Gotteshäuser : ev. Kirche Dabringhausen Traditional Cache
environmental_cacher: Da hier offensichtlich keine Wartung durchgeführt wird und keine Rückmeldung kam, archiviere ich jetzt das Listing.
Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx/#cachemaintenance.
Diese archivierten Listings werden nicht aus dem Archiv geholt. Wenn dieser Platz weiter genutzt werden soll, muss ein neues Listing erstellt werden.
Viele Grüße
environmental_cacher
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Gotteshäuser : ev. Kirche Dabringhausen
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Es handelt sich um einen Safe
Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.
Eine schlichte, barocke Kirche bildet das Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde Dabringhausen. Sie wurde in ihrer heutigen Form zwischen 1783 und 1788 errichtet.
Das Langhaus ist ein einfacher Bruchsteinsaal mit chorartiger, rechteckiger Sakristei im Osten, sie hat ein mit Holz verschaltes Tonnengewölbe und eine dreiseitig herumgeführte Empore.
Die Nordwand überliefert die beiden Daten vom Baubeginn (1783) und Bauende (1788) über dem Seiteneingang.
Im Inneren der Kirche fallen die in Rokokoformen ausgebildeten ausgebildeten „Prinzipalstücke“ auf --> die übereinander angeordnete Dreiheit von Altar, Kanzel und Orgel (als deutliche Kennzeichen des liturgisch-gottesdienstlichen Geschehens : Altarsakrament-Predigt-Lobgesang).
Durch den nachträglichen Einbau eines klassizistisch ausgeprägten Orgelprospekts in die Rokokoanlage des Kanzelaltares entstand ein etwas uneinheitlicher Gesamteindruck,der aber durch Farbgebung und die aufgesetzten Figuren des Harfe spielenden Salomo und der beiden Posaunenengel abgemildert wird.
Der Kanzelaltar ist eine eigenschöpferische Leistung im protestantischen Kirchenbau zu sehen.In der Vereinigung von Altar und übergeordneter Kanzel findet sich ein Kompromiss zwischen den verschiedenen Konfessionen in der Region und ihrer jahrhundertelangen Entwicklung vom Katholizismus in die lutherische Richtung (16. und 17 Jahrhundert). Rechtlich wurde die Kirche erst 1672 den Lutheranern zugesprochen.
Der Turm, der ursprünglich als Wehrturm diente, fällt durch seine massige Bauweise auf. Das Mauerwerk am Boden hat eine Stärke von 180 cm. Eine kleine unauffällige Schießscharte wurde 1957 zugemauert (an der Nordseite). Im Innern des Turms waren noch weitere Öffnungen im Gemäuer zu erkennen, die ebenfalls der Verteidigung dienten.
Die Turmspitze besteht aus einem Kreuz und einer Wetterfahne in Form eines Schwans. Der Schwan galt im Mittelalter als Symbol Christi und seiner Todesnot.
Im Turm befindet sich ein romanisches Rundmedaillon aus Siebengebirgstrachyt, das früher an der westlichen Außenwand angebracht war. Es ist ein Werk aus der Romantik --> das Lamm ist gut zu erkennen, während das darüber schwebende Gebilde eine Fahne darstellt. Es handelt sich um das alte christliche Symbol des leidenden und auferstandenen Christus.
Bei Ausgrabungen im Jahre 1976 konnte man Teile der Vorgängerkirche ermitteln. Als erste erkennbare Kirche stand an der gleichen Stelle eine kleine steinerne Saalbaukirche aus der Zeit der Jahrtausendwende die möglicherweise nach baulichen Veränderungen von der eigentlichen mittelalterlichen Kirche mit Turm im 12. Jahrhundert abgelöst wurde. Diese Kirche war baufällig und zu klein, so dass sie zugunsten unserer heutigen Kirche abgerissen wurde.
Vor der kleinen Saalbaukirche stand an diesem Platz eine Holzkirche, die entweder nach und nach umgebaut wurde, oder in den Sachsenkriegen abbrannte und anschließend aus Stein neu gebaut wurde. So genau kann das heute nicht mehr ermittelt werden, da die meisten Archive verbrannt sind.
Der Standort der Kirche wurde so gewählt, dass die Quelle des nahe gelegenen wasserreichen Odderbachs, für die damals übliche Tauchtaufe, genutzt werden konnte.
Die älteste urkundliche Erwähnung einer Kirche in “Daberinchusen“ stammt vom 19 August 1223.
Der Hauptaltar war dem Heiligen Johannes Evangelista geweiht, zwei Nebenaltäre (1589) dem heiligen Antonius und der Maria Magdalena. Das Kirchensiegel von Dabringhausen zeigt den Titularheiligen der Kirche.
Quellen:
1. Im Herzen des Bergischen Landes-Dabringhausen
von Willi Hausmann
2. Dabringhausen
von Dieter Klein & Christian Vogeler
edition bergisches Buch
3. aus der Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde zu Dabringhausen
von Peter Arnold Heuser
Jedem, der neugierig geworden ist und mehr über die Geschichte der Kirche, ihre Ursprünge und die politischen und kulturellen Hintergründe zu erfahren (von denen ich bis zu dieser Recherche auch nichts wusste) kann ich die angegebenen Quellen nur empfehlen. Im Internet ist leider über die Kirche nichts zu finden.
Viel Spaß beim Cachen
Maja-69 + Carry69
Additional Hints
(Decrypt)
nhs Onhpuuöur
fpunhg rhpu qnf Frvgrafpuvss rgjnf tranhre na jraa vue ybttra jbyyg
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