Kurzweiliger "Tradi" in der Nähe des Schüsselfelsens, welchen man am Besten von Freudenburg aus erreichen kann.
Parkmöglicheiten:
1. Beim Feuerwehrgerätehaus: N 49° 32.702 E 006° 31.625; Wegstrecke zum Fels: ~1,5 km.
2. Am Waldrand: N 49° 33.440 E 006° 31.767; Wegstrecke zum Fels: ~500 m.
Geniesst die Aussicht bei: N 49° 33.606 E 006° 31.460
Die Sage vom Schüsselfels von Mia Sohn
Aus einem dunklen Tannenwald ragt der Schüsselfels. In diesem Wald wohnte vor langer
Zeit ein Jäger. Als teures Familienerbstück verwahrte er eine wunderbare Schüssel.
Eine Tages sollte ihm seine Tochter in dieser Schüssel das Mittagessen bringen.
Da kam sie an einen hohen Felsen. Sie erkletterte ihn, um einen Blick nach des
Liebsten Haus zu werfen. Da fiel ihr die Schüssel aus den Händen, klirrend
zerschellte sie im Abgrund. Da erfasste das Mädchen grenzenlose Angst.
Sie kannte den Zorn des Vaters. In ihrer Not stürzte sie sich in die Tiefe.
Am andren Morgen fand man sie tot neben der zerbrochenen Schüssel.
Der Felsen heißt seitdem Schüsselfels
Quelle: „Der Kirchturmhahn erzählt“; Sagen, Brauchtum und Begebenheiten in und um Freudenburg;
Gesammelt und erzählt von Therese Fischer.
