloß mit großer Mehrheit, im Stadtrat einen Mißtrauensantrag gegen den Genossen „gesuchte Person“ einzubringen. Die Fraktionen der bürgerlichen Parteien wollen noch Stellung beziehen. „Gesuchte Person“ aber ließ wissen: "Ich denke gar nicht daran, freiwillig zurückzutreten." Er hält auch eine Erklärung dafür bereit, daß er "bei längeren Ausführungen anderer Personen gern die Augen schließt": "Ich tue dies einmal der ärztlich festgestellten Störung an den Augen wegen, zum anderen, um mich besser zu konzentrieren, ich passe immer auf." Falls jemand an den zuweilen auftretenden, dem Schnarchen ähnlichen Geräuschen Anstoß nehme, so müsse er erklären, daß ihm als Junge einmal ein bedauerlicher Sportunfall passiert ist. Die Stadt Bremerhaven läßt sich in den Sitzungen des Bremer Senats jetzt von einem Amtsträger vertreten, der weder an einer attestierten Störung der Augen noch an einem bedauerlichen Sportunfall leidet. Ein „einfacher“ Mystery, bei dem Ihr eigentlich nur eine Person finden und ein paar Fragen zur ihr beantworten müsst! Welcher Bürger war „berüchtigt“ für sein ungewöhnliches Verhalten? (Anzahl der Buchstaben Vor-und Zuname = A ) Wann wurde der Bürger geboren? ( Quersumme des Datums = B ) Durch einen bedauerlichen „Sportunfall“ konnte der Bürger nicht mehr geräuschlos schlafen, was er bei vielen Gelegenheiten ungeniert demonstrierte. An welchem großen und festlichen Ort tat er dieses auch während einer Feierlichkeit am Tag der deutschen Einheit in Bremen? ( Anzahl der Buchstaben ohne Artikel = C ) Welche attestierte Störung an den Augen hatte der Bürger? ( Anzahl der Buchstaben = D ) Für wie viele Jahre wurde der Bürger in sein Amt gewählt? ( Jahre = E ) Wie bezeichnete sich der Bürger selbst? ( Anzahl der Buchstaben vor dem Bindestrich = F ) Den Cache findest Du bei N 53° 32. (A x B )+( F x D ) + 119 E 008° 34. ((A + B +D + E ) x C ) + 481

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.

Additional Hints (No hints available.)