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Landquartbrücke Nr.2 Dalvazza Traditional Cache

Hidden : 3/4/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Einfacher Mikro einer Serie der Brücken über die Landquart im Gemeindegebiet von Küblis und im angrenzenden Dalvazza (Luzein).

Die Dalvazzabrücke ist ein Denkmal der Ingenieurbaukunst der 1920er Jahre...

Notiert euch die Zahl im innern des Cache Behälter sie gehört zu einem Schluss Cache der noch entsteht.

Bitte verschliesst den Behälter wider gut und platziert ihn gleich...

In 400m Entfernung zum Cache hat es eine Schweizer Familie Feuerstelle mit Spielplatz.

Architektur Dalvazzabrücke:

Es sind keine Quellen vorhanden, die irgendwelche Entwurfsgedanken von Nicolaus Hartmann betreffend die Dalvazzabrücke beschreiben. Diese Situation ist generell bei Brückenbauten häufig und man ist dadurch gezwungen, die möglichen Ideen, die dem Entwurf zugrunde liegen, aus Analogien detektivisch zu rekonstruieren. Im Fall der Dalvazzabrücke sind folgende architektonischen Argumente möglich:
Hartmann bevorzugte das Material Beton gegenüber dem Eisen. Bei seinen Kraftwerkzentralen sprach er sich explizit gegen eiserne Dachkonstruktionen aus und zog den den traditionellen einheimischen Baustoff Holz vor. Beton - als Massivbauweise näher dem Stein - wurde deshalb für Brückenbauten in Gebirgslandschaften besser akzeptiert. Dies dokumentiert etwa die begeisterte Rezeption des Langwieser Viadukts in der Zeitschrift «Heimatschutz». Die Dalvazzabrücke konnte in Beton nur als Trog mit geschlossenen Seitenwänden, als über der Fahrbahn liegender Bogen oder eben als Vierendeelträger ausgebildet werden.

Die Ästhetik von Brücken wurde anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum intensiv diskutiert (Bücher von Adolf Gotthold Meyer, Joseph August Lux, Paul Zucker, Eugen Jordan, Friedrich Hartmann, Otto Linton, Hermann Ruckwied). Auswirkungen davon sind beispielsweise die nach 1900 zunehmend beliebten „Halbparabelträger“, wie sie etwa in den Vorderrheinbrücken der Oberländer Linie der Rhätischen Bahn ausgebildet wurden. Die leicht polygonale Silhouette wurde gegenüber den parallelgurtigen Fachwerken als «lebendiger» angesehen. Andererseits kritisierte man über der Fahrbahn liegende Betonbogen wegen ihrer Schwerfälligkeit, da diese gegen horizontales Knicken entweder mit hochliegenden Querverbindungen, die tunnelartig wirken, oder mit breiten Querschnitten versehen werden müssen. Hier besitzt das Vierendeel-System den Vorteil, dass die Pfosten wegen der fehlenden Diagonalen viel kräftiger ausgebildet sind als die dünnen „Hänger“ bei Bogen. Die kräftigen Pfosten können die Obergurte wirkungsvoll quer zur Brücke halten, sodass obere Querverbände unnötig werden. Der in der Dalvazzabrücke vorliegende, nach oben offene Brückenquerschnitt mit in Querrichtung schlanken Obergurten ist demnach ein Verdienst des Vierendeel-Systems, das mit seinem bogenförmigen Obergurt auch als Silhouette gut in die ästhetische Brückenbau-Diskussion der 1920er Jahre passt.
Weiter ist das charakteristische Zusammenspiel der ähnlich stark ausgebildeten Pfosten und Gurtungen ein wesentliches Merkmal aller Vierendeel-Träger. Von ihm geht eine archaisierende Wirkung aus, die unmittelbar berührt. Sicher ist dieser starke ästhetische Reiz ein wesentliches Moment in der Verbreitung dieses wegen seiner aufwändigen Knotenausbildungen technisch durchaus umstrittenen Systems.
(Quelle Bündner Heimatschutz) (visit link)

Additional Hints (Decrypt)

Yrvghat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)