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Bunker(kommunikations)schacht III Traditional Cache

This cache has been archived.

Geo-Imp: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv, ungewartet oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht oder neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

Viele Grüße

Geo-Imp
Volunteer Reviewer in Deutschland

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 3/10/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

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Alter Kabelschacht der Neckar-Enz-Stellung zur Kommunikation zwischen den Bunkern und Kommandostellen

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der Bunker(kommunikations)schacht III.

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Geschichte zum Cache:

Als ich vor einigen Wochen diesen Cache legte, wuste ich noch nicht viel über diese Schächte die hier im Neckartal überall im Wald rumstehen. Ich habe bei Einheimischen rumgefragt und es kamen mehrere Theorien und keine genauen Hinweise raus.
1. Theorie: Schächte zum Belüften von Bunkern
2. Theorie: Bergwerkstollen wurden damit versorgt.
3. Theorie: Außerirrdische Artefakte (nein, nur ein Scherz ;o)

Alles nur sehr vage und ungenau. Auch nicht unbedingt stimmig.

Auch aus diesem Grund habe ich den Cache gelegt. Nach meinem Aufruf, hier in der Cachebeschreibung kamen ziemlich schnell sehr gute Hinweise und sogar Links(glaubt mir ich habe vorher nix gefunden)!
Vielen Dank an speedgear und flowcatcher , ihr habt mir sehr geholfen.

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Geschichte zum Versteck:

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Also, jetzt wo es raus ist, hier nun eine ausgiebige Beschreibung:

Es sind Kabelschächte die eine sichere Kommunikation zwischen den Bunkern und den Feldposten ermöglichten und über die die Verbindung zwischen den Bunkern aufrecht erhalten wurde. Beachtlich ist, das die Kabel 2m tief unter der Erde laufen, was eine beachtlichte Leistung darstellt. Sicherlich wurden die damals noch viel von Hand in den Fels gegraben.

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Genauer:
Nach den Erfahrungen mit unzureichender Nachrichtentechnik, insbesondere in der ersten Phase des zurückliegenden Weltkrieges, aber auch bei Übungen in jenen Jahren, legte man großen Wert auf zuverlässige und für die Kommunikation ausreichend dimensionierte Nachrichtentechnik, so auch bei der Neckar-Enz-Stellung, für die ein eigenes Nachrichtennetz verlegt und geschaltet wurde. Wie schon in den zurückliegenden Jahrzehnten und später auch bei der Bundeswehr geschah dies in enger Kooperation mit dem staatlichen Fernmeldedienst, damals der Deutschen Reichspost (DRP). Postbautrupps verlegten etwa ein bis zwei Kilometer hinter der Linie und bevorzugt durch bewaldetes Gebiet eine Telefonleitung aus einem vieladrigen Telefonkabel mit Stahlmantel. Sie wurde zumindest an gefährdeten Stellen in zwei Meter Tiefe in einem Stahlrohr verlegt und durch die Bodenplatte in die Bunker geführt. Von den Bunkern liefen Leitungen zu Kabelsäulen, die – massiv aus Beton errichtet – auch heute noch häufig in der Umgebung der Stellung anzutreffen sind. Dort wurden sie mit dem Netz verschaltet. So konnte jeder Bunker mit den Nachbarbunkern und Kommandostellen Kontakt halten. Für die im Übungs- und Kriegsfall anzulegenden Feldstellungen wurde in den Armierungsschuppen Feldkabel vorgehalten. Für den Fall, dass höhere Kommandostäbe zu Übungs- und Kriegszwecken hinter der Neckar-Enz-Stellung eingerichtet wurden, musste die Reichspost dieses Netz mit dem zivilen Telefonnetz und anderen Militärnetzen zusammenschalten. Solche Schaltungen wurden besonders ab 1934 reichsweit geübt. (Quelle: Wikipedia)

Den Link zum zugehörigen Wikipediaartikel habe ich oben eingefügt (zugehörige Webseite)
Lohnt sich auf jedem Fall mal anzuschauen. Er behandelt die komplette Neckar-Enz-Stellung und ist ein guter Einstiegspunkt für die die einfach mehr wissen wollen.

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Zur Information (no hint)

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Der Cache liegt unter Steinen die ohne Bandscheibenvorfall gehoben werden können. Also nichts übertreiben. Auch hier gibt es auf den letzen 5 Metern Dornen und Sträucher die im Sommer recht wuchern könnten und Zecken gute Angriffsziele bieten. Also bitte festes Schuhwerk und lange Hosen tragen.

Parken könnt ihr direkt an der Straße oder am Rastplatz. Dort gibt es eine fantastische Aussicht. bis zum Cache sind es höchtens 500m wenn ihr auf den Wegen bleibt.

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Viel Spaß beim finden der vielen Caches hier auf der Binauer Höhe und genießt die einzigartige Aussicht!

Additional Hints (Decrypt)

oenhpufg qh qbpu avpug, qnf jrvfg qh qbpu!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)