Schwanden
Das Dorf am Zusammenfluss von Linth und Sernf ist das
Zentrum des Glarner Hinterlands. Der Weiler Thon, auf der erhöhten Westseite
des Ortes gelegen und in der alten Siedlungsstruktur erhalten geblieben, war
bis 1876 eine selbständige Dorfschaft. Südlich von Schwanden erhebt sich der
1548 als ältestes Jagdbanngebiet der Schweiz eingerichtete Freiberg Kärpf. Im
Westen erstreckt sich das Gemeindegebiet über die Guppenalp bis zum
Vrenelisgärtli (2903 m. ü. M.).
Spärliche Funde aus der Umgebung stammen aus keltischer und römischer Zeit. Der
Name des Dorfes hat aber seinen Ursprung wohl im althochdeutschen swanta, was
soviel heisst wie zum Verschwinden bringen. Ähnlich wie die Bezeichnungen der
Dorfteile Rüti oder Grüt führt das Wort Schwanden auf das Waldroden zurück. Die
erste schriftliche Erwähnung des Ortes stellt vielleicht eine Urkunde dar, die
mit der Jahrzahl 1240 datiert worden war. Ein Henricus de Swando erscheint
darin als Zeuge. Seine freiherrliche Familie beanspruchte wahrscheinlich die
Burg Benzingen, die auf der Moräne am nördlichen Dorfeingang stand. Jedenfalls
wurde sie im 13. Jahrhundert erbaut und schon nach wenigen Jahrzehnten
verlassen. Nach Ägidius Tschudis Schrift “Chronicon Helveticum“ fiel die Burg
zu Benzingen, als Besitz des Freiherren Burkhard von Schwanden, mit der Burg
“Sola“ bei Mitlödi im Jahre 1298 durch Österreich. 1304 führte ausgerechnet ein
Freiherr Burkhard von Schwanden in seinem Siegel einen stehenden Schwan. Haben
wir hier den Ursprung des Gemeindewappens vor uns? Jedenfalls trugen andere
Angehörige desselben Adelsclans mit nachweislich engen Kontakten zum Tal der
Linth zwei Schwanenhälse als Helmzier, so die Rapperswiler Grafen. Aus der
gleichen Zeit stammt der gemauerte Teil des ältesten noch erhaltenen Hauses,
des “Turehuus“ im Thon.
Der Cache ist in der Nähe des Bahnhofs Schwanden winterfest und vor jeglicher witterung versteckt!!
Viel Spass beim Suchen
wünscht
Jared