Flammkuchen ist eine Spezialität aus dem Elsass, der benachbarten
Pfalz und Baden.
Grundlage des Flammkuchens ist ein sehr dünn ausgerollter Boden aus
Brotteig (Hefe- oder Sauerteig). Der traditionelle Belag besteht
aus rohen Zwiebeln, Speck und einer Creme aus Sauerrahm oder
Schmand, die nur leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt ist. Der so
belegte Fladen wird bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen
gebacken.
Flammkuchen wurden früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken, um
die erste, starke Hitze auszunutzen. Sie waren außerdem ein Behelf,
um die Temperatur des Ofens einzuschätzen. Normalerweise betrug
ihre Backzeit 12 bis 15 Minuten. Wurden sie zu schnell dunkel,
musste mit dem Einschießen des Brotes gewartet werden, bis der Ofen
etwas abgekühlt war. Falls die Flammkuchen eine längere Backzeit
benötigten, musste noch einmal geheizt werden.
Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im
Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben
wurde.
Im Untermeitinger Schloss wird diese Tradition bewahrt und eine
Vielfalt von herzhaften und süßen Flammkuchen angeboten. Und da
bekanntlich Geocachen mitunter nicht nur sehr lehrreich sein kann,
sondern auch hungrig macht, kann sich jeder am
9.4.2011 ab 19.00 Uhr im Untermeitinger Schloss,
Schlossberg 5 in 86836 Untermeitingen
selbst davon überzeugen und einen (oder natürlich auch mehrere :-))
Flammkuchen probieren. Wer keinen Flammkuchen mag, kann dort
natürlich auch etwas anderes essen.
P.S. Hier kann die spezielle Event-Speisekarte schon einmal angesehen
werden.
Bitte beachtet, dass ein Backvorgang mit jeweils zwei Flammkuchen
im Steinofen etwa drei Minuten benötigt, so dass es evtl. günstig
ist, zeitversetzt zu bestellen oder neben dem Hunger auch ein wenig
Geduld mitzubringen :-). Dafür sind sie in jedem Fall ganz
frisch.
Quellen: Text, Absatz 1-3: Wikipedia, Bild: Untermeitinger
Ortschronik