"In Lantershoven bestand von je her ein großer Bedarf an Birnen.
Es gab nicht nur den bekannten Maubichkuchen, sondern auch
Birnenmus und Birnenbrand, in Neuzeit auch den Birnenlikör. Deshalb
waren in Lantershoven auch viele hochstämmige Birnenbäume
angesiedelt. Eine Vielfalt dieser Bäume fiel der Flurbereinigung
zum Opfer." (Aus der Beschreibung zum
Sortengarten)
Die Anlage des Sortengartens erfolgte als Ausgleich für die
Versiegelung von landwirtschaftlichen Nutzwegen im Zuge des Ausbaus
des Radweges zwischen Ringen und Lantershofen. Die fachliche
Beratung bei der Auswahl der Bäume erfolgte durch den
Streuobstwiesenverein in Wachtberg. Inzwischen stehen auf dieser
Fläche 54 Bäume und wachsen über die Jahre hoffentlich zu
stattlichen Birnbäumen heran.
Mit diesem Döschen wollen wir euch auf diese eher unscheinbare
Fläche aufmerksam machen und euch diesen Lebensraum ein wenig näher
bringen. Unter den Bäumen soll laut Internet Lebensraum für viele
Insekten entstehen. Und später bieten auch die Birnenbäume für
viele Tiere ein Zuhause.
Zur Aufgabe:
Begebt euch an die oben genannten Koordinaten und sucht die Birne
mit dem schönen Namen "Gelbmöstler". Sie hält für euch ein Logbuch
bereit.
Seid nicht zu vorschnell! Lest erst bis zum Ende und entscheidet
euch dann, wohin ihr geht. ;) Wenn ihr an der richtigen Stelle
seid, werdet ihr es schnell erkennen! Bitte bringt einen Stift
mit!
Bitte achtet bei der Suche die Natur und
trampelt nicht alles nieder... zum Laufen und Schauen und Suchen
ist der Asphalt sehr gut geeignet. Sollte es sich zeigen, dass das
Biotop leidet, wird dieses Döschen mit Sicherheit
verschwinden!