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AZ -Schlagbrügge- Traditional Cache

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Hidden : 2/25/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:




Alte Zeiten -Schlagbrügge-


Slaubrice, Slabrucke meint soviel wie „Nachkommen des Slabor“ bzw. „Sippe des Slavobor“; Kapiteldorf. Ältere Siedlungsspuren (Kegelgräber der jüngeren Bronzezeit) fanden

 sich im Zuschlag und auf dem Goldberg. Die ursprüngliche Dorfanlage ist nicht mehr erkennbar, war aber wohl ein Straßendorf (siehe Karte) im Südosten drei Höfe, davor am

 Südeingang des Dorfes ein großer Brink; fünf Höfe geradlinig einseitig am Wege nach Schlagsdorf; drei weitere Höfe geradlinig einseitig an der Straße Ratzeburg - Schönberg.

 Nördlich davon das ehemals befestigte Gutshaus, eine Stelle wurde 1708 Försterei.

1194 erhielt das Domkapitel bei der Isfridschen Teilung des bischöflichen Tafelgutes den halben Zehnten. 1230 hatte das Dorf 15 Hufen, von denen Meinolf und Bernold

 Trimpe den Zehnten von zweien besaßen. Das Dorf war anfänglich im Besitz des Adels. Vermutlich hatten mehrere Geschlechter hier Anteilsbesitz. Eines nannte sich nach

 dem Dorf selbst. Wernerus de Slabrugge  ist 1231 Zeuge. 1277 bestimmte Bischof Ulrich von Blücher den Zehnten von vier Hufen für Messen im Dom zu Ratzeburg zu seinem

 Gedächtnis. Das Ratzeburger Hufenregister von 1292 gibt für das Dorf wieder 15 Hufen an, von denen 3 dem Herzog von Sachsen-Lauenburg zu Burg- und Brückenwerk

 verpflichtet waren. Der Herzog besaß außerdem das höchste Gericht. 1302 vertauschten die Brüder Siegfried, Arnold und Nikolaus von dem  Broke ihren Besitz von fünf

 Hufen im Dorf gegen Besitzungen in Neuen- und Altengamme mit dem Domkapitel. Die askanischen Herzöge genehmigten als Landesherren den Tausch und befreiten das

 neue kirchliche Eigentum von allen Lasten. 1362 schließlich vertauschten die Brüder Nicolaus und Hartwig von Bülow ihren Besitz an Schlagbrügge und Schlagresdorf gegen

 das Dorf Goldensee (Kirchspiel Mustin) und Zuzahlung von 1300 Mk. So konnte Kaiser Karl IV 1375 dem Domkapitel den Besitz des ganzen Dorfes bestätigen. 1392

 bestimmte dann Bischof Gerhard von Wittorp  20ß Rente von dem Hof, den einst Henneke Swyn bewohnt hatte.



Weitere Informationen unter:

www.pfhl.de

Additional Hints (No hints available.)