Attila und sein
Schatz
Berndorf bei Kirchberg war in Früherer Zeit
eine große und ansehliche Stadt. Auf dem Lebernfeld war ein
Friedhof. Die Stadt war so groß, dass sie bis nach Studenzen
reichte. Daher hatte sie auch zwei Kirchen. Zwischen Urlas und
Berndorf stehen heute noch an der Straße zwei Feldkreuze, wo früher
die Kirchen gestanden haben sollen.
Die Oststeiermark erlebte zwei Schreckenszüge
von Attila dem Hunnenkönig. Beim ersten Einfall der Hunnen
wurde Berndorf völlig zerstört. Nach einiger Zeit fiel Attila
wieder mit seiner Kriegsschar in das Raabtal ein. Es kam zu einer
großen Schlacht bei der Hunnenkönig Attila fiel. Zusammen mit
unermesslichen Schätzen soll er auf dem Lebernfeld begraben
sein.
Einmal machten sich mehrere mutige Burschen
aus Berndorf in einer kohlrabenschwarzen Nacht auf, um nach dem
Schatz des Hunnenkönigs zu graben. Bedingung für das gute Gelingen
war, dass bei der Arbeit nicht ein Wort geredet werden durfte.
Außerdem konnte die Bergung nur in der Zeit von elf bis zwölf Uhr
in der Nacht gelingen.
Schlag elf Uhr begann man also mit der Suche
und die Sache ging rasch und gut voran. Die Männer arbeiteten
lautlos. Der Schweiß perlte ihnen von der Stirn. Ihre Aufregung
stieg, als es ihnen tatsächlich gelang, eine Truhe
herauszuarbeiten. Da dröhnte vom Turm der Kirchberger Pfarrkirche
zwölf Schläge. Es war Mitternacht. Ganz unbedachtsam und
unversehens vergaß einer der Männer die Bedingung und sagte leise
zu seinem Freund: "Zum Glück haben wir die Truhe schon"! In diesem
Augenblick fiel die Kiste wie von Geisterhand in die Höhle zurück,
und die Grabstelle schloss sich. Die Burschen machten in letzter
Sekunde einen Satz auf die Seite, um nicht ebenfalls begraben zu
werden. Nichts war mehr zu sehen von der Truhe. Die Schatzsucher
mussten unverrichteter Dinge nach Hause gehen.
Genau an der Stelle, wo die Burschen gegraben
hatten, ist noch Jahre danach des öfteren ein schwarzer Hund
gesehen worden, der wie von Geisterhand auftauchte und wieder
verschwand. Der Schatz des Hunnenkönigs Attila wurde nie mehr
gefunden.
Wie kommt ihr nun zum
Cache?
Findet die zwei "Kirchen" und
der Schatz von Attila wird sich euch zeigen. Auf den Weg zum Cache,
BITTE die Tafel "Privatgrund" beachten und einen anderen Weg
auswählen. Das Finale liegt auf Gemeindegrund inmitten des
Lebernfeldes!
Station 1:(Headerkoordinaten)
Wie
viele grüne Bewacher stehen um die erste "Kirche"?
= A
Die
beiden Stationen sind auf dem Gemeindeweg fahrend genau 2,1km
voneinander entfernt.
Station 2:
Bei
der zweiten "Kirche sind die Umrandungssteine zu zählen die im
Halbkreis um das Objekt gesetzt wurden. = BC
N46° 58 ,
C(A+B)(B*2)
E015° 48 , AB(A+B+C)
Historisches:
Am 18.11.2006 wurde das Lebernfeld
systematisch begangen. Es ging darum die Römischen Hügelgräber im
Gelände genau zu lokalisieren. Gefunden wurden Reste von
eingeebneten Grabhügeln sowie römerzeitliche Funde und einzelne
prähistorische Keramikfragmente. Lokalisiert werden konnten
noch große Baureste von einer sehr großen Römersiedlung.
Fluranalytische Untersuchungen werden zur Rekonstruierung der
Siedlung Aufschluss geben.
Ich wünsche euch viel Spaß beim
Suchen!
Inhalt:
Logbuch
Bleistift
Quelle:
Sagenhaftes Kirchberg
Abenteuer Geschichte