Es war in einer Sturmnacht, die Wellen waren hoch wie Häuser, als eine große Hansekogge nahe der Küste von Altefähr spurlos verschwand. Am nächsten Morgen wurde ein Gestrandeter gefunden. Die Leute liefen zusammen, um dem Mann zu helfen, doch dieser hörte nicht auf hysterisch zu schreien.
"Verfluchte Truhe.... VERFLUCHTE TRUHE!!! Athosia...ATHOSIA!!!... Wir..wir waren gerade über dem Heringsloch...als..als das ganze Schiff erzitterte. Wir machten keine Fahrt mehr... trotz des Windes keine Fahrt... Es war als hätte eine riesige Hand das Schiff gepackt. Wir wurden in die Tiefe gezogen...Die Balken brachen...ATHOSIA!!!!"
Ein kräftiger Fischer packte den zitternden Mann am Kragen versetzte ihm eine knallende Ohrfeige. "Beruhige dich Mann! Du ängstigst unsere Frauen und Kinder. Du bist an Land und in Sicherheit."
Der Gestrandete blieb in Altefähr, erholte sich jedoch nie wieder völlig von dieser Nacht. Manchmal, wenn er lange mit den anderen Männern des Dorfes zusammen am Feuer saß und genügend Bier getrunken hatte, erzählte er von seinen Reisen. Er war ein Handelsreisender gewesen, welcher im Auftrage der Hanse im Mittelmeer Geschäfte tätigte. Eines Tages kaufte er dort von einem byzantinischen Händler eine alte Karte. Sie sollte den Weg zum verschollenen Inselstaat Athosia enthalten. Der Handelsreisende suchte und suchte und schließlich fanden er und seine Männer die sagenumwobene Insel. Was der byzantinische Händler nicht erwähnte, war der Fluch, der auf all jenen lag, die Athosia betraten. Jeder einzelne würde ein Raub der Wellen werden, sollte er sich erdreisten einen Teil des Schatzes Athosias mit sich zu nehmen. Die Männer nahmen alte Schriftrollen und Bücher mit und verstauten sie in einer wasserdichten Kiste. Doch hier, kurz vor ihrer Heimat, schlug der Fluch zu und riss sie alle in die Tiefe. Nur der Handelsreisende überlebte.
Seit diesen Tagen meiden die Fischer aus Altefähr die Tiefen des Heringsloches aus Angst vor dem Fluch.
Nach einer Weile erwarb der Mann ein altes Haus und eröffnete eine Taverne. Er bemalte die Wände des Hauses mit Bildern aus seiner Erinnerung. Mit Bildern von Athosia.

Eure Aufgabe ist es nun diese Taverne zu finden. Als Orientierung gebe ich euch die Daten des Heringsloches (eine der tiefsten Stellen im Strelasund / Tiefen von 11 bis 13 Metern wurden hier gemessen). Was ihr damit anstellt ist eure Sache.
Vom Nordende des Heringsloches ist die Taverne 924m entfernt. Vom Südende sind es 791m. 603m sind es vom Ostende und 823m vom Westende.
Wenn ihr die Taverne gefunden habt (Leute mit Ortskenntnissen brauchen natürlich nicht zu rechnen / und wer gut googelt hat schon fast gewonnen), sucht die Bilder die der Gestandete malte (es zählen nur die drei außerhalb des hellblauen Tores) und beantwortet folgende Fragen:
1. Wieviele Glocken könnt ihr insgesamt zählen?
Antort = A
2. Wieviele Kreuze seht ihr insgesamt?
Antwort = B
Peilt nun Ax40+9 Grad in Bx25 m Entfernung.
Dieser Cache wurde anlässlich des 13. Boddenstammtisches in Altefähr gelegt. Er soll allen Cachern als kleiner Verdauungsspaziergang nach dem hoffentlich reichlichen Mal in der Taverne des Gestrandeten dienen.
Viel Spaß wünscht
FA&FA
Initiative "Fair Trade"
Cacher tauscht fair! Niemand will in einem Cache alte Muschelschalen, Steine, Holzstückchen etc. finden. (Es sei denn es sind Edelsteine... ;-)
Also, um der allgemeinen Cachevermüllung vorzubeugen, höherwertig tauschen, gleichwertig tauschen oder gar nicht tauschen.
Danke!