Feistritz – zur Geschichte:
Es wird angenommen, dass schon vor Christi Geburt Kelten im Gemeindegebiet lebten, die sich als Goldsucher betätigten. Unter Kaiser Augustus wurde das keltische Königreich Noricum Teil des Römischen Reiches und Feistritz nahm die römische Kultur an.
Aus dieser Zeit wurden in Feistritz zwei Römersteine gefunden, die später in der Kirche in Feistritz eingemauert wurden. Überliefert ist, dass bereits in der frühen Zeit der römischen Christianisierung eine Kirche gebaut wurde, die im Fentscher Moos versank.
Zur Zeit der Völkerwanderung besiedelten Slawen den Ort und es kam zur Namensgebung Feistritz oder Fiustrica.
Später wurde Feistritz von Deutschen besiedelt, welche ihre christlichen Priester aus Salzburg oder Bayern mitbrachten. So soll es 1075 schon zwei Kirchen im Mareinerboden gegeben haben.
1849/50 wurde die politische Gemeinde Feistritz errichtet.
Zum Cache "Hauptplatz":
Der Hauptplatz vor dem Gemeindeamt wird von einem sehenswerten Brunnen geschmückt. Dieser Brunnen wird auch als Torbrunnen oder Gulsener Wasserfall bezeichnet. Am besten wird er durch einige Worte des bekannten Aichfelder Künstlers Peter Moitzi beschrieben:
"Sehr weit mussten die Steinblöcke von ihrem alten Platz im Steinbruch zum "Neuen Platz" in Feistritz nicht anreisen. An dieser Stelle, richtig zusammengefügt und aufgerichtet, ergeben die fünf Blöcke das Motiv eines Steintores. Die künstlerische Absicht dieser Gestaltung versinnbildlicht den Übergang - die Schwelle - von der Talsohle des Murtales zum Mareiner-Boden und weiter zu den Seckauer Tauern. Andererseits soll der Blick durch das Tor über den Platz hinweg einerseits nach Süden zur Kirche und weiter in das Tal und andererseits nach Norden zur Bergkette von Zinken und Hochalm führen.
Der glückliche Umstand, dass es in der Gemeinde Feistritz dieses Serpentinvorkommen gibt, hat die Formgebung des Brunnenkörpers ebenfalls beeinflusst. Und zwar insofern als die Steinkörper, wie sie die Natur in ihrer ganzen elementaren Schönheit geschaffen hat, unbehauen verwendet wurden und nur die Innenseite des aus fünf teilen zusammengefügten Torkörpers einen geometrischen Flächencharakter ergeben.
Das weiß sprudelnde, von der Oberkante herabstürzende Wasser, bildet vor dem Hintergrund des schwarz-grünen Steines ein vergnügliches Naturschauspiel.
Diese Brunnenanlage ist mit einer Höhe von 2,70 m und einem Gewicht von ca. 10 Tonnen von nicht geringer Dimension - sie entspricht somit dem Volumen des neu angelegten Platzes. Dieser großräumige Landschaftsraum um den Ort Feistritz mit seinen weiten Horizonten verlangt - wenn man ein künstlerisches Zeichen setzt - ein monumentales Format."
Der Cache ist ein Petling - bitte Vorsicht bei vorbeikommenden Muggels!