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Muschelkalk am Dürrenbach und Höllhaken EarthCache

Hidden : 3/31/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Dürrenbach und Höllhaken

Der Dürrenbach

Er entspringt als Mühlenbach in Minseln und mündet nach nur 7km am Höllhakenfels in den Rhein. Auf seinem kurzen Lauf ändert er nicht nur seinen Charakter, sondern auch seinen Namen: Am  Ortsausgang von Unterminseln versickert er je nach Wasserführung teilweise oder ganz im klüftigen Oberen Muschelkalk und wird nun zum „dürren“ Bach.

Wissenschaftliche Färbeversuche ergaben, dass das versickerte Wasser in der Linsenbachquelle an der Beuggener Strasse, etwa 500 m westlich des Dürrenbaches, wieder zutage tritt und nun zum Ursprung für den Dürrenbach.

Ein kurzer Blick in die Erdgeschichte

Der Dürrenbach ist bis zur Eisenbahnlinie in ein schnurrgerades, enges Bett gezwungen.

Auf den letzten 100m seines Laufes unterhalb der Bahnlinie ist er wieder frei. Hier hat er sich tief in das Gelände eingeschnitten und stürzt über mehrere Stufen rund 20m tief hinab in den Hochrhein

Harte, gebankte Schichten des Oberen Muschelkalkes bilden heute die Bachsohle und die Stufen unterhalb der Brücke. Auf dem Muschelkalk lagert unmittelbar die viel jüngere Nagelfluh. Große Blöcke davon liegen jetzt im Bachbett. Die Erosionskraft des Wassers hat sie von den Hängen gelöst. Der Bach verändert auch  heute noch sein Bett.

Der Höllhakenfels

Im Rheinfelder Sprachgebrauch Höllhooge genannt. Eine Urkunde des 14. Jahunderts spricht vom „Hellhoke , der gelegen ist ob der Burg zu Rhifelden, ob dem heydeschen gemür in den Rhin“

Der in den Rhein vorspringende Fels engt das Flussbett stark ein.  Oberhalb des Höllhakens ist der Rhein noch 250m breit. Vom Höllhaken bis zur Rheinbrücke verengt sich das Flussbett auf 175m. So entsteht eine Düsenwirkung, wodurch die Wassermassen vor allem bei Hochwasser stark beschleunigt werden.

Der Fels des Höllhaken besteht aus dem geblankten Oberen Muschelkalk, seine Kuppe aus Nagelfluh, die an der Bachbrücke sehr schön aufgeschlossen ist.

Die Stromschnelle des Höllhakens

Der Name Höllhaken, Höllenhaken oder Höllhooge bezieht sich nicht nur auf den markanten Muschelkalkfels am rechten Rheinufer, sondern auch auf die davor liegende Stromschnelle, die auch als „Rheinfelder Laufen“ bekannt ist.

Bei Niedrigwasser kann man die Stromschnellen sehr gut erkennen. Teilweise liegen die Felsbänke dann trocken, während an anderen Stellen die unruhigen Wellen zeigen, dass der Fels nur wenig unter der Wasseroberfläche liegt. Die Stromschnellen entstanden in der Nacheiszeit. Eiszeitliche Schotter füllten das Rheintal in der ganzen Breite aus. Im Laufe von Jahrtausenden grub der Rhein in diese Schottersein jetziges Flussbett bis auf den darunter liegenden Muschelkalk. Dort, wo dieses Gestein als Schwelle hoch ansteht, entstanden Stromschnellen.

 

Muschelkalk

Ceratiten - fossile, beschalte Weichtiere aus Artengruppe der Ammoniten, nachweislich in der geologischen Formation Muschelkalk, (z.B. versteinerte Kerne des Ammoniten Ceratites nodosus).

Vor etwa 215 - 205 Millionen Jahren, im Erdzeitalter der Trias, entstand der Muschelkalk durch Meeresablagerungen.

Die geologische Formation wird in drei Schichten aufgegliedert:

Oberer Muschelkalk- fossilienreich, z.B. Ceratites nodosus (Nodosuskalk), Seelilienarten (Trochitenkalk)

Mittlerer Muschelkalk- (fossilienarm)

Unterer Muschelkalk- (fossilienreich)

Oberer und Unterer Muschelkalk bestehen hauptsächlich aus Kalkstein und Dolomit - CaMg(CO3)2. Darin finden sich viele Fossilien (z.B. Ceratiten). Der Mittlere Muschelkalk hingegen enthält kaum Fossilien; seine Hauptbestandteile sind neben den Kalken die sog. Evaporite (= Eindampfungssedimente) wie Gips, Anhydrit und Steinsalz. Diese lagern sich in anhand ihrer Löslichkeit bei fortschreitender Verdunstung des Wassers ab. In der geologischen Epoche des Oberen Muschelkalk bestand über die Burgundische Pforte.eine Verbindung zum offenen Weltmeer.

