Karpfen Nr. 1 Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Lobo-Cache # 40
Karpfen # 1 Äschweiher St. Urban
Den Zisterzienser-Mönchen war es nicht erlaubt, Fleisch von Warmblütlern zu essen. Damit sie ihren Eiweissbedarf trotzdem decken konnten, betrieben sie im weiten Umkreis des Klosters St. Urban Teichwirtschaft.
Die Zucht der Karpfen erfolgte in Dutzenden, meist mehrere Hektaren grossen Teichen. So entstand hier im Mittelalter die vermutlich grösste Teichlandschaft der Schweiz, welche leider mit der Aufhebung des Klosters 1848 verloren ging! Nachdem das Wissen um die Karpfenteichwirtschaft über lange Zeit verloren gegangen war, soll sie nun möglichst wieder nach dem Vorbild der neu gewonnenen historischen Erkenntnisse betrieben werden.(http://www.karpfenpurnatur.ch/)
Die Familie der Karpfenfische (2500 Arten) umfasst recht kleine (unter 2 cm Länge), jedoch auch sehr große (2 m) Arten. Die Fische aus dieser Familie haben zahnlose Kiefer; auf den Schlundknochen befinden sich allerdings angewachsene Zähne, die man zur Bestimmung der Arten benutzen kann. Die Schlundzähne stehen in einer, zwei oder drei Reihen und werden meist gegen eine Hornplatte an der Schädelunterseite, den sogenannten Karpfen- oder Mahlstein, bewegt. Ferner besitzen die Karpfenartigen keinen ausgebildeten Magen, die Speiseröhre geht direkt in den Mitteldarm über. Die Schwimmblase ist zwei- bis mehrteilig und über eine Reihe von acht kleinen Knochen (Weberscher Apparat) mit dem Innenohr verbunden, so dass eine gute Schallwellenübertragung ermöglicht ist. Charakteristisch für die Cyprinidae ist ferner der Laichausschlag und der Schreckstoff (Alarmsubstanz in besonderen Hautzellen), der Schwarmfische warnt, wenn einer von ihnen durch einen Räuber (Hecht, Reiher) gepackt wurde.
1 Äschweiher, St. Urban ( Pfaffnau )
Der Äschweiher wurde im Jahr 2004 erbaut und befindet sich auf der Parzelle 463 (Eigentümer Klaus Bucheli-Zwyssig), im Gebiet Ludligen, Gemeinde Pfaffnau (Koordinaten 631.800 / 227.700) auf 495 m.ü.M. Das Gebiet liegt in der Zone "Übriges Gebiet B" dessen Schutz und Nutzung in der kantonalen Verordnung zum Schutz der Wässermatten an der Rot in den Gemeinden Grossdietwil, Altbüron und Pfaffnau (LU) geregelt ist (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) Objekt-Nr. 1312).
Die Umgebung der Weiher bilden artenreiche Feuchtwiesen. Angrenzend befindet sich zudem eine speziell aufgewertete, extensiv genutzte Wässermatte. Wer auf der gemütlichen Sitzbank verweilt, kann mit etwas Glück den Eisvogel beobachten.
Am Teich hält sich auch gerne der Biber auf, wovon immer wieder angenagte oder gefällte Weiden zeugen. Zu den bisher beobachteten Amphibien zählen: Erdkröte, Wasserfrosch, Grasfrosch, Bergmolch, Kreuzkröte und Gelbbauchunke.
Da der Teich für den Nachwuchs genutzt wird, wird er seit dem 2011 jedes zweite Jahr über den Winter trockengelegt. So kann auch der Teichschlamm sich mineralisieren. Im April (der geraden Jahre) wird der Teich sodann für Pionieramphibienarten wie die Kreuzkröte und Gelbbauchunke neu bis zur Hälfte eingestaut. So können sich solche stark gefährdete Arten ohne Konkurrenz und Feinde optimal fortpflanzen. Auf dem nach und nach austrocknenden Schlammboden spriessen schliesslich Vertreter der in der Schweiz stark bedrohten Teichbodenflora (Zwergbinsen- und Zweizahnfluren), später dann auch bunte Hochstauden.
Du befindest dich in einem Schutzgebiet, um zum Cache zu kommen musst Du das Weglein nicht verlassen, folge im einfach!!
Aber Vorsicht: In der Regenzeit und hie + da werden die Matten geflutet!! (siehe Attribute)
Dann gibt's nasse Füsse.
Additional Hints
(Decrypt)
Vasbezvrer Qvpu, znpuf qve trzügyvpu haq fhpur qra Rvfibtry
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