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Palfauer Wasserloch EarthCache

Hidden : 3/16/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Riesenkarstquelle Palfauer Wasserloch
Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Ende vsl. Ende Oktober

 

 
Die Ybbstaler Alpen

Die Ybbstaler Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Sie liegen an der Grenze zwischen Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark. Das Gebirge umfasst den Ostteil der Eisenwurzen und im Süden die Göstlinger Alpen und den Kräuterinstock. In den Göstlinger Alpen liegt das Schigebiet am Hochkar (1.808 m) und im Kräuterinstock mit dem Karstplateau der Kräuterin der höchste Berg der Ybbstaler Alpen, der 1.919 m hohe Hochstadl.

Eisenwurzen

Die Eisenwurzen ist ein Teil der Kalkvoralpen im Dreiländereck Niederösterreich (Mostviertel), Oberösterreich (Region Pyhrn–Eisenwurzen) und der Steiermark, umgrenzt von den Flüssen Enns, Ybbs und Erlauf einschließlich ihrer Nebentäler. Sie liegt in den Ybbstaler Alpen, im Süden schließt sich der Hochschwab an.

Der Begriff der Eisenstraße schließt neben der Eisenwurzen auch noch Orte zwischen Vordernberg und Niklasdorf, also jenseits des Hochschwab, ein. Historisches Zentrum ist der steirische Erzberg, dessen wirtschaftliche Bedeutung in der Vergangenheit die umliegende Region prägte. Die Region wurde vom Staat Österreich mittlerweile bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen.

Das Gebiet umfasst auch einige Naturparke, wie den Nationalpark Kalkalpen, den Naturpark Ötscher-Tormäuer, den Naturpark Niederösterreichische Eisenwurzen, den Naturpark Steirische Eisenwurzen sowie das Wildnisgebiet Dürrenstein, eines der größten Urwaldgebiete Mitteleuropas.

 

Karst

Unter Karst versteht man in der Geologie und Geomorphologie unterirdische und oberirdische Geländeformen in Karbonatgesteinen (zum Teil auch in Sulfat- und Salzgesteinen), die vorwiegend durch Lösungs- und Kohlensäureverwitterung sowie Ausfällung von biogenen Kalksteinen und ähnlichen Sedimenten mit hohen Gehalten an Calciumcarbonat (CaCO3) entstanden sind. Hauptmerkmal ist der überwiegend unterirdische Wasserhaushalt, der nicht auf einer primären Porosität des Gesteins beruht, sondern vielmehr sekundär durch den in geologischer Zeit stattfindenden Prozess der Verkarstung (d.h. Korrosion) bedingt wird.

Dadurch sind Landschaften, die petrologisch überwiegend von Karbonaten aufgebaut werden, als Karstlandschaften ausgebildet. Großräumig finden sich diese um das Mittelmeer sowie in Südostasien und Südchina, den Großen Antillen und im Indoaustralischen Archipel. Von in globalem Vergleich geringerem Ausmaß sind Karstlandschaften der deutschen Mittelgebirge (Schwäbische Alb, Fränkische Alb), des Schweizer Juras sowie allgemein Westeuropas und der Nord- wie Südalpen.

Kolke

Ein Kolk (auch Strudelloch oder Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Kolke entstehen meist in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs. Mitgeführter Sand und Gesteinsbruchstücke schleifen die Gewässersohle ab, wodurch der Fluss das Gestein erodiert. Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt Evorsion, die Initialform eines Kolks Strudelnische.
                              

Palfauer Wasserloch  

Grünlich schimmerndes, ruhig dahin fließendes Wasser. Schäumende Katarakte, die sich rauschend durch Felsengen und schmale Canyons zwängen. Tosende, viele Meter weit herabstürzende Wasserfälle. Und nicht zuletzt ein unergründlich tiefes, wassergefülltes Loch.

All diese Erscheinungsformen des lebensnotwendigen Nass findet man beim Besuch der Palfauer Wasserlochklamm vor. Hier, am südlichen Fuße des Hochkars in den Ybbstaler Alpen, befindet sich eine Riesenkarstquelle, die größte Wasser führende Höhle der Steiermark, ein bedeutendes Karstphänomen Österreichs.

Die Palfauer Wasserlochklamm ist von Anfang Mai bis 31.Oktober geöffnet.

Viele interessante und wichtige Informationen gibt es beim Gemeindeamt Palfau, Tel. 03638/722 oder 03638/240, unter www.wasserloch.at, huber@wasserloch.at, www.palfau.at und www.geoline.at.

Gleich nach dem Start bei der Wasserlochschenke der erste Höhepunkt. In mehr als 20 m Höhe und auf einer Länge von 65 m überwindet man mit Hilfe einer Hängebrücke die Salza. Danach ist die Eintrittsgebühr zu entrichten. Über einen guten Weg geht es einige Zeit direkt

am Ufer des smaragdgrünen Flusses entlang bis man nach kurzem, steilem Aufstieg und fallender Querung den Beginn der an die Natur angepassten Steiganlage durch die Wasserlochklamm erreicht. Gleich unter der ersten Brücke bahnt sich das Wasser mit großer Wucht seinen Weg durch die Felsenge. Über stabile Holztreppen und -brücken geht es nun, mehrmals den Bach überquerend, zum Beginn des untersten der fünf Wasserfälle. Entlang dieses beeindruckenden Naturschauspiels geht es nun Stufe für Stufe, Schritt für Schritt empor. Nach einer wurzelreichen Waldpassage erreicht man die Unterstandshütte (tolle Infos über die abenteuerreichen Forschungstauchgänge der „bat-divers“ im Wasserloch, www.bat-diver.at) und über eine natürliche Felsbrücke und einen kurzen, aber steilen letzten Aufschwung den Aussichtspunkt mit Blick zum Palfauer Wasserloch.

Höhenunterschied: 300 Hm auf 900 m Länge
Aufstieg: 2 bis 1½ h bis zum Wasserloch (Unterstandshütte)
Abstieg: 1½ h
Ausgangspunkt: Salzatal, großer Parkplatz an der B24, Gasthof Wasserlochschenke, 540 m, Nähe Palfau

 
Quellen:
Ybbstaler Alpen Wiki
Eisenwurzen Wiki
Wasserloch
 
 

Logbedingungen: 

Schicke mir die Antworten per Mail und warte nicht auf die Logerlaubnis. Sollte etwas nicht passen, melde ich mich.

Bitte in den Logs keine Hinweise auf die unten gestellten Fragen.
 

      (1)  Wie viele Wasserfälle kannst du zählen auf dem Weg zum Wasserloch?

(2)  Wie heißt der 4. Wasserfall (der einzige mit Namen)?

(3) Was sind Kolke?

(4)  Wie groß ist die Fallhöhe der 5 Wasserfälle zusammengerechnet?

(5)  Wie tief ist das Wasserloch?

(6)  Ich möchte von euch wissen, wie ihr die Geologie seht. Betrachtet die Formationen der Klamm und beschreibt Farbe, Form, Musterung, Verlauf, Schichtung, Steilheit usw. Seht ihr etwa einen Kolk? Erzählt mir etwas über ihn.Oder nehmt einen Stein und beschreibt ihn. Fühlt den Stein, seine Geschichte.  Was ist der Unterschied z.B. zum Schiefergestein? 

Freiwillig: macht Fotos in der Klamm. Sie sind aber keine Logbedingung. Der Besuch der Klamm ist auch keine Logbedingung. Die Aufgaben können auch außerhalb des Eintritts gelöst werden. Steine gibt's ja genug hier.

Additional Hints (No hints available.)