Die Gesteine des Muschelkalks sind in der Regel durch hellgraue bis beige Farbtöne charakterisiert. Weichtiere (Mollusken) sind im Muschelkalk am häufigsten vertreten. Die fossile Artengruppe der Ceratiten, Verwandte der der Tintenfische, waren seinerzeit in großer Formenfülle vorhanden. Aufgrund ihrer Schönheit und Vielfalt sind sie auch bei Fossiliensammlern sehr beliebt und werden entsprechend häufig im Handel angeboten.

Als Rohstoffquelle spielen die Kalksteine des Oberen Muschelkalks mengenmäßig die wichtigste Rolle. Derzeit wird Muschelkalk in Baden-Württemberg an insgesamt 53 Abbaustandorten, überwiegend in den eingeschnittenen Tälern des Neckars und seiner Zuflüsse, abgebaut.

Detailansicht Muschelkalk

Muschelkalk: Entstehung 

Versteinerte Seelilien (Trochitenkalk).

Es gibt Schätzungen, dass nur etwa 1% der Organismen in Sediment eingebettet werden und nur 1% von diesen schliesslich zu Fossilien werden. Alle anderen werden über die Jahrmillionen im Gestein aufgelöst oder zerstört.

Oberer Muschelkalk

Nach Ablagerung des Mittleren Muschelkalks wurde die Verbindung zwischen dem Binnenmeer und offenen Ozean wieder freier. Der Salzgehalt sank auf den normalen Wert und die Meerestiere wanderten wieder ein. Der Obere Muschelkalk, der auch Hauptmuschelkalk genannt wird, entstand wie der Untere Muschelkalk auch, aus gesteinsbildenden, organischen Materialien.

Mittlerer Muschelkalk

Das Gebiet des heutigen Baden-Württembergs senkte sich so weit ab, dass von Norden das Meer eindrang. Diese Absenkung erfolgte sehr langsam, so dass nur ein Flachmeer entstehen konnte. Durch die starke Verdunstung im heißen Wüstenklima, war das Wasser oft übersalzen und damit lebensfeindlich. So kam es zu mächtigen Gips – und Salzablagerungen in denen nahezu keine Fossilien zu finden sind.

Unterer Muschelkalk

Der Untere Muschelkalk, auch Trochitenkalk genannt, ist durch fossile Ablagerungen von Schalen und Skeletten der triaszeitlichen Muscheln und Schnecken entstanden. Stellenweise kam es auch zu Einlagerungen von Blei-, Zink- und Kupfererzen.

 

Schickt bitte vor dem Loggen Eure Antworten an meinen GC-Account und loggt direkt online; ich melde mich, falls es Probleme mit den Antworten geben sollte. Logs ohne Antwortmail werden gelöscht. 

 

  1. Über wie viele Stufen des Oberen Muschelkalks fällt der Dürrenbach , ab der Brücke in den Rhein?
  2. Schätze wie hoch die Muschelkalkfelswand des Höllhakenfelsen ist. 

Über ein Bild mit Euch und Eurem GPS, würde ich mich freuen. Im Hintergrund sollte der Dürrenbach oder der Höllhaken zu sehen sein. Die Bilder an den Internet-Log anfügen. (Laut Earthcache Guidelines ist die Forderung eines Fotobeweises seit Juni 2019 wieder erlaubt.)


Ihr dürft mit dem absenden der Antworten gleich loggen. Bei Problemen melde ich mich!

Dürrenbach and Höllhaken

 

The Dürrenbach

He arises as „Mühlenbach“ in Minseln and flows after only 7 km through the Höllhakenfels into the Rhine. On his short run he changes not only his character, but also his name: In the end of the town of Unterminseln he seeps according to water guidance partially or completely into the rough upper mussel lime and now becomes the "dry" brook.

Scientific experiments with couloured medias proved that the seeped water steps in the Linsenbachquelle  in the Beuggener Strasse, about 500 m to the west of the Dürrenbach, again and now to the origin for him

A short look in the history of the earth

The Dürrenbach is constrained in a straight narrow bed up to the railway line.

