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Alte Hammerschmiede Traditional Cache

This cache has been archived.

Lasse79: disabled

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Hidden : 3/14/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

[DE] Schöner kleiner Cache in der Mitte von Mühlehorn.
(lokales Wartungsteam vor Ort)

Bitte nicht mit dem Auto direkt bis zur Mühle fahren.
Parkmöglichkeiten gibts bei der Kirche.

Bitte noch ein kleiner Hinweis, es ist weder notwendig eines der Kunstwerke zu berühren bzw. zu verschieben.
[/DE]

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[EN] Small little cache in the middle of Mühlehorn.

Please dont drivt directly to the cacht by car. User the Parking Area next to the chruch. From there its just some minutes to go. [/EN]

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Mit dem Hammerwerk aus Mühlehorn, erstellt um 1760, also um die Zeit des "Sieben jährigen Krieges" in der dramaturgischen Epoche der " Aufklärung " sehen Sie das wahrscheinlich älteste, noch in Betrieb befindliche Hammerwerk Europas.

Es besitzt ein oberschlägiges Wasserrad mit 4 Metern Durchmesser bei einer maximalen Wassermenge von 100 Litern pro Sekunde, das ergibt ca. 30 U/min. Solch ein Wasserrad ist typisch für eine geringe Wassermenge bei einem hohen Gefälle, also optimal für die hiesige Gebirgslandschaft. Im inneren der Schmiede treibt das Wasserrad 3 unterschiedliche Schwanzhämmer an. Sie haben ein Gewicht von 70 - 200 Kg und eine Kadenz von 180 - 240 Schlägen pro Minute. Interessanter Weise findet sich bei heutigen Schmiedemaschienen die selbe Schlagfrequenz. In unserem Hammerwerk wurden Werkzeuge erstellt, Werkzeuge für den Handwerker, die Land und Forstwirtschaft sowie für die nahegelegenen Bergwerke. Die Produkte der Schmiede kamen nach deren Fertigstellung in den Handel, es handelt sich hierbei um einen Vorläufer heutiger Fabriken. Ein Stück gelebte Industriegeschichte.

Die ersten Hammerwerke sind im 14. Jhd. entstanden, vorher diente das Wasserrad allein zur Verstärkung der Blaskraft um höhere Temperaturen zu erzielen. Die meisten Hammerwerke dienten zur Stahlherstellung, d. h. sie befreiten das geschmolzene Eisen von Schlacke und Kohlerückständen und schmiedeten es zu Blechen, Fein- und Grobeisen um es dann zu verkaufen. Der Einzug der Walztechnologie bedeutete folglich das aus für die meisten Hammerwerke. Vielleicht konnte die Hammerschmiede Mühlehorn nur Dank ihrer Spezialisierung auf die Werkzeugfertigung bestehen, da sie diesem Umbruch nicht unterworfen war.

Dank tragenden Leuten des Glarner Heimatschutz ist uns dieses Relikt aus vergangenen Tagen erhalten geblieben, doch worin liegt die Aufgabe in heutiger Zeit? Wie definiert sich ihr neues Konzept? Man wollte kein bloßes Archivieren, kein totes Museum, man wollte es zu neuem Leben erwecken und dies ist auch gelungen. Zuerst mit dem Kunstschmied Urs Lachenmeier der hier gut 20 Jahre arbeitete und sein Können gern unter Beweis stellte.

Vor allem Matthias Elmer ist es zu Danken das er in Christian Zimmermann einen künstlerisch sensiblen und sehr engagierten Fachmann als Nachfolger fand.

Christian Zimmermann richtete sich die Schmiede nach seinen Bedürfnissen ein, er stellte auch neue Maschinen, aber mit viel Gespür und ohne das alte Ambiente zu verletzen. Die Art wie er bei seinen Demonstrationen die Welt des Schmiedens dem Besucher vermittelt ist einmalig und sehr eindrücklich, man fühlt wie ihm seine Profession ans Herz gewachsen ist. In einem alten Sprichwort heißt es: "Die Feuer werden nie erlöschen" und das hoffen auch wir, so möge das Stakkato der Schmiedehämmer noch lange Zeit das Meerenbachtobel erfüllen.

Die "alte hammerschmiede" Mühlehorn gehört seit 1999 der selbigen Stiftung.

Additional Hints (Decrypt)

[DE] Qnf Trurvzavf qre Xhafg yvrtg qneva, qnß zna avpug fhpug, fbaqrea svaqrg. [/DE] [EN] Frperg bs neg vfag gb frnepu fbzrguvat, zber gb svaq fbzrguvat [/EN]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)