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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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in our disclaimer.
Ein kleiner Spaziergang mit einiger Steigung auf etwas rutschigen Pfaden erwartet euch. Dafür seht ihr eine historisch intreressante Stelle und könnt oben die schöne Aussicht genießen.
Verpasst nicht den kleinen Pfad, der links hinter der Bank nach einer großen Wegbiegung abbiegt.
Der dritte Cache der kleinen Reihe "HuMoor", notiert euch die Zahl im Kochbuch für den Bonus
N-DAS REZEPT
Wie bereite ich einen original(ell)en Cache zu?
Diese Frage beschäftigt viele. Hier kommt nun ein Rezept:
Zutatenliste:
Idee (möglichst frisch)
handelsübliche, luftdicht verschließbare Plastikdose
etwa 100 Gramm Spielzeugklein
2 frische, möglichst zarte Plüschtiere
das Innere von 2 Ü-Eiern
einen gut verschließbaren Kochbeutel gefüllt mit Block und krossem Bleistift, wer es scharf mag, fügt einen Spitzer dazu
Die Zubereitung:
Die Idee wird in nahrhaften Gehirnkompost gepflanzt und wächst dort hoffentlich innerhalb weniger Stunden oder Tage zu einem kräftigen, gesunden, frischen Pflänzchen heran.
Hat sie eine stattliche Größe erreicht (und nur dann) wird sie von allen anhängenden, unnötigen Partikeln befreit, auf Originalität überprüft, gesäubert, zerpflückt und einmal durch den Wolf gedreht. So vorbereitet wird sie nun auf kleiner Flamme geköchelt, bis sie eine homogene, feine Konsistenz aufweist. Gewürzt mit Grips, Schärfe und Wissen; pikant abgeschmeckt mit Humor, sollte sie eine harmonische Komposition werden. Wie bei jedem Gericht ist dabei zu beachten, dass zu viele Zutaten verwirrend wirken können, eine Komponente sollte letztendlich deutlich überwiegen.
Hüte dich vor der Herstellung eines unverdaulichen Einheits-Breis, wie es leider immer mehr zur Regel wird.
Während die Idee noch köchelt, wenden wir uns dem Spielzeugklein und den Eiern zu: Sie werden auf Frische und Vollständigkeit geprüft, gründlich vermischt (bei den Eiern die gelbe innere Hülle unbedingt dran lassen, sonst fallen sie zu sehr auseinander) und dann in die Dose (wenn sie neu ist, vorher Haut abziehen!) zusammen mit den zarten Plüschtieren bis zwei Finger hoch unter den Rand eingefüllt. Der Kochbeutel kommt oben drauf, die Dose wird luftdicht verschlossen und an den vorgesehenen Platz gebracht und mit Materialien aus der Natur abgedeckt.
Nun beginnt der wichtige, rituelle Tanz:
Du entfernst dich einige Meter und kehrt dann zum Standort der Dose zurück. Diese Zeremonie wird in allen vier Himmelsrichtungen ein paarmal wiederholt und mag auf Unbeteiligte etwas befremdlich wirken, ist aber für den späteren, ungetrübten Genuss unbedingt erforderlich.
Wir wenden uns wieder der Idee zu, die in dieser Phase dazu neigt übermäßig aufzugehen oder auseinander zu fließen. Sie wird weiter geköchelt, bis ein gehaltvolles Konzentrat entstanden ist, das allerdings auch nicht zäh werden sollte.
Günstig ist es immer, wenn du jemanden hast, der nun probieren kann: Schmeckt die Idee? Ist sie ausgereift, pikant gewürzt, allgemein verträglich und trotzdem originell?
E+ Nun kommen wir zu dem letzten und vielleicht aufreibendsten Teil der Zubereitung: Das Pressen in die Form, was oft nicht ohne Qualitäts- oder Quantitätsverlust vonstatten geht.
Formen erhältst du bei Geocaching.com. Hast du ein mehrgängiges Menü (sogenannter Multicache) geplant, wirst du mit dem Füllen der Form eine Weile beschäftigt sein. Zuviel Zeit darfst du dir dabei aber auch nicht lassen, richtig ist ein zügiges Arbeiten. Wichtig: die Form muss sorgfältig und vollständig ausgefüllt sein, keine Lücken lassen! Der Vorkoster (Reviewer genannt) beurteilt zwar nicht die Qualität deiner Idee aber sehr genau das korrekte Füllen der Form!
Dann, einige Stunden (Garzeit im allgemeinen zwischen 2-48 h) ist der Cache fertig und wird serviert!
Wie er den verschiedenen Genießern schmeckt, wirst du schon bald erfahren, ich hoffe, sie sparen nicht an Lob für deine Mühe. Bedenke aber: nicht jedem wird deine Idee munden, Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich, das solltest du getrost in Kauf nehmen.
Der, der den Cache als erster probiert, wird dir hoffentlich ein FTF senden, das heißt soviel wie „Fan Tastisches Fressen“. Kommt dagegen ein DNF (Abkürzung für „Das Nicht Fressen!“) zurück, so solltest du an deinem Rezept nochmals feilen.
Rezeptanmerkungen:
1. Willst du deinen Cache einer möglichst großen Zahl von Konsumenten, insbesondere auch den Besuchern unseres Landes, zur Verfügung stellen, solltest du über die Zubereitungsmethode „Englisch“ nachdenken, für viele die einzige Variante für möglichen Genuss. Sie sollte allerdings ebenso flüssig und verdaulich sein, wie die Originalzubereitung, vielleicht lässt du dir von jemandem helfen, der sich damit gut auskennt.Wir sind ja auf Reisen auch immer sehr dankbar, wenn wir Caches genießen können.
2. Wem das Rezept zu kompliziert erscheint, kann es selbstverständlich vereinfachen. Aber dabei sei zu bedenken: Auf eine der beiden Hauptzutaten (gefüllte Dose oder Idee) kann man vielleicht noch verzichten, lässt man beides weg, eignet sich der Cache höchstens noch als Schnellimbiss an der Autobahnraststätte Diese Fast Food Variante (Micro genannt) solltest du nur in Erwägung ziehen, wenn es dafür wirklich triftige Gründe gibt: Sie bringt keinen wirklichen Genuss!
Im Gegenteil. Das Ergebnis ist hastiger, massenhafter Konsum, eine schnelle Übersättigung bei zu wenig Bewegung: Die Krankheit unserer Zeit, die man als verantwortungsvoller Koch nicht unterstützen sollte.
Additional Hints
(Decrypt)
Nygubym mjvfpura mjrv Oähzra