On the last 100 m of his run below the railway line he is free again. Here he has cut himself deeply into the area and falls about several steps about 20 m deep down in the Hochrhein

Hard, gebankte layers of the upper mussel lime form hete the brook sole and the steps below the bridge. On the mussel lime stores immediately the a lot of younger Nagelfluh. Now big blocks of it lie in the brook bed. The erosion strength of the water has solved them of the slopes. The brook also changes even today his bed.

The Höllhakenfels

In the Rhine field Usage Höllhooge called. A document of 14. Jahunderts speaks of the „Hellhoke which has lain on account of the castle to Rhifelden, whether heydeschen gemür in the Rhin“

The rock jumping out in the Rhine restricts the riverbed strongly. Above the Höllhakens the Rhine is still 250 m wide. From the Höllhaken up to the Rhine bridge the riverbed on 175 m narrows. Thus originates a nozzle effect by which the water masses are strongly accelerated above all with high water.

The rock of the Höllhaken exists of the geblankten upper mussel lime, his hilltop from Nagelfluh which is unlocked in the brook bridge very nicely.

The rapids of the Höllhakens

The name Höllhaken, infernal hooks or Höllhooge refers not only on the striking mussel lime rock on the right Rhine shore, but also on the rapids lying before it which are also known as „Rhine fields Running“.

With low water one can recognise the rapids very well. Then partially the rock benches lie drily, while at other places the worried waves show that the rock lies only a little under the water surface. The rapids originated in the postice age. Glacial grits filled the Rhine Valley in the whole width. In the course of millenniums the Rhine in this grit being dug current riverbed up to the lying underneath mussel lime. Where this rock stands in a queue as a threshold high, rapids originated.

Muschelkalk
 
About 215-205 million years ago in the Triassic era, the limestone was formed by marine deposits.
The geological formation is divided into three layers:


                                          Upper Muschelkalk - Fossil rich, for example Ceratites nodosus (Nodosuskalk) Seelilienarten (Trochitenkalk)
                                   Middle Muschelkalk - (fossilienarm)
                                   Lower Muschelkalk - (fossil-rich)


Upper and Lower Muschelkalk consist mainly of limestone and dolomite - CaMg (CO3) 2 It contains many fossils (eg Ceratites). The Middle Muschelkalk other hand, contains no fossils and its main components in addition to the limestones of the so-called evaporites (= Eindampfungssedimente) such as gypsum, anhydrite and rock salt. These are deposited in the basis of their solubility in progressive evaporation of the water. In the geologic epoch of the Upper Muschelkalk was on the Burgundy Pforte.eine connection with the open ocean.


The rocks of the Muschelkalk are usually characterized by light gray and beige tones. Shellfish (molluscs) are the most common shell. The fossil species of the group Ceratites, relatives of the squid, the time were present in large abundance of forms. Because of their beauty and diversity, they are also very popular with collectors of fossils and are often offered according to the market.
The raw material source to play the limestone of the Upper Muschelkalk quantitatively the most important role. Currently Muschelkalk in Baden-Württemberg is reduced to a total of 53 mining sites, mainly in the valleys of the Neckar River and its tributaries.

View Details Muschelkalk
 

Muschelkalk formation
 
Upper Muschelkalk


After deposition of the Middle Muschelkalk the connection between the inland sea and open ocean was again free. The salt content decreased to the normal value and the marine animals migrated back. The Upper Muschelkalk, which also was called main limestone, such as the Lower Muschelkalk also from rock-forming, organic materials.


Middle Muschelkalk


The area of ​​today's Baden-Wuerttemberg fell off so much that invaded from the north sea. This reduction was very slow, it could arise that only a shallow sea. The strong evaporation in the hot desert climate, the water was often salted and therefore hostile. This resulted in massive gypsum and salt deposits that can accommodate to almost no fossils.


Lower Muschelkalk


The Lower Muschelkalk, Trochitenkalk also called, is caused by deposits of fossil shells and skeletons of the Triassic Age mussels and snails. Here and there were also deposits of lead, zinc and copper ores.
 

Answer the following questions:

1) Over how many Levels from the mussel lime falls the Dürrenbach, from the Brigde in to the Rhine?

 2) Estimate how high is the mussel lime wall of the Höllhaken Cliff.

Take a Picture of You, your GPS. (According to the Earthcache Guidelines, the requirement for photo evidence has been allowed again since June 2019.) Add the picture to the Internet log after You got the log permission.

  

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