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Die Molkerei Traditional Cache

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doglobe: Plattformwechsel!

Vielen Dank für euren Besuch, eure Anregungen und für konstruktive Kritik.

Detailierte Informationen zur Archivierung meiner Caches findet ihr später hier !

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Hidden : 1/25/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein Drive-In in Treuenbrietzen

Gründungsgeschichte
Mit der Erfindung der Milchzentrifuge schlug 1875 die Stunde der industriellen Milchverarbeitung. Auf Privatinitiative entstanden die ersten Molkereien. Als Antriebskraft diente die Dampfmaschine. Um 1880 wurden die ersten Molkereigenossenschaften gegründet und 1895 begann der Bau von Molkereien.

Im Jahre 1897 trafen sich Landwirte aus Treuenbrietzen und den umliegenden Ortschaften, um zur besseren Verwertung ihrer Milchprodukte über die Errichtung
einer Genossenschafts-Molkerei zu beraten. Unter dem Firmennamen „Molkerei-Genossenschaft, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Nachschusspflicht, zu Treuenbrietzen“ ließen sie sich als erste Molkereigenossenschaft im Kreis Zauch-Belzig in das Genossenschaftsregister eintragen. 1899 folgte Belzig, 1902 Brück, 1903 Niemegk und 1906 Marzahna (das damals noch zu Sachsen gehörte).

Im Juli 1897 wurde mit dem Bau der Molkerei in der Leipziger Vorstadt begonnen und am 17.01.1898 der Betrieb eröffnet. Die Molkerei bestand aus Wohn- und
Bürogebäude mit durchgehender Milchannahme und –ausgabe.
Darunter befand sich die Quarkerei in den Kellerräumen.

Die Molkerei konnte täglich 12.000 bis 15.000 Liter Milch verarbeiten. Am Anfang lieferten 63 Genossen 1.900 Liter Milch. 1910 zählte die Genossenschaft bereits
447 Mitglieder, die täglich etwa 11.500 Liter Milch anlieferten. Die Milch kam aus Treuenbrietzen, Bardenitz, Pechüle, Niebel, Niebelhorst, Nichel, Schlalach, Deutsch-Bork, Brachwitz, Niederwerbig und Jeserig, später auch aus Rietz und Lüdendorf. Die jährliche Butterproduktion belief sich im gleichen Jahr auf 144
Tonnen. Der Butterabsatz in Treuenbrietzen und den umliegenden Städten gestaltete sich günstig, die Nachfrage der Großhändler konnte kaum befriedigt werden. Die erzeugte Butter war von guter Qualität und gewann auf der Nahrungsmittelausstellung in Berlin 1901 eine goldene Medaille. Sie wurde fast ausschließlich an hiesige Handelsleute zum Weiterverkauf in Potsdam abgegeben.

Quelle Heimatverein Treuenbrietzen e.V.

Additional Hints (Decrypt)

Uvre jveq avpug ahe rvar fnpur trunygra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)