In der Melaphyrschlucht Multi-Cache
BESTPOE: Wir bedanken uns für die Teilnahme am Spiel in der vergessener Landschaft.
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Terrain:
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 (regular)
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Die Limbergseilbahn - Verladestation
Vor 100 Jahren arbeitete im Raum Pößneck ein energiesparendes Transportsystem, die Limbergseilbahn. 1923 hat sie ihren Betrieb eingestellt. Was wissen wir heute noch darüber. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde viel in Transportsysteme investiert. Die Eisenbahn war damals das Transportmittel mit einem großen Bedarf an Eisenbahnschotter. Im Dezember 1871, also vor fast 140 Jahren erhielt Pößneck den Zugang zum Eisenbahnnetz. Sicher haben damals die verantwortlichen Ingenieure die möglichen nutzbaren Gesteine in der Umgebung von Pößneck erkundet und sind dabei auf den Limberg gestoßen. Hier hat Melaphyr den Schiefermantel durchstoßen und tritt so als Fremdling im Schiefergebirge auf. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dann mit der Erschließung dieses basaltartigen Gesteins begonnen. Der Steinbruch befindet sich in einer Entfernung von über 3 km Luftlinie vom Oberen Bahnhof. Für den Transport des Rohgesteins installierte man die Limbergseilbahn. Drahtseilbahnen im Zweiseilsystem unter Nutzung eines natürlichen Gefälles und einem großen Stützenabstand konnten nach 1871 wirtschaftlich betrieben werden. Am Limberg wurden die Loren auf die Reise geschickt und durch das Gewicht der beladenen Loren bewegte sich alles mit geringem Energieaufwand talwärts. Die Reste des Systems findet man noch heute auf einer geraden Linie vom Steinbruch zum Brecherstandort am Oberen Bahnhof. Heute kann man nachlesen, dass das scharfkantige Melaphyrgestein die Holzschwellen zerstörte. Die „Pößnecker Zeitung“ vermerkt im Jahr 1924 den fast völligen Rückbau der 20 Jahre lang in Betrieb gewesenen Drahtseilbahn. An St 1 findet ihr einen Waldweg. An St 2 müsst ihr nun den Zugang zur Melaphyrschlucht suchen. Die Schlucht ist ein künstlicher Aufschluss im Ergussgestein. Hier begann die Trasse der Seilbahn. Man findet noch die Bolzen für die Verankerungen, um die Seile zu spannen. Die Schlucht ist am südlichen Ende aufgeweitet. Wir können diesen Bereich der Beladung der Loren zuordnen. Die genaue Technologie ist nicht mehr bekannt. Das Rohgestein aus dem ca. 20 m höheren Limbergsteinbruch wurde an die Abbruchkante verbracht und sicher in einem Zwischensilo gelagert. Ich kenne noch solche Konstruktionen aus der alten Maxhütte in Unterwellenborn. Dort in der „Alten Möllerung“ hingen die Loren im Beladebereich an Schienen. Über Metallklappen wurde die Zuschlagstoffe für die Hochöfen in die Lore gefüllt. Von Hand schob man die Lore zum Seil, wo sich diese in das Zugseil einhakte. Also auch hier oben am Limberg gab es eine „Kurvenfahrt“ bzw. Wendestelle. In der vergessenen Schlucht findet man noch viele Gesteinsbrocken aus Melaphyr. Bei den oben genannten Koordinaten, der St 3 findet ihr Fundamente der ersten Seilbahnstütze. Dort in einer kleinen Dose ist ein Hinweis zum Finale. Es ist nicht sehr weit. Eine Kletterausrüstung wird nicht benötigt, aber festes Schuhwerk und geeignete Kleidung. Wenn ihr allein hierher geht, meldet euch ab, denn hier kommt nur selten ein Mensch vorbei. Inhalt: Logbuch, Bleistift, Viel Spaß!
Additional Hints
(Decrypt)
F3 - Shaqnzrag, hagre Fgrvara,
pn. 130 z va qvr Fpuyhpug ynhsra
S - 6 Obymra dhre va qre Fpuyhpug, erpugf, mjvfpura Fgrvara
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