Die versunkene
Stadt
An der zu Füßen des Ortes Kirchberg gelegenen
Flussniederung befand sich einst eine große, reiche und blühende
Stadt namens Enzen. Die Stadt breitete sich längs des Raabtales bis
weit nach St. Margarethen und auf der anderen Seite bis Berndorf
aus. In Enzen stand auch ein Schloss.
Die Leute von Enzen betrieben im dortigen Bach
und in der Raab sehr ergiebige Goldwäschereien, wodurch sie so
reich geworden waren. Doch der Reichtum machte sie stolz, übermütig
und gottvergessen. Sie pflasterten sogar die Viehställe mit
Goldplatten aus. Obendrein gaben sie sich allerlei Lastern hin und
wurden immer hartherziger.
Eines Abends im Sommer ging ein Hirtenknabe,
der das Rindvieh auf der Weide zu hüten hatte, in eines der
Wirtshäuser in der Stadt. Kaum hatte er sich niedergesetzt, kam ein
kleines Mäuslein und zwickte den Hirtenknaben, der keine Schuhe
trug, in den Zeh. Der Knabe schnellte auf und die Maus lief weg.
Kaum hatte er sich wieder hingesetzt, fühlte er sich neuerdings an
der Zehe gebissen. Er jagte die Maus wieder weg. Obwohl ihm die
Sache nicht ganz richtig vorkam, setzte er sich wieder nieder. Als
die Maus zum dritten Mal kam und ihn neuerdings biss, wusste er,
die Sache könne nicht mit rechten Dingen zugehen. Er deutet das
dreimalige Beißen der Maus als eine Warnung, stand auf und eilte
aus der Stadt fort.
Kaum war er auf dem freiem Feld, hörte er
hinter sich ein schreckliches Unwetter über die Stadt niedergehen.
Es sauste, rauschte, blitzte, krachte und donnerte. Der Himmel war
ganz schwarz. Wie erstarrt blieb er stehen und schaute zur Stadt
zurück. Ebenso rasch wie es gekommen war, hatte sich das Unwetter
wieder verzogen. Doch die reiche Stadt Enzen war verschwunden. Sie
war ihrer Laster wegen mit Mann und Maus versunken. Nur der
Kirchturm ragte noch heraus. Heute ist selbst dieser nicht mehr zu
sehen.
Später sagten die Leute, die sich an dieser
Stelle wieder ansiedelten: "Hier stund Enzen!" Durch schnelles
Sprechen einstand der Name des heutigen Studenzen.
Zum Cache:
Station 1:
Du stehst vor einer Heiligen Figur.
Zähle die Nirosta Steher die um die Figur stehen. Ein Steher
besteht aus drei Runden Formrohren. =AB
Vor dem Gebilde ist im Boden eine Zahl
erkennbar. =CDEF
Nun brauchst Du nur noch die Rechnung
machen.
N46° (A+F)(E) ,
(D-F)(E-F)(A+C)
E015° F(C+F) ,
(F*B+A)(A+B)(B*B+A)
Ich wünsche euch viel Spaß beim
Suchen!
Inhalt:
Logbuch
Bleistift
Quelle:
Sagenhaftes Kirchberg