Die Mecklenburgische Brauerei Lübz wurde im Jahr 1877 durch August
Krüger gegründet und firmierte in den folgenden Jahrzehnten unter
verschieden Namen, Bürgerliches Brauhaus GmbH zu Lübz (ab 1905),
Vereinsbrauerei Mecklenburger Wirte GmbH zu Lübz (ab 1907) und
Vereinsbrauerei Mecklenburger Wirte AG, Lübz (ab 1921). Nach dem
Zweiten Weltkrieg wurde die Brauerei demontiert. Eine Enteignung
war nicht möglich, da der Hauptaktionär (55 % der Anteile)
US-amerikanischer Staatsbürger war. Der Betrieb wurde durch die
Treuhand verwaltet. Nach 1969 erfolgte der Neubau einer Brauerei
und die Zuordnung zum Getränkekombinat Schwerin als VEB Brauerei
Lübz. Zu DDR-Zeiten lieferte die Brauerei 80 % des gesamten für den
Export bestimmten Bieres für die BRD. Unter anderem wurden Firmen
wie Spar, Aldi Süd und Penny-Markt (Wohlbauer Pils) beliefert. Die
Lübzer Brauerei besaß die einzige Dosenabfüllanlage in der gesamten
DDR.
1991 wurde die Hamburger Holsten-Brauerei AG Mehrheitseigner und
es erfolgte eine grundlegende Modernisierung der Brauanlagen, 1996
übernahm die Mecklenburgische Brauerei Lübz die Biermarke Nordbräu
(mit früherem Sitz in Neubrandenburg). Seit 2005 ist die
Mecklenburgische Brauerei Lübz mit ihrer Hamburger Mutter Teil des
in Kopenhagen ansässigen Carlsberg-Konzerns.
(Quelle: www.wikipedia.de)
Die abgesetzte Kapazität beträgt über 1 Million Hektoliter im
Jahr.
Neben den verschiedenen Produkten der Marke Lübzer Pils wird
hier übrigens auch das Premium-Bier der Marke Duckstein
gebraut.