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Trachyt-Dahlen: Foto-Such-Cache Multi-Cache

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LesPetits: Den nehmen wir ins Archiv, weil wir momentan nicht die Zeit haben, ihn zu pflegen.
LesPetits

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Hidden : 3/18/2011
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Trachyt - Dahlen: Foto-Such-Cache


Rundkurs ca. 600 m; feste Wege, Straßen

Final (einfache Entfernung von Parkplatz Kapelle) ca. 1100 m; Die letzten Meter sind ohne Weg und entsprechend gibt es auch Bewuchs mit Dornen. Daher unbedingt geeignetes Schuhwerk und entsprechende Kleidung tragen.

Die unten angegebenen Koordinaten ergeben einen Rundkurs durch den historischen Kern von Dahlen, bei dem ihr an einigen Bauwerken vorbei kommt, die mit Trachytsteinen gemauert wurden.  Die Stationen können aber auch einzeln oder in anderer Reihenfolge angesteuert werden. Schaut euch an den einzelnen Stationen gut um (Zoom!) und stellt fest, welches der Fotos A - H dort aufgenommen wurde. Alle Fotos können von den Wegen bzw. Straßen zugeordnet werden. Respektiert bitte das Privateigentum der Hauseigentümer.

Im Tertiär, als sich die Umrisse Europas in grober Form bildeten, die Alpen zur Ruhe kamen und die Tone sich ablagerten, entstand der Trachyt. Das Ergußgestein des Syenites kam noch vor den Basalten empor und erstarrte als Linse oder Kappe des Kraters, anders als die vulkanischen Auswürfe (Tuffe) und Deckengesteine (Lava). Das alles geschah vor rund 30 Mio. Jahren, erdgeschichtlich im oberen Oligozän.  Die wesentlichen Bestandteile des Trachytes sind die Feldspäte (Sanidin und Plagioklas) geringer Quarz, Kaolin, Hornblende (Biotit) und Eisen.

Schon im frühen 13. Jh. begann man mit dem Abbau des Trachytes in Wölferlingen für Kloster Marienstatt. In Deutschland wird heute nur noch in 2 Steinbrüchen Trachyt abgebaut: In Selters ( seit etwa 1770 ) und in Weidenhahn ( seit 1848 ).  Über die Flüsse gelangte der Stein ins Rheinland und bis in die Niederlande. Die romanischen Kirchen zu Köln wurden damit wieder aufgebaut. Auch in Dahlen wurde in einem Steinbruch Trachyt abgebaut (Der Betrieb ist bereits 1786 nachweisbar).

Parken könnt ihr z.B. gut an der Kapelle (Koordinaten siehe unten)



 

N

50°28.702

E

007°54.049

Buchstabe:

= 9

 

Die Kapelle „in honorem matris dolorosae“ (zu Ehren der schmerzhaften Mutter) wurde auf Anregung des aus Dahlen stammenden Paters Bartholomäus Sturm nach Plänen des Münchner Architekten Hans Schnurr in den Jahren 1912/13 im Stile eines „neuromanischen Bruchsteinsaal“ erbaut. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss mit ausgeschiedener Kuppel – Chor und Querhaus mit gewölbten Apsiden. Die Trachytsteine wurden im Dahlener Steinbruch gebrochen. (nach A.Wolf/B.Wirth: Aus der Kirchengeschichte von Meudt; Quelle: „900 Jahre Meudt 1097 – 1997“)


 

N

50°28.737

E

007°54.001

Buchstabe:

= 5


Hofanlage; Wohnhaus erbaut 1879 durch die Familie Paulus; ab 1980 umgebaut und renoviert; auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber eine sehenswerte Fachwerkscheune, die renoviert und zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Die kleine Straße, in der ihr euch jetzt befindet, hieß früher „Schnallegass“. Sie verlor ihren Namen nach 1969, als die ehemalige selbständige Gemeinde Dahlen (ebenso wie Eisen und Ehringhausen) Ortsteil der Gemeinde Meudt wurde.

 


 

N

50°28.758

E

007°54.032

Buchstabe:

= 8


Wohnhaus mit Fachwerk, ursprünglich bis zu einem Brand reines Fachwerkhaus, evtl. noch 16. Jh. (aus Wikipedia: Liste der Kulturdenkmäler in Meudt)


 

N

50°28.766

E

007°54.056

Buchstabe:

= 3


Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude (erbaut 1900/01 von den Eheleuten Kaspar und Katharina Schlemmer, für Dahlener: „Schlemmer-Kapperschs-Haus“)


 

N

50°28.778

E

007°54.026

Buchstabe:

= 7


Parallelhof; Fachwerkhaus, wohl 1. Hälfte 18. Jh., um 1900 erweitert, Fachwerkscheune 18. Jh. (aus Wikipedia: Liste der Kulturdenkmäler in Meudt) – Sockel und Rückwand aus Trachyt

 


 

N

50°28.709

E

007°53.965

Buchstabe:

= 2


Die alte Dahlener Schule wurde im Jahre 1900 mit Trachytsteinen aus dem nahgelegenen Dahlener Steinbruch erbaut. „Über dem Schulsaal errichtete man eine Dienstwohnung mit drei Zimmern, einer Küche, einer Mansarde und einem Keller. Die Toiletten für Lehrer und Schulkinder waren außerhalb.“ (G. Steigerwald: Die Geschichte der Schule; Quelle: „900 Jahre Meudt 1097 – 1997“) Das Gebäude wurde bis 1964 als Schule genutzt, heute befindet es sich in Privatbesitz.


 

N

50°28.697

E

007°53.952

Buchstabe:

= 8


Wohnhaus mit Scheune und Stall


 

N

50°28.695

E

007°53.958

Buchstabe:

= 8


Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäuden (erbaut 1904 von Johann Krebs)


 

 


Der Final misst 12 x 12 x 6 cm, d.h. es ist Platz für Coins und kleine TBs. In dem Logbuch des Caches befindet sich ein Hinweis, der zur Lösung des Bonuscaches führt.

Parken könnt ihr hier: N 50°28.350 E 007°53.539(Einfahrt Feldweg, ca. 250 m zum Cache; Tipp: zunächst ca. 40 m auf dem Feldweg bleiben)


Den Final findet ihr bei:
N   50°2B.ADF
E 007°5G.HEC

A

B

C

D

E

F

G

H

 

 

 

 

 

 

 

 


Viel Spaß !

Additional Hints (Decrypt)

Orv Ovexra zvg Oyvpxevpughat Fgrvyjnaq

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)