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Sauertal EarthCache

This cache has been archived.

Baked_Beans: Hallo,

die Infotafel ist zu morsch.

MfG,
Baked_Beans

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Hidden : 2/5/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Karst im Sauertal bei Grundsteinheim - Trilogie mit GC2N7CT (Steinbruch Grundsteinheim) und GC2N9CM (Sauerkanzel)

Achtung!
Du befindest dich im Naturschutzgebiet und verlässt nicht die Wege!



Auf der leider nicht mehr ganz neuen Informationstafel findest du die Lösungen zu unsren Fragen.

Die Beschreibung des Phänomens ist sehr gut auf der Seite der NRW-Stiftung (www.nrw-stiftung.de) unter dem Titel "Wo die Pader noch Sauer heißt" zusammen gefasst. Daraus folgende Zitate:

"Die Sauer ist ein merkwürdiges Flüsschen: Zum einen ist sie nicht sauer, zum anderen versickert sie in rätselhaften Löchern, bevor sie überhaupt richtig in Fahrt gekommen ist. Trotzdem hat sie ein tiefes Tal geschaffen. Und noch etwas ist bemerkenswert: Zehn Kilometer vom Ort ihres Verschwindens entfernt drängt sie mitten in Paderborn wieder ans Licht, allerdings unter einem anderen Namen. Die Sauer ist damit einer der spektakulärsten Karstbäche in Nordrhein-Westfalen. Landschaftlich besonders schöne Abschnitte befinden sich am Mittellauf, im "Naturschutzgebiet Sauertal".

Folgt man den Bächen des Egge-Westhanges mit dem Finger auf der Landkarte, stellt man fest, dass die blauen Adern plötzlich abreißen. Selbst die Sauer, die ein tiefes Kerbtal in die Hochfläche gesägt hat, wird hier zur unterbrochenen Strichelspur. Was man für einen Fehldruck halten könnte, ist die korrekte kartografische Darstellung eines sogenannten "Karst-Trockentals". In Regenzeiten oder während der Schneeschmelze plätschert hier ein Bach. Dann wieder macht er sich dünne oder verschwindet gurgelnd wie durch den Abfluss einer Badewanne im Untergrund. "Schwalglöcher" heißen diese Naturgullys. Wo das Wasser hinfließt, ist erst seit gut 100 Jahren bekannt: Färbeversuche zeigten, dass die Sauer zehn Kilometer entfernt wieder ans Tageslicht kommt – in Gestalt der Paderquellen mitten in Paderborn!

Neben den Bachschwinden findet man weitere Karstformen: Quellschwemmkegel, Dolinen und Höhlen – das Land ist offenbar nicht ganz dicht. Versickerndes Oberflächenwasser hat die Kreidekalke gelöst, dünne Ritzen zu Klüften erweitert und Höhlen in den Untergrund gefressen. Die größte ist fast 250 Meter lang. Zum Schutz vor Unfällen, aber auch um den "Hausfrieden" seltener Fledermäuse nicht zu brechen, wurde ihr Eingang vor einigen Jahren vergittert."

Die Flusshöhle Grundsteinheim ist in Privatbesitz. Du kannst sie nur von außen sehen. Gehe dazu in die Richtung, die dir die Hinweistafel vor Ort angibt. In dieselbe Richtung findest du auch das Schwalgloch, das allerdings nicht ständig zu sehen ist. Einblicke in die Kreidewand, von der auf dem Info-Schild die Rede ist, findest du im Steinbruch gleich hinter derselben Tafel.

Fragen, deren Antworten uns zu emailen sind:

1. Nach wie vielen Stunden unterirdischer Wasserführung erreicht das Sauerwasser Paderborn als Quellwasser?

2. Was bewirkt die schwache Neigung der Erdschichten in Richtung Norden?

3. Wie alt sind die Kreideablagerungen der das Tal umgebenen Hügel?

Viel Erfolg! Über Fotos auf der Sauerbrücke würden wir uns sehr freuen!

Additional Hints (No hints available.)