Stavenower Weg Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Wenn man vom Glövziner Bahnübergang der einstigen Kreisringbahn in Richtung Grossbahn fährt, sind von der 2450 m langen Strasse gut 2300 m gepflastert.
Die Befestigung der Strassen in den Ortslagen mittels Pflasterung wurde notwendig, wenn Bahnhöfe mit Verladerampen an den Bahnstrecken entstanden. Dies zog mehr Verkehr, damit mehr Lasten in Richtung Bahnhof nach sich. Die Sandwege und Kiesstrassen in und um den Dörfern waren für schwere und viele Lasten nicht ausgelegt. So enstand ab 1911 mit der Eröffnung der Kreisringbahn auch dieser gepflasterte Weg von gut 3,50 Metern Breite. Der Pflasterer war der Premsliner Karl Vogt, der bis 1915 jedes Jahr 400 bis 500 Meter Strasse schaffte. Beigestellt wurde ihm ein Knecht, der als Handlanger die im Winter behauhenen Feldsteine ihm reichen musste. Über das Jahr wurden die Steine gesammelt, im Herbst nach der Ernte gepflastert und im Winter wurden die grösseren Klamotten gesprengt und zu gleichen Grössen geschlagen. Als Karl Vogt Soldat im 1. Weltkrieg werden musste, ruhten die Bauarbeiten und die gut 150 Meter Rest bis zur Berlin-Hamburger Bahn wurden nicht zu Ende gebracht, da der neue Glövziner Bürgermeister in den 20-ziger Jahren mehr Interesse an seiner Jagd hatte. Zu DDR-Zeiten wurden in den 1960-ziger Jahren die Pflasterstrassen regelmässig, mindesten einmal im Jahr gekiest, die Löcher verfüllt, die Strasse war nicht mehr so huckelig, da die Zwischenräume des Pflasters etwas Ausgleich erfuhr. Heute fährt man auf Verschleiss und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auf dem Pflaster keiner mehr fahren kann.

Additional Hints
(Decrypt)
mrua Mragvzrgre hagre qrz Obymra zvg Zhggre
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